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90 Millionen Euro für mobiles Internet geboten

Bundesnetzagentur versteigert Frequenzen

Das Mobiltelefon als Zugang zum Netz (AP)
Das Mobiltelefon als Zugang zum Netz (AP)

Vier Anbieter wetteifern ab heute um den Zuschlag für das mobile Internet in Deutschland. Das erste Angebot liegt auf dem Tisch: 90 Millionen Euro.

Bewerber sind die Mobilfunkunternehmen T-Mobile, Vodafone, E-plus und O2. Die Behörde rechnet mit einem intensiven Wettbewerb. In der ersten Runde der bisher größten Funkfrequenzversteigerung in Deutschland boten die vier interessierten Konzerne mehr als 90 Millionen Euro.

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, rechnet nicht mit schnellen Auktionsergebnissen bei der Versteigerung. Gewinner werde es "mehrere" geben.

Laut Michael Bobrowski von der Verbraucherzentrale Bundesverband kann der Betrieb der neuen Mobilfunkfrequenzen negative Auswirkungen auf den Empfang des digitalen Fernsehens haben.

Vor zehn Jahren hatte die Bundesnetzagentur die UMTS-Frequenzen versteigert und damit einen Erlös von etwa 50 Milliarden Euro erzielt. Im Vorfeld gab es Kritik an der Bundesnetzagentur, weil sie nur vier etablierte Mobilfunkbetreiber zugelassen hat.

Die Internetwirtschaft generiert laut einer aktuellen Studie jährlich Umsätze in Höhe von mehr als 45 Milliarden Euro. Mobile Internet-Zugänge bieten enormes Wachstumspotenzial. Die Hardware-Industrie hat bereits reagiert - Geräte wie das iPad sollen das mobile Internetnoch attraktiver machen.

Links zum Thema:
FAQs zur Versteigerung auf tagesschau.de

Archivbeiträge zum UMTS-Übertragungsstandard:
DLF - Multimediale Kommunikation durch UMTS
DLF - UMTS reif fürs Fernsehen

Beiträge zur Computermesse CeBIT 2010:
DLF - Computermesse CeBIT in Hannover für Publikum eröffnet
DKultur - Trends und Highlights der CeBIT 2010

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:35 Uhr

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