Der Historiker Michael Wolffsohn

Auschwitz-Gedenken"Man muss emotionale Brücken schlagen"

Das Gedenken an den Holocaust müsse besser an die heutige Zeit und die Zielgruppen angepasst werden, meint der Historiker Michael Wolffsohn. Es werde zwar viel darüber geredet, aber nicht mit dem gewünschten Erfolg, sagte er im DLF mit Blick auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Thema Holocaust.

Eine Besucherin betrachtet in der Gedenkstätte Bergen-Belsen Registrierungsfotos polnischer Kriegsgefangener aus dem Warschauer Aufstand.

Gedenkstätten-Besuche "Verpflichtung der Jugendlichen ist nicht der richtige Weg"

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat gefordert, dass jeder Schüler ab der 9. Klasse eine KZ-Gedenkstätte besuchen müsse. Der stellvertretende Leiter des Fritz-Bauer-Instituts, Gottfried Kößler, ist anderer Meinung.

Auschwitz-Birkenau war das größte der deutschen Vernichtungslager.

Konservatoren in AuschwitzJeden Tag mit dem Tod in Berührung

Zehn Konservatoren arbeiten im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. Eine schwierige Arbeit, denn viele Objekte sind von schlechter Qualität, der sumpfige Boden lässt die Dinge schnell verrotten. Und auch die emotionale Herausforderung, an einem solchen Ort zu arbeiten, ist groß.

Südansicht des Reichstagsgebäudes in Berlin. Foto vom 11. August 2014.

Unsolidarisches DeutschlandBerlin findet seine Rolle in Europa nicht

Nach der Wahl in Griechenland verlangen die einen von Athen weitere Reformen, die anderen eine Etatsanierung mit Rücksichtnahme. Dies ist eine Gelegenheit für Deutschland, seine Rolle in Europa zu überdenken, meint der ehemalige NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers.

"Es gibt tatsächlich in Europa tausende von dschihadbereiten jungen Menschen."

Islamistischer TerrorTausende Dschihadisten in Europa?

Der Buchautor Bruno Schirra erwartet, dass der islamistische Terror in den kommenden Jahren zum Alltag in Europa dazu gehören werde. Die Sicherheitsversprechen der Behörden hält der Nahost-Kenner nur für begrenzt realistisch.

Demos, Demos, Demos Immer dabei: die Polizei

Pegida hier, Legida da, Gegendemos dort. Gefühlt täglich wird seit Dezember in Deutschland demonstriert. Die Ordnungshüter der Polizei haben zurzeit sehr viel zu tun.

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Komorowski:  Erinnerung an die Opfer der Nazis bewahren | mehr

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Siebzigster Jahrestag der Befreiung Auschwitz  | mehr

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Das Feature | 27.01.2015 19:15 UhrDie ungewollte Nation

Ein palästinischer Junge zeigt das Victory-Zeichen vor einem zertrümmerten Haus in Abu Dis, Westbank.

Nach dem Gaza-Krieg sind der gegenseitige Hass und das Misstrauen größer denn je. Seit 48 Jahren hält Israel die palästinensischen Gebiete besetzt, seit 23 Jahren wird über Lösungen verhandelt. Auf beiden Seiten wollen Mehrheiten eine Teilung des Gebiets in zwei Staaten. Doch ist das noch realistisch? Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Weltzeit | 27.01.2015 18:30 UhrKlänge des Lichts und der Hoffnung

Die Stadt Kairo im Sonnenuntergang.

Seit über 50 Jahren gibt es die "Gesellschaft des Lichts und der Hoffnung", eine Schule für blinde Mädchen in Kairo. Die Schule hat ein renommiertes Sinfonieorchester, aber seit der Revolution 2011 bleiben die Spendengelder aus. Mehr

 
 

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Die „Mauersplitter“ gehen, das Thema bleibt

Mit dem 25-jährigen Jubiläum des Abrisses der Berliner Mauer am 23. Januar 1990 enden die „Mauersplitter“ im Programm des Deutschlandfunks. Drei Mal täglich erinnerten 164 O-Ton-Dokumente an den Umbruch in der DDR und den Fall der Mauer.

»lyrix« 2015: Poesie im Museum

»lyrix« - der Bundeswettbewerb für junge Dichterinnen und Dichter

»lyrix«, der Bundeswettbewerb für junge Dichterinnen und Dichter von Deutschlandfunk, Deutschem Philologenverband und Deutschem Museumsbund, geht 2015 in seine achte Wettbewerbsrunde. Seit dem 1. Januar können Jugendliche aus ganz Deutschland wieder eigene Texte zu monatlich wechselnden Themen einreichen.

„Ickelsamers Alphabet“ ist Hörspiel des Jahres 2014

Das Wort "Alphabet", zusammengesetzt aus Buchstaben-Nudeln

Im November bereits Hörspiel des Monats, nun Hörspiel des Jahres: Das von Saarländischem Rundfunk und Deutschlandradio Kultur produzierte Hörspiel „Ickelsamers Alphabet“ erhält die Auszeichnung der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.