Heinz Buschkowsky in einer Talk-Show. (imago/Müller-Stauffenberg)

Heinz Buschkowsky"Unsere Lebensregeln gelten für alle"

Der scheidende Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), kritisierte im Deutschlandfunk das Bundesverfassungsgericht, das ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen untersagt hatte. Die Richter hätten keine Ahnung, wie es in vielen Stadtvierteln zugehe. Sie stützen die falsche Botschaft: Die Frau habe zu gehorchen, sie sei das Eigentum ihres Mannes.

Ein Mann mit Kippa steht am 16. Dezember 2014 in Berlin vor dem Brandenburger Tor. (dpa / picture alliance / Lukas Schulze)

Juden in DeutschlandDas Kippa-Experiment

Seit zweieinhalb Jahren trägt der Münchner Journalist Terry Swartzberg eine Kippa, wenn er auf der Straße unterwegs ist. Obwohl seine Freunde ihm dringend davon abrieten, sich in Deutschland als Jude zu erkennen zu geben.

ZeitlupenexperimentMach mal langsam...

Viel zu oft lassen wir uns hetzen, jagen Terminen und Verabredungen nach und wollen tausend Dinge gleichzeitig erledigen. Schluss damit, sagt George Pennington. In seinen Seminaren zur radikalen Entschleunigung machen die Teilnehmer fast alles in Zeitlupe.

Im Festspielhaus Baden-Baden (Baden-Württemberg) probt am 24.03.2015 Anja Harteros (Feldmarschallin Fürstin Werdenberg) die Oper Der Rosenkavalier. Das Stück wird am 27.03.2015 zum Beginn der Osterfestspiele erstmals von den Berliner Philharmonikern präsentiert. (picture-alliance / dpa / Uli Deck)

"Der Rosenkavalier" in Baden-BadenEine unverbindliche Maskerade

Ein knallbunter Karneval: Die "Rosenkavalier"-Inszenierung Brigitte Fassbaender zur Eröffnung Osterfestspiele Baden-Baden ist eine Enttäuschung. Auch Simon Rattle bewies mit den Berliner Philharmonikern, dass Richard-Strauss-Opern nicht seine Sache sind.

Eine Krähe sitzt auf einer Bank. (dpa / Wolfgang Runge)

Starnberger SeeDie schlauen Krähen der Prinzessin

Die Verhaltensforscherin Auguste von Bayern interessiert sich besonders für die Rabenvögel. Auf dem Gelände des Schlosses Nymphenburg soll mal ein bayrisches Naturkundemuseum eröffnet werden - und natürlich spielen dabei auch die schwarz gefiederten Vögel eine Rolle.

Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren, aufgenommen 1989 in der Fußgängerzone Arbat in Moskau während eines Russland-Besuchs. (picture alliance / dpa)

Aus den FeuilletonsRussisches Schulamt verbietet Lindgren-Buch

Behörden in aller Welt treiben ihr Unwesen: Ein russisches Schulamt stuft "Karlsson vom Dach" als kinderschädigend ein, türkische Schulbücher beschreiben die Deportation der Armenier vor 100 Jahren als humanitäre Maßnahme.

Die Professorin Eva Illouz im Studio am Mikrofon. (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Liebe und Geschäft"Menschen wie Waren auf einem Tisch ausgelegt"

Die israelische Soziologin Eva Illouz ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Im Deutschlandfunk erläutert sie warum die Soziologie die Profession des Fremden an sich sei - und warum Gefühle in die Geschäftswelt und Maximierung in die Liebe Einzug halten.

Mittagspause auf einem Baum im Wald. (Damien Meyer / AFP)

KulturgeschichteMein Freund, der Baum

Zwischen Baum und Borke will niemand stecken. Auf dem Baum, in seiner Krone sitzen, allerdings schon. Der Blick kann über das Land schweifen, er könnte sich aber auch im Wald verlieren. Und bis heute hält sich der Glaube, das Bäume die Wohnstätten von Feen sind.

Viele Menschen stehen Schlange bei der Parlaments- und Präsidentschaftswahl in Nigeria (afp / Tom Saater)

Wahl in NigeriaIm Schatten von Boko-Haram

Kleinere Anschläge und technische Probleme überschatten die Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Nigeria. Die Wahlkommission musste in einigen Bezirken die Abstimmung aussetzen, weil Maschinen nicht ordnungsgemäß funktionierten. Dort soll die Wahl morgen fortgesetzt werden.

Regisseur Wim Wenders posiert am 10.02.2015 in Berlin während der 65. Internationalen Filmfestspiele auf dem Fototermin zu "Every Thing Will Be Fine". Er lacht. (Jens Kalaene, dpa picture-alliance)

Wim Wenders dreht in 3D "Einem Menschen in die Seele schauen"

Wim Wenders hat seinen neuen Film "Every Thing Will be Fine" in 3D gedreht - der Regisseur ist fasziniert von der Technologie. Der Film kreist um die Frage: Wie geht ein Mensch mit der Schuld um, ein Kind getötet zu haben?

UnkrautGünstig, lecker und gesund

Für die meisten von uns ist Unkraut das, was wir aus den Fugen kratzen, aus Blumentöpfen rupfen und eigentlich überhaupt nicht im Garten sehen wollen. Ganz anders sieht das Jutta Langheineken. Die Gärtnerin und Buchautorin rät dazu, das Gewächs zu essen, statt zu vernichten und hat auch gleich einen Menüvorschlag.

Julie Ann Campbell alias LoneLady aus Manchester. (ALAIN JOCARD / AFP)

LoneLady aus ManchesterUnruhe als Antrieb

Die Musik von Julie Ann Campbell alias LoneLady aus Manchester lebt von den Gegensätzen. Sie will Musik dekonstruieren wie früher Industrial-Bands wie Throbbing Gristle - um am Ende doch wieder eine Harmonie zu finden. Ihr neuer Dekonstruktions-Harmonie-Entwurf heißt "Hinterland".

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Konservative gewinnen  französische Departementswahlen | mehr

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Musikszene | 30.03.2015 20:10 UhrKlassik und Klub im Bunker

Die Mitglieder des Ensemble Resonanz auf einer Straße (Ensemble Resonanz)

Musik aus dem 17. Jahrhundert trifft auf rockige E-Gitarren-Klänge. Musiker plaudern locker und leicht über klassische Musik. Ein DJ legt in der Konzertpause auf. Eine Bar ist Teil des Konzertsaals. Lichtanimationen sorgen in schillernden Farben für Club-Stimmung. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Im Gespräch | 30.03.2015 09:07 UhrWie vertiefen Sie sich in Menschen und Landschaften?

Wim Wenders im Studio bei der Sendung "Im Gespräch" (Deutschlandradio / Norbert Wassmund)

Der deutsche Regisseur Wim Wenders gehört zu den international bekanntesten Filmemachern. Seine Filme gelten als einfühlsam und bildstark. Wie schafft er es, sich in Menschen zu vertiefen? Und warum dreht Wenders einen 3D-Film? Mehr

 
 

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Ostasien Modern: Deutschlandfunk präsentiert Forum neuer Musik

(Deutschlandradio /Thomas Kujawinski)

Das Forum neuer Musik 2015 widmet sich in diesem Jahr dem rasanten Wandel im Osten Asiens. Zehn Konzerte, Debatten und Lectures eröffnen vom 17. bis 19. April neue Sichtweisen auf die ostasiatische Moderne. Komponisten, Interpreten, Kulturvermittler und Soziologen hinterfragen dabei tradierte Denkmuster.

DRadio Wissen-Autorin erhält CNN Journalist Award 2015

Logo des CNN Journalist Award

Die DRadio Wissen-Autorin Stephanie Doetzer wird mit dem CNN Journalist Award 2015 in der Kategorie Radio ausgezeichnet. Der prämierte Beitrag „Mach's gut, Habibi“ wurde am 14. März 2014 in der Sendung „Einhundert“ auf DRadio Wissen ausgestrahlt.

Deutschlandradio-Hörfunkrat: Zustimmung für „Koran erklärt“, Kritik am bestehenden Telemedienrecht

Sitzung des Hörfunkrats im September 2014.

Zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2015 tagte der Hörfunkrat von Deutschlandradio am 12. März bei Radio Bremen. Im Gespräch mit Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger und bei einem Empfang des Bremer Senats mit Bürgermeisterin Karoline Linnert tauschten sich die Hörfunkratsmitglieder über zentrale medienpolitische Fragen aus