Kultur des TodesWenn der Friedhof stirbt

Jahrhundertelang war er der einzige Ort, um die Toten zu bestatten. Doch allmählich stirbt der Friedhof selbst. Immer mehr Menschen finden ihn als letzte Ruhestätte zu teuer und die strengen Vorgaben nicht zeitgemäß. Sie lassen ihre Asche lieber übers Meer verstreuen, sich unter einem Baum beerdigen oder neben dem geliebten Haustier.

Der iranisch-französische Soziologe Farhad Khosrokhavar ist Studienleiter an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. (AFP / Damien Meyer)

Soziologe Khosrokhavar über Terror in EuropaWarum der Dschihadismus weiter andauern wird

Seit fast 30 Jahren erforscht Farhad Khosrokhavar das Phänomen der Radikalisierung unter Moslems. Europa werde das nächste Jahrzehnt mit dschihadistischem Terror leben müssen, ist sich der iranisch-französische Soziologe sicher.

Jugendliche werfen Steine auf ein indisches Polizeiauto während der Unruhen in Srinagar, der Sommerhauptstadt des indischen Teils Kaschmirs. (picture alliance / dpa / Farooq Khan)

Unruhen in IndienDie Wut der Jugend von Kaschmir

Seit dem 8. Juli gehören Tote und Verletzte zum traurigen Alltag im indischen Teil Kaschmirs. Damals erschossen Soldaten den Kämpfer Burhan Wani. In den Augen der indischen Regierung ein Terrorist, für viele Jugendliche ein Held und Märtyrer. Seitdem gehen seine Anhänger regelmäßig demonstrieren - doch immer seltener geht es dabei friedlich zu.

Der Holocaust-Zeitzeuge Max Mannheimer (dpa / picture-alliance / Andreas Gebert)

Holocaust-ZeitzeugeMax Mannheimer ist tot

Der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer ist im Alter von 96 Jahren in einer Münchner Klinik gestorben. Er galt als wichtige Stimme für die sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden.

Blick in die Zukunft? - Was kann künstliche Intelligenz (dpa)

Yvonne Hofstetter: "Das Ende der Demokratie"Big Data in der Politik

Die Big Data-Unternehmerin Yvonne Hofstetter warnt in ihrem neuen Buch davor, welche Konsequenzen künstliche Intelligenz für die Politik haben könnte: Es drohe das "Ende der Demokratie". Und sie zeigt Auswege an, wie eine digitale Zukunft human gestaltet werden kann.

MedizinWach, wacher, Kaffeeschock

Kaffee ist eigentlich eine Art Psychostimulanzie, die sich auf den ganzen Körper auswirkt: der Blutdruck steigt, wir können uns besser konzentrieren und sind aktiver. Nur manchmal trinken wir eine Tasse zu viel - Dr. Johannes Wimmer weiß, was dann zu tun ist.

Leben einer GeologinGrundlagenforschung in schöner Umgebung

Echte Forschung in der Natur. Genauer gesagt: Auf und in Ozeanen. Miriam Römer ist Teil eines Teams, das die Entstehung von Methanaustritten untersucht. Als Fahrtleiterin hat sie eine große Verantwortung - kommt aber auch an spektakuläre Ecken der Erde.

Till Reiners, Kabarettist und Slam-Poet ((c) Mathias Becker )

Kabarettist Till ReinersGroße Wut auf die "besorgten Bürger"

Ein Kabarettist auf einer Reise quer durch Deutschland: Till Reiners wollte wissen, warum so viele Menschen – anders als er selbst - Angst vor Überfremdung haben. In seinem Buch "Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen" erzählt er, was er mit Pegida-Demonstranten und AfD-Wählern erlebt hat.

Teilnehmer einer Kundgebung der fremden- und islamfeindlichen "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) in Dresden (dpa / picture alliance / Hendrik Schmidt)

Rechtsextremismus im OstenDer Aufstand der Anständigen bleibt zu oft aus

Die Bundesregierung sieht in ihrem "Jahresbericht Deutsche Einheit" den gesellschaftlichen Frieden in Ostdeutschland gefährdet. Es falle schwer, dem zu widersprechen, meint Dirk Birgel. Pöbeleien gegen Fremde und Politiker gehörten im Osten der Republik zum guten Ton.

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Fußball  HSV trennt sich von Trainer Labbadia | mehr

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Zwischentöne | 25.09.2016 13:30 UhrDer Journalist und Publizist Dirk Koch

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Dirk Koch, Jahrgang 1943, war zwischen 1973 und 1997 Leiter des Spiegel-Hauptstadtbüros in Bonn, später ging er für das Nachrichtenmagazin nach Brüssel. Bekannt wurde er unter anderem durch die Aufdeckung der Flick-Spendenaffäre. Mehr

 

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Religionen | 25.09.2016 14:05 UhrSeelsorge in Krisensituationen

Ein Mitarbeiter der Telefonseelsorge Sylt telefoniert am 14.06.2012 in Westerland auf der Nordseeinsel Sylt. Seit 1986 gibt es die nördlichste und wohl kleinste Telefonseelsorge Deutschlands mit momentan gut 30 Mitarbeitern. (picture alliance / dpa / Angelika Warmuth)

Betreuung, Seelsorge, Unterstützung - Hilfsnetzwerke spiele vor allemn in urbanen Räumen eine immer wichtigere Rolle. Die Sendung wirft einen Blick auf die Hilfsangebote für Menschen in Krisensituationen. Mehr

 
 

"DAB+. Mehr Radio."

Deutschlandradio und ARD widmeten sich am 29. August mit einem Thementag dem Radio der Zukunft.

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Deutschlandradio-Programme ab Frühsommer 2017 mit neuen NamenStarke Marken: Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova

Deutschlandradio setzt auf starke Marken, die auf allen Verbreitungswegen das vermitteln, wofür der Sender steht: qualitativ bestes Radio zu bieten, glaubwürdig zu sein, Orientierung zu geben. Ab dem kommenden Frühsommer wird das Gütesiegel Deutschlandfunk die Verwandtschaft der Programme unterstreichen und die bisherige Markenlandschaft ablösen.

Nominierungen für den Deutschen RadiopreisErstmals alle drei Programme von Deutschlandradio im Finale

Zum ersten Mal sind in diesem Jahr alle drei Programme von Deutschlandradio unter den Finalisten des Deutschen Radiopreises.

Prix Phonurgia NovaHauptpreis und zwei lobende Erwähnungen für Deutschlandradio Kultur

Der französische Radiokunstpreis Prix Phonurgia Nova geht dieses Jahr an das Hörstück „TÖRST“ von Hanna Hartman. Die Produktion der Klangkunst-Redaktion von Deutschlandradio Kultur teilt sich den ersten Platz mit der Autorenproduktion „Circular thinking“ von Mark Vernon und Jenn Mattinson.