Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums in Berlin (Deutschlandradio / M. Hucht)

Konflikte um Jerusalem"Religion ist potenziell gefährlich"

Juden, Christen und Muslime erheben Anspruch auf Jerusalem. Das führt oft zu Gewalt. Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, plädiert für eine Unterordnung der Religion. Religionsführer müssten "das Primat der demokratischen Rechtsordnung anerkennen", sagte Schäfer im Dlf.

Ausstellung im Albert-Kahn-Museum in Paris (FRANCOIS GUILLOT / AFP)

Europäisches Handgepäck (6/7)Zerbrechliche Bilder aus Paris

Anfang des 20. Jahrhunderts war der Bankier Albert Kahn einer der reichsten Männer Frankreichs - ein Kosmopolit und ein fanatischer Pionier der gerade entstehenden Farbfotografie. Er schickte Dutzende von Fotografen in alle Regionen der Welt, um die Vielfalt der menschlichen Kulturen zu dokumentieren.

Der Komponist Dieter Schnebel (imago / Stefan M Prager)

Radikaler AvantgardistDieter Schnebel im Alter von 88 Jahren gestorben

Er war Theologe und Musikwissenschaftler: Dieter Schnebel. Bekannt aber wurde Schnebel vor allem für seine Kompositionen und seine Lehre auf dem Feld der experimentellen Musik. Schnebel starb am Pfingstsonntag im Alter von 88 Jahren.

Die Oper "Frankenstein" auf der Bühne im Theater auf Kampnagel. (dpa / Christian Charisius)

"Frankenstein" an der Staatsoper HamburgJenseits von Gruselromantik

Mary Shelleys "Frankenstein" ist ein politisches Statement, eine Zukunftsvision, eine Schauergeschichte und ein Roadmovie. Auf Kampnagel hatte nun eine beeindruckende Opern-Adaption der Hamburger Staatsoper Premiere.

Zwei Pferde ziehen eine Kutsche mit Touristen einen von Bäumen gesäumten Weg entlang. (imago / Westend61)

Prinzeninseln vor IstanbulZwischen Naturschutz, Tradition und Luxus-Tourismus

Eine einstündige Schifffahrt entfernt von Istanbuls wuseligen Gassen, Shoppingcentern und immer neuen Baustellen liegen die neun Prinzeninseln. Dort gibt es jede Menge Natur, kleine Promenaden und prachtvolle Villen: ein Rückzugsort für reiche Großstädter und stadtmüde Touristen.

Der argentinische Junta-Chef, General Jorge Videla (2.v.r.), freut sich. Er überreicht bei der Siegerehrung am 25.06.1978 im River Plate-Stadion in Buenos Aires den WM-Pokal an Argentiniens Kapitän Daniel Passarella (r), der von seinem Teamgefährten Americo Gallego (Nr. 6) flankiert wird.  (dpa / picture-alliance)

1978: Argentiniens Triumph und TrauerWM-Finale unweit des Folterzentrums

Am 25. Juni 1978 gewann Argentinien die Fußball-WM im eigenen Land. Doch während die einen feierten, wurden andere unweit der Fußballstadien gefoltert. 30.000 Menschen fielen der Diktatur zum Opfer. Bis heute suchen Menschen nach ihren Angehörigen.

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Deutschlandfunk

Sprechstunde | 22.05.2018 10:10 UhrBösartige Erkrankungen des Blutsystems

Illustration einer Blutkrebs-Zelle (imago stock&people)

Beim Blutkrebs, auch "Leukämie" genannt, stellt der Körper zu viele weiße Blutzellen her. Das Problem: Sie reifen nicht richtig aus, können ihre normale Funktion im Körper nicht übernehmen - und sie verdrängen gesunde Zellen im Knochenmark. Die Folge: Menschen mit einer Leukämie sind anfällig für Infektionen. Mehr

 

Deutschlandfunk Kultur

Feature | 23.05.2018 00:05 UhrTod eines Stasi-Agenten (5/6)

(WDR / Marc Trompetter)

Im Fall des toten Stasi-Agenten taucht wieder eine neue Figur auf: der ominöse Slawa. Mehr

 
 

Aktuelles

Deutschlandfunk Kultur berichtet am Sonntag aus Pellworm

(© Deutschlandradio, Johann Hellmann)

Wer einmal hier war, kehrt oft zurück – oder kommt nie wieder, sagt der Volksmund.

Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Nova mit sechs Wochen „Radfunk“

Eine Frau fährt Fahrrad umgeben von umweltfreundlichen Symbolen wie Windrad, Recycling-Pfeil und Licht einer Energiesparlampe (imago/Ikon Images)

"Radfunk – Besser Radfahren", ein Programm- schwerpunkt mit Podcasts und Videobegleitung, befasst sich vom 8. Mai bis zum 15. Juni mit den großen und kleinen Themen rund um ein immer noch unterschätztes Verkehrsmittel.

KrimibestenlisteDie zehn besten Krimis im Mai

Eine Frau hält ein Modell einer Waffe (Silhouette). (dpa)

Der Krimi "64" von Hideo Yokoyama hat die Spitzenplatzierung des Vormonats verteidigt. Höchster Neueinsteiger im Mai ist "Fuck You Very Much" von Aidan Truhen. Darin landet ein Londoner Drogengroßhändler auf der Abschussliste der übelsten Killer der Welt.