Flüchtlinge demonstrieren vor dem Innenministerium in Berlin und fordern den Familiennachzug. (picture alliance / Silas Stein/dpa)

Flüchtlingspolitik Familiennachzug - ein politischer Kampfbegriff

Wer seit 2015 so tat, als würde mit der Wiedereinsetzung des so eng begrenzten Rechts auf Familiennachzug eine gewaltige Schleuse geöffnet, habe schlicht gelogen, meint Stephan Detjen. Denn anders als behauptet, ließen sich mit diesem Steuerungsinstrument die Flüchtlingszahlen nicht entscheidend drücken.

Der Jurist und Schriftsteller Bernhard Schlink im Juni 2017 auf der phil.Cologne in Köln (dpa / picture alliance / Horst Galuschka)

Schriftsteller Bernhard Schlink"Eine Ehrung für starke Frauen"

In seinem Roman "Olga" porträtiert Bernhard Schlink eine Frau im deutschen Kaiserreich. Obwohl sie taub ist, wird sie gegen viele Widerstände Lehrerin. In seiner Hauptfigur steckten viele Frauen, denen er in seinem Leben begegnet sei, sagt Schlink. Die Männerfiguren kommen schlechter weg.

Ein Foto von Anne Frank, entstanden um das Jahr 1941. Anne Frank war damals ungefähr 11 Jahre alt. (picture-alliance / dpa / Anne Frank Fonds Basel)

Tagebücher verfolgter JudenSo tragisch, so literarisch wie bei Anne Frank

Das Tagebuch der Anne Frank gehört zu den bekanntesten Zeugnissen verfolgter Juden im Nationalsozialismus. Doch neben ihr schrieben Hunderte anderer junger Juden über ihre Erlebnisse.

Bei einer Kundgebung im französischen Toulouse schwenken pro-europäische Aktivisten EU-Flaggen. (imago stock&people)

GroKo-VerhandlungenNeustart für Europa?

Der SPD-Sonderparteitag am Sonntag stimmt darüber ab: Wird die GroKo verhandelt, ja oder nein? Es wird zugleich ein Votum für oder gegen einen politischen Neustart in der EU sein, glaubt Jörg Himmelreich.

Kinder der muslimischen Rohingya im Thankhali Flüchtlingslager in Bangladesch (AFP / Uz Zaman)

RohingyaAngst vor der Rückkehr

Myanmar und Bangladesch wollen in der kommenden Woche mit der Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen beginnen, die in den Flüchtlingslagern in Süd-Bangladesch leben. Aber die Menschen dort wollen nicht zurück, zumindest nicht jetzt. Zu tief sitzen die Wunden, zu groß ist das Misstrauen.

Ein VW-Käfer mit historischem "H"-Kennzeichen bei einer Ausfahrt. (imago/Rüdiger Wölk)

VolkswagenAls der VW Käfer kriselte

Sparsam, zuverlässig, einfach zu reparieren: Der VW Käfer war das Auto der Wirtschaftswunder-Jahre und bald ein Exportschlager. Bis 1978 wurde er noch in Emden produziert, dann war aber Schluss: Der Käfer war nicht mehr zeitgemäß.

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Gesichter Europas | 20.01.2018 11:05 UhrDer Hafen von Rotterdam

Rotterdamer Hafen mit Wolken am Horizont. (picture alliance / dpa - Victoria Bonn-Meuser)

Ob Erz oder Kohle, Öl oder Container – mehr als 460 Millionen Tonnen an Gütern und Rohstoffen werden jedes Jahr im Rotterdamer Hafen umgeschlagen. Das macht ihn mit Abstand zum größten Hafen Europas, gefolgt von Antwerpen und Hamburg. Mehr

 

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Feature | 20.01.2018 18:05 UhrGenazinos Museum

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino sitzt in seiner Wohnung in Frankfurt am Main an seiner Schreibmaschine (Foto vom 04.05.2007). Wilhelm Genazino, 2004 mit dem renommierten Büchner- Preis ausgezeichnet, gilt vor allem als Romancier, aber er ist auch Dramatiker. Der 64 Jahre alte Autor hat sich mit seinen Romanen als ironischer Chronist Deutschlands einen Namen gemacht.  (picture alliance / Arne Dedert)

Zum 75. Geburtstag des Büchner-Preisträgers. Mehr

 
 

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Ultraschall Berlin 2018 – Festival für neue Musik

Das Radialsystem von der Spree aus gesehen (Radialsystem / Sebastian Bolesch)

Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Deutschlandfunk Kultur veranstalten vom 17. bis zum 21. Januar 2018 "Ultraschall Berlin".

Deutsch-tschechischer Journalistenpreis für Peter Lange

Die Brüder Thomas (r.) und Heinrich Mann in München, 1930. (Imago Stock & People)

Der Deutsch-tschechische Journalistenpreis geht in der Kategorie Radio in diesem Jahr an Peter Lange, Korrespondent für ARD und Deutschlandradio in Prag.

Eröffnung der Konferenz "Formate des Politischen“

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Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue warnt vor Selbstanmaßung des Journalismus