Yesenia Carrera mit Foto ihres verschwundenen Sohnes. Seit fast drei Jahren lebt die 48-Jährige in quälender Ungewissheit. (Foto: Victoria Eglau - Deutschlandradio)

Mexikos gescheiterter DrogenkriegZigtausende "Verschwundene"

Über 10.000 Menschen sterben und verschwinden jedes Jahr als Folge des Drogenhandels in Mexiko - oft arbeiten Banden und Polizei Hand in Hand. Verzweifelte Angehörige werden von den Behörden vertröstet. Ein neues Gesetz soll nun helfen, das wirklich effizient nach Verschwundenen gesucht wird.

Jonathan Meese, Daniel Richter und Tal R (Foto: Hanna Putz)

Jonathan Meese über "Bavid Dowie"-Ausstellung"Wir sind alle Yetis!"

"Bavid Dowie" heißt die Ausstellung der drei Künstler Jonathan Meese, Daniel Richter und Tal R, die in Stade zu sehen ist. Ganz klar in Anspielung an David Bowie, doch der wird dort kaum auftauchen, sagt Meese. Vielmehr habe der Titel eine eigene Botschaft.

Eine türkische Flagge schwebt am 20.05.2017 beim Drachen-Festival in Istanbul (Can Merey/dpa)

Aufschrei gegen KindesmissbrauchTürkisch, Teenager und schwanger

Laut Oppositionspartei CHP soll der sexuelle Missbrauch an Kindern in der Türkei um 700 Prozent in den vergangenen zehn Jahren zugenommen haben. Ohne mutige Zeuginnen wie Icla Nergiz würden die meisten Fälle nicht bekannt. Sie hat Alarm geschlagen, nachdem allein in einem Krankenhaus innerhalb von fünf Monaten 115 minderjährige Mädchen entbunden hatten.

Tom Segev, israelischer Historiker und Journalist (Dan Porges)

Historiker Tom Segev"Es ist nicht leicht, in Jerusalem zu leben"

In Israel beginnt die Geschichtsschreibung erst 1980, meint Tom Segev. Zuvor habe es Ideologie, Mythologie und furchtbar viel Indoktrination gegeben. Der Historiker spricht auch darüber, warum er erwägt, seine Geburtsstadt Jerusalem zu verlassen.

US-Botschafter Richard Grenell bei einem Besuch in Hamburg (imago / Chris Emil Janßen)

US-Botschafter Grenell "Wer mit dem Iran Handel treibt, unterstützt Terrorismus"

Deutsche und Amerikaner hätten sehr viel mehr Gemeinsamkeiten, als man zugebe, sagte US-Botschafter Richard Grenell im Dlf mit Blick auf die jüngsten Spannungen. Sie stünden eigentlich immer auf der gleichen Seite. Das gelte auch für das Iran-Abkommen. Nicht einig sei man sich bei der Wahl der Mittel.

(Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)

Rassismus-Ausstellung in Dresden"Selbst Rassisten sprechen heute nicht mehr von Rasse"

Rassismus verstecke sich heute hinter Begriffen wie Kultur, Ethnie oder Religion, meint die Dresdener Kulturwissenschaftlerin Susanne Illmer. Den Begriff "Rasse" würden selbst Rassisten nicht mehr benutzen. Das sei problematisch.

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Freistil | 20.05.2018 20:05 UhrÜberleben auf Hiddensee

Ein Feld mit einem Baum auf der Insel Hiddensee in Mecklenburg-Vorpommern. (imago / Westend61)

Esskaas - so nennt Lutz Seiler die Schiffbrüchigen von Hiddensee in seinem Roman "Kruso". Die Abkürzung steht für "Saisonkräfte", jene vom DDR-Dasein auf die Insel Ge- und Vertriebenen, die in den 80er-Jahren dem Elend des eingeschlossenen Festlandes entrinnen wollten. Mehr

 

Deutschlandfunk Kultur

Freispiel | 21.05.2018 00:05 UhrAchtung, Aufnahme!

Der Kuppelsaal im silent green, Berlin (Laura Fiorio)

Menschen aus ganz unterschiedlichen Herkunftsländern, manche seit langem in Deutschland, andere erst kurz, erzählen von ihrem Leben. Ein Hörstück über die Zusammenhänge von Sprache, Übersetzung und Identität. Mehr

 
 

Aktuelles

Deutschlandfunk Kultur berichtet am Sonntag aus Pellworm

(© Deutschlandradio, Johann Hellmann)

Wer einmal hier war, kehrt oft zurück – oder kommt nie wieder, sagt der Volksmund.

Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Nova mit sechs Wochen „Radfunk“

Eine Frau fährt Fahrrad umgeben von umweltfreundlichen Symbolen wie Windrad, Recycling-Pfeil und Licht einer Energiesparlampe (imago/Ikon Images)

"Radfunk – Besser Radfahren", ein Programm- schwerpunkt mit Podcasts und Videobegleitung, befasst sich vom 8. Mai bis zum 15. Juni mit den großen und kleinen Themen rund um ein immer noch unterschätztes Verkehrsmittel.

KrimibestenlisteDie zehn besten Krimis im Mai

Eine Frau hält ein Modell einer Waffe (Silhouette). (dpa)

Der Krimi "64" von Hideo Yokoyama hat die Spitzenplatzierung des Vormonats verteidigt. Höchster Neueinsteiger im Mai ist "Fuck You Very Much" von Aidan Truhen. Darin landet ein Londoner Drogengroßhändler auf der Abschussliste der übelsten Killer der Welt.