Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich bei einer Pressekonferenz in Berlin zum Putschversuch in der Türkei. (AFP / John Macdougall)

1 Jahr "Wir schaffen das"Die Jahrhundertaufgabe Integration

Vor einem Jahr sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre berühmt gewordenen Worte "Wir schaffen das". Angesichts der Lage der Flüchtlinge sei die Grenzöffnung gerade noch rechtzeitig gekommen, meint DLF-Chefredakteurin Birgit Wentzien.

Eine Frau schwimmt im Burkini in einem Schwimmbecken. (dpa/ picture-alliance/ Subel Bhandari)

Burkini-VerbotEs ist nur ein Stück Stoff

Kleidungsstücke wie Kopftuch, Burka oder Burkini geben Frauen die Möglichkeit, sich in einer für sie fremden Gesellschaft frei zu bewegen und sich zu entwickeln, meint Deutschlandradio Kultur-Wortchefin Marie Sagenschneider. Deshalb sollten wir sie dulden.

Jugoslawien-TribunalDer Schmerz bleibt trotzdem

Als Richter am internationalen Strafgerichtshof sollte Albin Eser für Gerechtigkeit sorgen. Seine Aufgabe: Die Kriegsverbrechen aus den Bosnienkriegen ahnden. Um Frieden und Versöhnung zu schaffen,braucht es aber mehr. Eine Geschichte über das Jugoslawien-Tribunal in Den Haag.

Zimmer für Flüchtlinge in Hamburg-Harvestehude (Foto: Axel Schröder)

Daniel Fuhrhop: "Willkommensstadt"Flüchtlinge in unsere Häuser

Für Flüchtlinge müssen keine neuen Wohnungen gebaut werden, schreibt der Architektur-Verleger und Blogger Daniel Fuhrhop. Neubauten würden die Integration sogar erschweren. In "Willkommensstadt" beschreibt er, wie es besser geht.

Treffen in Warschau: Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo (von rechts), Bundeskanzlerin Angela Merkel und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. (PAP)

Deutschland und Visegrad-Gruppe"In der Flüchtlingspolitik treffen zwei Ansätze aufeinander"

Der Osteuropa-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik, Kai-Olaf Lang, wertet es als sinnvolles Signal, dass Bundeskanzlerin Merkel in Warschau mit der sogenannten Visegrad-Gruppe zusammenkommt. In der Flüchtlingspolitik wollten diese Länder ebenso wie Deutschland eine europäische Lösung, sagte Lang im Deutschlandfunk. Ihr Ansatz sei allerdings ein anderer.

Eine dicke Frau sitzt am Strand. (Matt Cardy / Getty Images)

ErnährungDick und krank durch Sojaöl

Soja ist gesund, das Öl aus der "Wunderbohne" gilt als "gutes Fett". Doch eine US-Studie legt nun den Verdacht nahe, dass Sojaöl womöglich viel schädlicher für die Gesundheit ist als andere Fette.

TextverarbeitungDrucker aus: Word ist tot

Druckt ihr noch - und nutzt ihr dafür Word? Wir glauben, Word ist tot. Wenn wir lange Texte schreiben, dann wollen wir die doch online veröffentlichen. Und genau dann macht uns Word irre.

Der französische Parlamentsabgeordnete Benoist Apparu von der Partei Les Républicains. (AFP / Francois Guillot)

Französischer Abgeordneter ApparuBurkiniverbot ist "gerechtfertigt"

Der französische Parlamentsabgeordnete Benoist Apparu von der Partei Les Républicains hat Verständnis für ein Burkini-Verbot. Er sagte im Deutschlandfunk, mit Blick auf die aktuellen Spannungen in Frankreich bestehe das Risiko, dass Burkinis die öffentliche Ordnung störten. 

Demonstranten halten am 30.06.2016 vor dem Bundesrat in Berlin Herzen mit der Aufschrift «Schwarz-Rot hat ein Herz für Superreiche». Die Organisation Attac hatte zu einer Protestaktion gegen das geplante Erbschaftssteuer-Gesetz aufgerufen. Anlass war ein Treffen der Finanzminister, bei dem sie die Abstimmung über das Erbschaftssteuergesetz am 8. Juli im Bundesrat vorbereiten wollten.  (dpa/picture alliance/Paul Zinken)

Anthony B. Atkinson: "Ungleichheit. Was wir dagegen tun können"Damit die Armen nicht arm bleiben

In den westlichen Wohlstandsländern gibt es immer mehr Superreiche und immer mehr Arme. Die zunehmende Ungleichheit sei politisch gewollt, sagt der prominente britische Wirtschaftsforscher Anthony B. Atkinson. Die Politik müsse die Reichen zur Kasse bitten.

Nachrichten

 

Presseschau

 

Nachrichten

Italien  Staatsbegräbnis für Erbebenopfer in Ascoli Piceno | mehr

Kulturnachrichten

Großbrand zerstört Kulissen der Prager Filmstudios  | mehr

Wissensnachrichten

Urheberrecht  Streit um Affen-Selfie geht in zweite Runde | mehr

 
 
 
 
 
 

LIVE-STREAM HÖREN

mehr

Programmtipps

Deutschlandfunk

Atelier neuer Musik | 27.08.2016 22:05 Uhr"Flores" von Maria de Alvear

Die spanische Komponistin Maria de Alvear (Berthold Wegner)

Eine Walkuh begegnet einer Alge, eine Häsin einer Mohnblume, eine Bärin trifft auf eine Linde, eine Stute auf einen Ölbaum. In Maria de Alvears Zyklus "Flores" korrespondieren weibliche Geschöpfe nichtmenschlicher Art - und wirken sehr einvernehmlich und voller innerer Freiheit dabei. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Tacheles | 27.08.2016 17:30 Uhr"Es gibt keine Alternative zur Demokratie, wie wir sie kennen"

Der Historiker Andreas Wirsching im Januar 2016 in München. (picture alliance / Marc Müller)

In Frankreich würde heute jeder dritte für den Front National stimmen und in Deutschland fährt die AfD trotz aller internen Auseinandersetzungen einen Wahlerfolg nach dem anderen ein. Der Historiker Andreas Wirsching sorgt sich um die westlichen Demokratien. Aber worin genau besteht deren Krise? Mehr

 
 

"DAB+. Mehr Radio."

Deutschlandradio und ARD widmen sich am 29. August mit einem Thementag dem Radio der Zukunft.

Über uns

Verleihung des „Förderpreis Deutschlandfunk“ am 27. August an Jean Rondeau

(© Deutschlandradio)

Der junge französische Cembalist, Organist, Pianist und Komponist Jean Rondeau erhält am 27. August den "Förderpreis Deutschlandfunk".

Auszeichnung"Forschung aktuell" erhält Medaille für naturwissenschaftliche Publizistik

(DPG)

Die Redaktion „Forschung aktuell“ des Deutschlandfunks erhält in diesem Jahr die Medaille für naturwissenschaftliche Publizistik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

Projekt der diesjährigen Volontäre: Alternativen zum Neoliberalismus

Der aktuelle Volontärsjahrgang v.l.n.r.: Paul Vorreiter, Mirjam Kid, Felicitas Boeselager, Susann El Kassar-Noltze, Peter Sawicki (© Deutschlandradio/E. Büechl)

Bankenkrise, Finanzkrise, Eurokrise. Wer den Nachrichten folgt, merkt schnell: Das Wirtschaftssystem strauchelt. Dennoch ist das neoliberale Narrativ stark und wirkt auf den ersten Blick alternativlos. Die Deutschlandradio-Volontäre haben ihre Zweifel, dass das so bleiben muss. Sie sind eine Woche in Deutschland unterwegs, um nach alternativen Modellen zu suchen.