Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

40 Jahre Airbus

Serie zur europäischen Erfolgsgeschichte des Großraumflugzeugs

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet vor einem Airbus A380 die Internationale Luft- und Raumfahrt Ausstellung ILA in Berlin. (AP)
Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet vor einem Airbus A380 die Internationale Luft- und Raumfahrt Ausstellung ILA in Berlin. (AP)

Als 1970 "Airbus Industries" durch die staatliche französische "Aerospatiale" und die deutsche Airbus gegründet wurde, war der Erfolg der neuen Allianz ungewiss. "Wirtschaft und Gesellschaft" skizziert Vergangenheit und Zukunft des Konzerns.

Als am 18. Dezember 1970 "Airbus Industries" durch die staatliche französische "Aerospatiale" und die deutsche Airbus gegründet wurde, war der Erfolg der neuen Allianz eher ungewiss. Denn der Markt für Großraumflugzeuge wurde vor allem vom US-Hersteller Boeing dominiert. Doch nach einigen Anlaufschwierigkeiten gelang der Durchbruch, auch dank massiver Staatshilfen. Inzwischen hat Airbus mit Boeing gleichgezogen, ist der zivile Flugzeugmarkt fest in der Hand der beiden Konzerne.

Doch Airbus ist auch ein positives Beispiel für die europäische Zusammenarbeit mit Standorten in Deutschland, Frankreich, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Gleichzeitig ist Airbus bis heute kein gewöhnlicher Konzern – immer wieder gibt es Streit um die Standorte, versucht die Politk, Entscheidungen des Vorstandes zu beeinflussen. Dazu kommen massive Probleme bei einzelnen Flugzeugmodellen wie dem A380 und dem Militärtransporter A440M.

In einer Serie in Kooperation mit Radio France zeichnet die Sendung "Wirtschaft und Gesellschaft" bis zum offiziellen Jubiläum am 18.12. die Geschichte von Airbus nach und skizziert dabei auch aktuelle wie künftige Herausforderungen für den europäischen Konzern.

Themen (jeweils um 17:05 Uhr in "Wirtschaft und Gesellschaft")

13.12.
Michael Watzke: Schwieriger Start: David (Airbus) gegen Goliath (Boeing)

14.12.
Burkhard Birke: Airbus startet durch - vom A 330 über den A340 bis zum A380

15.12.
Burkhard Birke: Airbus in der Krise – das Debakel um den A380 und den A400M; Power 8 und das Machtgerangel der Eigentümer

16.12.
Verena Herb: Ein Konzern, zu viele Standorte in Europa – die ungelösten Produktionsprobleme

17.12.
Jörg Münchenberg: Quo vadis Airbus? Der Dauerstreit mit Boeing um die staatlichen Beihilfen; die künftige strategische Ausrichtung von Airbus

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:39 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 19:15 Uhr Zur Diskussion

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 19:07 Uhr Zeitfragen. Kultur und Geschichte

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Friedrich Merz zu TTIP"Europäer sind in Gefahr, in eine Zuschauerrolle hineinzurutschen"

Friedrich Merz, Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke (picture alliance/dpa/Bernd Von Jutrczenka)

Die Argumente gegen das Freihandelsabkommen TTIP müsse man ernst nehmen, findet Friedrich Merz, der Vorsitzende des Vereins "Atlantik-Brücke" und frühere CDU-Politiker. Dennoch hält er das Abkommen für unverzichtbar. "Gerade Deutschland ist abhängig von offenen Märkten", sagte Merz im DLF.

Parteienforscher über die AfD"Volksparteien müssen auf den Wandel reagieren"

Anhänger der Partei Alternative für Deutschland (AfD) halten am 31.10.2015 in Hamburg während einer Kundgebung Transparente, Plakate und Fahnen hoch. (dpa / picture alliance / Daniel Bockwoldt)

Wollen Merkel und die CDU einen Rechtsruck vollziehen, um Wähler zurück zu gewinnen? Nicht nur die CDU, auch die anderen demokratischen Parteien hätten derzeit Probleme, die Bürger an sich zu binden, sagt der Parteienforscher Everhard Holtmann.

Visa-Freiheit für TürkenClaudia Roth: "Kein Kniefall vor Erdogan"

Claudia Roth beim Kleinen Parteitag der Grünen in Bayern. (picture alliance / dpa / Andreas Gebert)

Die Grünen-Politikerin Claudia Roth hat die geplante Visafreiheit für die Türkei ausdrücklich begrüßt. Das Vorhaben der EU-Kommission sei „längst überfällig“, sagte die Vizepräsidentin des Bundestags im DLF. Die Türkei warte schon seit den 80er Jahren darauf, dass ihre Bürger ohne Visum in die EU reisen könnten. 

Debatte über IslamNationale Identität, die Europa spalten will

Eine grüne Europakarte (imago / INSADCO)

Türkische Islamisten und europäische Rechte hätten etwas gemeinsam: Sie wollten mit Identitäten und Nationalgefühl die säkulare Demokratie durch feindliche Blöcke ersetzen, meint der Schriftsteller Zafer Şenocak.

Türkei-EU und die VisapflichtRein in die EU - ohne Visum?

Die Türkei nimmt Flüchtlinge zurück, dafür dürfen Türken ohne Visum in die EU. Das ist ein Teil des Deals zwischen der Türkei und der EU - und an dem Abkommen wollen beide unbedingt festhalten. Auch wenn die Türkei die Bedingungen für die Visafreiheit nicht so ganz erfüllt.      

Spanien vor 40 JahrenDie erste Ausgabe von "El País" erscheint

Ein Exemplar der spanischen Tageszeitung "El País" auf dem Tisch in einem Café (picture alliance / dpa / Ricardo Ceppi)

Sie ist das Symbol für den Übergang zur Demokratie in Spanien: Diktator Francisco Franco war wenige Monate tot und endlich hielt die Pressefreiheit Einzug. Am 4. Mai 1976 erschien in Madrid zu ersten Mal "El País", die mittlerweile bedeutendste Tageszeitung des Landes.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Bargeld  EZB beschließt Abschaffung des 500-Euro-Scheins | mehr

Kulturnachrichten

Künstler Carl Fredrik Reuterswärd gestorben  | mehr

Wissensnachrichten

Radrennen  Halt dich an das Kamera-Motorrad | mehr