Flüchtlinge, Migranten und Deutsche demonstrieren am 17.01.2015 in der Innenstadt in Dresden (Sachsen), um auf den gewaltsamen Tod von Khaled Idris Bahray aus Eritrea aufmerksam zu machen. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

Eine Recherche in acht FolgenMehr als ein Mord – Das Ende einer Flucht aus Eritrea

Der 20-jährige Asylbewerber Khaled Idris Bahray überlebt die Flucht aus Eritrea. Vier Monate nach seiner Ankunft wird er im Januar 2015 in Dresden ermordet. Der Fall hat die Journalistin Jenni Roth nicht losgelassen.

Ungesundes JoggenDicke Luft in deutschen Städten

Wer glaubt, etwas für seine Gesundheit zu tun, indem er mitten durch unsere Städte joggt, erweist sich damit einen Bärendienst. Durch das tiefe Einatmen passiert so allerhand im Körper, nur nicht das, was sich vermeintlich gesundheitsbewusste Jogger davon versprechen. 

Das Kloster Mor Gabriel im Südosten Anatoliens ist das geistige Zentrum der aramäisch sprechenden christlichen Minderheit. Auch in dem Dorf Kafro sollen sakrale Bauten in neuem Glanz erstrahlen. (dpa / picture alliance / AKTION MOR GABRIEL)

KurdenkonfliktKollateralschaden: Die Kultur der Aramäer

Das christliche Volk der Aramäer, das seine Heimat in Südostanatolien hat, lebt heute überwiegend in Deutschland. Im letzen Jahrzehnt hatte eine Rückkehr der Aramäer in ihre historische Heimat begonnen. Doch die Hoffnung auf Frieden ist durch die erneute Eskalation des Kurdenkonflikts in der Türkei zerstört.

Der Behinderten-Aktivist Raul Krauthausen lässt seinen platten Rollstuhlreifen in der Autowerkstatt reparieren. (Deutschlandfunk / Bettina Schmieding)

Mit Behinderung unterwegs"Wo will der Rollstuhl denn aussteigen?"

Es gibt das Behindertengleichstellungsgesetz, die Antidiskriminierungsrichtlinie und den Artikel 3 des Grundgesetzes. Und trotzdem ertönt bei neuen Hamburger U-Bahnzügen kein akustisches Signal, wenn die Türen sich schließen. Für Blinde eine gefährliche Situation.

Tausende Flüchtlinge stehen in der Nähe von Miratovac in einer Schlange (picture alliance / dpa / Djordje Savic)

Schleuserkriminalität"Wir kreieren jeden Tag eine neue humanitäre Katastrophe"

Nach dem Tod zahlreicher Flüchtlinge in einem LKW in Österreich ertönt der Ruf nach verschärften Maßnahmen gegen Schlepper. Karl Kopp von Pro Asyl fordert stattdessen, den Menschenhändlern endlich die Geschäftsgrundlage zu entziehen.

Humphrey Bogart als Richard 'Rick' Blaine und Ingrid Bergman als Ilsa Lund Laszlo blicken sich in dem Filmklassiker "Casablanca" tief in die Augen. Zu einer Gala-Vorführung des Kino-Klassikers «Casablanca» anlässlich dessen Erstaufführung vor 60 Jahren haben sich am 11.8.2003 in New York Angehörige der beiden Hauptdarsteller Humphrey Bogarts und Ingrid Bergman getroffen. Mit dabei waren Bogarts Witwe, Hollywood-Schauspielerin Lauren Bacall, mit dem gemeinsamen Sohn Stephen Bogart, Ingrid Bergmanns Tochter, Schauspielerin Isabella Rossellini sowie zwei weitere Töchter. Der Siegeszug des Filmklassikers hatte im Januar 1943 begonnen. In diesem Jahr gewann der Streifen von Regisseur Michael Curtiz drei Oscars. (picture alliance / dpa)

Ingrid Bergmans 100. GeburtstagDie Unsterbliche aus Casablanca

Ingrid Bergman galt schon als aufgehender Stern in ihrer Heimat Schweden, bevor sie in Hollywood eintraf. Sie ist kein klassisches Studioprodukt wie Marlene Dietrich oder Greta Garbo, sondern nahm ihr Starimage weitgehend selbst in die Hand. Heute vor 100 Jahren wurde sie geboren.

Bild vom Willkommensfest für Flüchtlinge in Heidenau. (Deutschlandradio / Nadine Lindner)

Proteste in Heidenau"Die Versammlungsfreiheit ist in Sachsen massiv bedroht"

Um das Versammlungsverbot im sächsischen Heidenau gibt es eine juristische Auseinandersetzung. Der Verfassungsrechtler Clemens Arzt übt scharfe Kritik an den Behörden in Sachsen: Die schienen es mit dem Grundgesetz nicht so genau zu nehmen.

Die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh in einer Talkshow. (Imago / Müller-Stauffenberg)

Rhetorik in der Flüchtlingsdebatte"Gegenseitiges Diffamieren ist nicht der Weg"

Die Schriftstellerin Juli Zeh hat einen sachlichen Ton in der Flüchtlingsdebatte angemahnt. Beschimpfungen wie "Pack" oder "Dunkeldeutschland" würden nur weitere Aggressionen schüren, sagte sie im DLF. Krawallmacher müsse man strafrechtlich verfolgen, sie aber nicht öffentlich diffamieren.

Fahrzeuge der Polizei und Feuerwehr mit Blaulicht während eines Einsatzes in Magdeburg. (picture alliance / dpa / Jens Wolf)

Erlebnisse mit der PolizeiIch hab doch gar nichts angestellt

Wer unschuldig ist, hat nichts zu befürchten. Eigentlich. Außer man gerät doch in Verdacht. Und dann findet man sich eingekesselt in einer Demonstration wieder. Oder im Verhör beim Geheimdienst. Und hofft, dass sich am Ende alles als das herausstellt, was es eigentlich ist: ein großes Missverständnis.

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Heidenau  Bundesverfassungsgericht kippt Versammlungsverbot | mehr

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Jüdischer Sänger Matisyahu kommt nach Deutschland | mehr

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Lernen  Vier-Tage-Woche bringt bessere Noten | mehr

 
 
 
 
 
 

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Deutschlandfunk

Atelier neuer Musik | 29.08.2015 22:05 UhrRitual und Kalkül

Ein Pferd mit Kutsche und Touristen fährt über den historischen Marktplatz der belgischen Stadt Antwerpen, in der Karel Goeyvaerts lebte (picture-alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Eine einzige Geste aus Bachs Matthäus-Passion reichte Karel Goeyvaerts aus, um damit eine ergreifende Musik zu gestalten. Zwanzig Minuten lang wird dieses Motiv in "Ach Golgatha" wiederholt. Das Spätwerk von Karel Goeyvaerts (1923 - 1993) ist voller Wegweiser, deren Ziel die spirituelle Dimension des menschlichen Lebens ist. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Echtzeit | 29.08.2015 16:05 UhrZwei Männer aus Eritrea

Auf ihrer Recherchereise spricht die Journalistin Jenni Roth mit in Dresden lebenden Männern aus Eritrea. (Angelika Grossmann)

In der zweiten Folge versucht Autorin Jenni Roth, in die eritreische Community von Dresden einzutauchen. Wer war Khaled Idris Bahray, der die Flucht durch die Wüste und über das Mittelmeer überlebte, um dann in Deutschland ermordet zu werden? Mehr

 
 

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Fünfmal ECHO Klassik für Deutschlandradio-Produktionen

Die Trophäe "ECHO Klassik" steht im Konzerthaus in Berlin.  (picture alliance/dpa/Britta Pedersen)

Ein gutes Jahr für die Musik bei Deutschlandradio: In diesem Jahr erhielten gleich fünf Produktionen von Deutschlandradio den „ECHO Klassik".

Deutscher Radiopreis 2015: Deutschlandradio zweifach nominiert

Das Logo des Deutschen Radiopreises 2015. (©Deutscher Radiopreis)

Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen stehen im Finale des Deutschen Radiopreises 2015. Für Deutschlandradio Kultur kämpft das Hörgame „Blowback“ um die begehrte Auszeichnung in der Kategorie „Beste Innovation“. Die für DRadio Wissen produzierte Sendung "Einhundert: Überall wo ich gehe, bist du bei mir in meinem Herzen" von Nilofar Elhami wurde in der Kategorie „Beste Reportage“ nominiert.

Young Euro Classic: Deutschlandradio Kultur überträgt Konzerte der weltbesten Jugendorchester

Nachwuchsmusiker beim Young-Euro-Classic-Festival in Berlin (dpa / picture alliance / Soeren Stache)

Deutschlandradio Kultur ist in diesem Jahr erneut Partner von Young Euro Classic, dem Festival der besten Jugendorchester der Welt. Vom 6. bis zum 23. August sind hochkarätige Ensembles mit jungen Talenten aus über 40 Nationen zu Gast im Berliner Konzerthaus.