Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

20 Jahre Mauerfall

Programmschwerpunkt im Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur

Menschen aus Ost und West feiern die Maueröffnung am Postdamer Platz in Berlin. (AP)
Menschen aus Ost und West feiern die Maueröffnung am Postdamer Platz in Berlin. (AP)

9. November 1989, 19:05 Uhr: Die Nachrichtenagentur AP meldet: "DDR öffnet Grenzen". Binnen Stunden drängen sich Abertausende DDR-Bürger an den Grenzübergängen. In den nächsten Stunden werden sich herzzerreißende und dramatische Szenen des Glücks abspielen - vor den Augen einer gebannten Weltöffentlichkeit.

Neben laufend aktuellen Beiträgen zum Jubiläum finden Sie auf "20 Jahre Mauerfall" auch Hintergrundberichte und Reportagen aus zurückliegenden Jahren sowie Interviews aus beiden Programmen des Deutschlandradios, chronologisch geordnet.

Auch Frankreich begleitet das Mauerfalljubiläum - im Deutschlandradio

Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur werden den Jubiläumstag ausführlich begleiten. Novum ist eine Kooperation mit den Kollegen von Radio France. Alle Sender von Radio France schließen sich im Rahmen eines Sonderprogramms zusammen und berichten in einem 24 Stunden-Programm live aus Berlin. Eine gute Gelegenheit, die Fülle der sieben Sender des französischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks 24 Stunden lang gleich hier bei uns zu entdecken.

Erstmals zum Nachhören: Die letzten Monate der Stasi im Originalton

Die Tonbänder des Ministeriums für Staasicherheit (MfS), das im November 1989 zum "Amt für Nationale Sicherheit" (AfNS) mutierte, liefern aufschlussreiche Eindrücke von der friedlichen Revolution aus der Perspektive des "Schilds und Schwerts der Partei". "Das Feature" präsentiert am Montag ab 22:05 Uhr im Deutschlandfunk - nach der Übertragung eines Jubiläumskonzerts aus dem Berliner Dom - erstmals eine Auswahl aus diesem bisher unveröffentlichten Material.

Konzertübertragung im Deutschlandradio Kultur

Ein Konzert des Ensembles Avantgarde aus Leipzig, das hintergründig und doppelbödig an die Neue Musik in der DDR erinnert, überträgt das Deutschlandradio Kultur am Montag ab 20:05. Das Ensemble Avantgarde zähle zum "besseren Vermächtnis" der DDR, so sagte einmal Frank Schneider, einer der besten Kenner der DDR-Avantgarde und langjähriger Intendant des Konzerthauses Berlin.

Das "Radiofeuilleton" im DKultur wird den Montag monothematisch begleiten.

In der Serie "Mauersplitter" sendet der Deutschlandfunk seit 13. August 2009 täglich historische Ton- und vertonte Dokumente, die die Ereignisse zur Zeit der friedlichen Revolution hör- und begreifbar machen.

chronik der mauerchronik der mauerDarüber hinaus empfehlen wir die Website "Chronik der Mauer" - eine Kooperation von Deutschlandradio, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Sie stellt das derzeit umfangreichste multimediale Informationsangebot dar, das neben einer Chronologie der Geschichte der Mauer und umfangreichen Textquellen einschließlich Sekundärliteratur, Link- und Filmlisten, Lehrmaterialien, O-Töne und Reportagen aus Ost und West enthält, die einen Querschnitt aus 28 Jahren Mauer abbilden.

Ebenso stehen in Kooperation mit der ARD und der Deutschen Welle Themenbeiträge zur Entwicklung in der DDR und zum Fall der Mauer zur Verfügung. Darüber hinaus dokumentieren eine Vielzahl von Fotografien, was 15 Jahre nach dem Fall der Mauer noch an Mauer und Todesstreifen erinnert. Und außerdem präsentiert die Seite erste Ergebnisse eines gemeinsamen Projektes der Gedenkstätte Berliner Mauer und des Zentrums für Zeithistorische Forschung über die tatsächliche Anzahl der Todesopfer an der Berliner Mauer. Zielgruppe der Webseiten sind alle politisch und historisch Interessierten.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:33 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 07:15 Uhr Interview

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 05:07 Uhr Studio 9

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Netzpolitik.org"Der Justizminister hätte früher reagieren müssen"

Gerhart Baum wartet am 07.07.2015 im Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (Baden-Württemberg) auf den Beginn der mündlichen Verhandlung zum BKA-Gesetz (picture alliance / dpa / Uli Deck)

Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) hat den Vorwurf des Landesverrats gegen die Betreiber des Blogs Netzpolitik.org im DLF als "lächerlich" bezeichnet. Alle Beteiligten seien politisch unsensibel gewesen - auch Justizminister Heiko Maas habe Fehler gemacht.

Schrumpfende RegionenWie das Internet das platte Land belebt

Der Gitarrenbauer Jens Ritter in Deidesheim in seiner Werkstatt bei der Arbeit an einer neuen Bassgitarre (aufgenommen 2012). (picture alliance / dpa / Uwe Anspach)

Noch leben viele Deutsche in Orten mit weniger als 20.000 Einwohnern - doch es werden immer weniger. Digitale Informationstechnik soll diesen Trend durch verbesserte ärztliche Versorgung und Mobilität sowie neue Arbeitsmodelle stoppen. Vom "Landleben 2.0" profitiert auch Instrumentenbauer Jens Ritter in der pfälzischen Kleinstadt Deidesheim.

MachtMutti für immer?

Alle guten Dinge sind VIER. Naja, scheinbar hat Angela Merkel da was missverstanden. Jedenfalls kommen aktuell einige Gerüchte auf, dass Merkel sich festgelegt haben soll: Sie will 2017 wieder Kanzlerin werden. Was macht Macht mit uns? Verändert sie unser Gehirn?

Netzpolitik.org"Generalbundesanwalt sollte über Rücktritt nachdenken"

Der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, Christian Flisek. (picture alliance / dpa / Gregor Fischer)

Er habe den Eindruck, dass Generalbundesanwalt Harald Range dem NSA-Komplex nicht gewachsen sei, sagte Christian Flisek, SPD-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss, im DLF. Das Ermittlungsverfahren gegen das Blog Netzpolitik.org sei nun der "letzte dicke Tropfen, der das Fass zum Überlaufen" bringe.

Strafverfahren gegen "netzpolitik.org""Es ist nicht legitim, einfach alles zu veröffentlichen"

Teilnehmer einer Demonstration von Unterstützern des Internetportals Netzpolitik.org halten am 01.08.2015 in Berlin bei der Demonstration ein Schild "Ein Abgrund von #Landesverrat.!" (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Der Historiker Peter Hoeres hält die Aufregung um das Strafverfahren gegen "netzpolitik.org" für "etwas überzogen". Zwar bezweifle er, dass die Reaktion der Behörden in diesem Fall sinnvoll sei - grundsätzlich habe der Staat aber das Recht, geheime Informationen zu schützen und Durchstechereien zu verfolgen.

Probleme bei der Kölner OperEin konsequentes Risikomanagement fehlt

Die Sanierung der Kölner Oper und des Schauspielhauses dauert länger als geplant - hier ein Bagger auf der Baustelle. (imago / JOKER)

Was haben Berliner Lindenoper, Hamburger Elbphilharmonie und Kölner Oper gemeinsam? Alle drei Bauvorhaben sprengen Zeit- und Kostenrahmen. Der Politologe Jobst Fiedler hat öffentliche Bauvorhaben untersucht und sagt: Wenn der Staat mitbaut, wird's meist teurer.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Flüchtlinge  Mieterbund: Mehr Geld für Sozialwohnungen | mehr

Kulturnachrichten

Neues Mobiliar für Dessauer Meisterhäuser  | mehr

Wissensnachrichten

Temperatur  Klimaanlagen sind auf Männer geeicht | mehr