Die Holocaust-Überlebende Ruth Klüger spricht am 27.01.2016 in Berlin im Bundestag bei der Gedenkveranstaltung. (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)

Ruth Klüger über Österreich"Entsetzlich, dass es so weit gekommen ist"

Die Holocaust-Überlebende Ruth Klüger betrachtet den Aufstieg der Rechtspopulisten in ihrem Geburtsland Österreich mit Sorge. Auch Jahrzehnte nach ihrer Emigration sei ihr die Entwicklung dort noch wichtig, sagte sie mit Blick auf die morgige Präsidentenwahl im DLF. Für gefährlicher hält Klüger jedoch die Lage in ihrer Wahlheimat: den USA.

Gisela May, Schauspielerin und berühmte Brechtinterpretin zu Gast im Studentenkeller "Zur Rosen" in Jena (dpa / picture alliance / Universität Jena )

Carmen Maja-Antoni über Gisela May"Ich habe immer ihre Haltung bewundert"

Beim Singen auch die Geschichte eines Liedes zu erzählen - diese Lektion habe sie von Gisela May gelernt, so die Schauspielerin Carmen Maja-Antoni. May sei eine große Frauenfigur des Berliner Ensembles gewesen: "Und eine Haltung hatte sie immer".

Hochhaus der Deutschen Bank in Frankfurt (dpa - Wolfram Steinberg )

Trump und die Deutsche BankEin juristisches Minenfeld

Sechs Wochen vor dem Amtsantritt des Immobilienunternehmers Donald Trump als US-Präsident ist noch unklar, wie mögliche Interessenskonflikte vermieden werden sollen. Das ist auch für die Deutsche Bank ein Problem: Sie ist Gläubiger von Trump - dessen Regierung bald über ein milliardenschweres Bußgeld gegen das Geldinstitut entscheiden wird.

Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi geht über eine Bühne, im Hintergrund stehen die Wand projeziert die Wörter "Si". (imago/Pacific Press Agency)

Italien vor dem VerfassungsreferendumRenzis Kampf um die Reformen

Über 50 Millionen Italiener werden am 4. Dezember über die größte Reform ihrer Verfassung entscheiden. Sie soll den Gesetzgebungsprozess vereinfachen und das Land reformierbarer machen. Doch das ist umstritten. Für Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi, Befürworter der Reform, hängt viel von dem Ausgang des Referendums ab.

USA"Polizisten sind nicht immun gegen Angst"

Skid Row ist ein Viertel von L.A. - etwa 50 Häuserblöcke im Schatten der glitzernden Wolkenkratzer von Downtown. Hier leben rund 10.000 Obdachlose. Viele von ihnen sind drogenabhängig. Die meisten haben einen afro- oder lateinamerikanischen Hintergrund. Skid Row ist das Revier von Officer Deon Joseph. 

Ein Foto von Anne Frank, entstanden um das Jahr 1941. Anne Frank war damals ungefähr 11 Jahre alt. (picture-alliance / dpa / Anne Frank Fonds Basel)

Anne Franks Schicksal als TanzstückHineinversetzen in den Schrecken

Das Nordharzer Städtebundtheater hat die Schicksale der Mädchen Anne Frank und Lilly Cohn in dem Tanztheaterstück "Ich schweige nicht" szenisch umgesetzt - unter anderem in der Klaussynagoge Halberstadt. Die jungen Tänzer haben das Stück selbst entwickelt.

Gisela May 1973 im Frankfurter Schauspielhaus (dpa / picture alliance / Manfred Rehm)

Nachruf auf Gisela MayVon Mutter Courage zu "Muddi"

Sie spielte Brecht am Berliner Ensemble und sang Brecht in aller Welt: Gisela May war eine der renommiertesten Bühnenkünstlerinnen der DDR. Nach der Wiedervereinigung trat sie in der erfolgreichen Fernsehserie "Adelheid und ihre Mörder" auf. Heute ist Gisela May im Alter von 92 Jahren gestorben.

Die Nachrichten-Redaktion des DLF erhält die Auszeichnung "Land der Ideen" für "nachrichtenleicht" (Land der Ideen)

Neues Nachrichten-Angebot "Niemanden von Informationen ausschließen"

Von heute an sendet der Deutschlandfunk freitags nach den regulären Nachrichten um 20 Uhr in einem Wochenrückblick die wichtigsten Nachrichten in "Einfacher Sprache". Das Angebot richtet sich an Menschen, die den üblichen Sendungen nicht ohne Weiteres folgen können - aus den verschiedensten Gründen.

US-WahlBitte nachzählen

In drei Bundesstaaten der USA muss nach der Präsidentschaftswahl noch einmal ausgezählt werden. Doch das ist gar nicht so einfach, wie es klingt. Weil sich die Wahlverfahren unterscheiden und vom Retro-Wahlcomputer aus den Achtzigern bis zum Feld, das ausgemalt und nicht angekreuzt werden darf, alles dabei ist.

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Sammelabschiebungen  Bundesinnenministerium bereitet Rückführung von Afghanen vor | mehr

Kulturnachrichten

Teheran-Sammlung wohl Anfang 2017 in Berlin  | mehr

Wissensnachrichten

Steigende Nachfrage  Der Kirche fehlen die Exorzisten | mehr

 
 
 
 
 
 

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Hörspiel | 03.12.2016 20:05 UhrKrieger im Gelee

Hörspiel: "Krieger im Gelee".Produktion Deutschlandradio Kultur 2016Abgebildet: Cordula Dickmeiß.  (Deutschlandradio / René Fietzek  )

Der Text "Krieger im Gelee" ist ein Puzzle aus drei Figuren, drei Stimmen, drei Monologen. Stück für Stück setzt sich das Bild von der Entführung eines 14-jährigen Jungen aus der Perspektive des Opfers, des Täters und einer unbeteiligten Beobachterin zusammen. Stets bleibt jedoch ein unerklärlicher Rest im Schatten der beleuchteten Geschehnisse zurück. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Konzert | 03.12.2016 19:05 UhrDas große Sterben

(Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele)

Von hinten konzipiert, aber eindeutig von vorn komponiert: Richard Wagners "Ring des Nibelungen". Heute gibt es bei uns den Abschluss der Tetralogie in der Produktion der Bayreuther Festspiele – die Götterdämmerung! Mehr

 
 

Über uns

1. Dezember 2016: Öffentliche Sitzung des Hörfunkrates von Deutschlandradio

Die Mitglieder des Hörfunkrats vor dem Berliner Funkhaus.

Der Hörfunkrat von Deutschlandradio kommt am Donnerstag, dem 1. Dezember 2016, um 11.00 Uhr zu seiner abschließenden Sitzung in diesem Jahr zusammen.

Auszeichnung für DLF-Koproduktion"Manhattan Transfer" ist Hörbuch des Jahres 2016

Teamfoto der Schauspieler mit dem Regisseur Leonhard Koppelmann. (SWR / Stefan Kolbe)

Das Hörspiel „Manhattan Transfer“ ist von der Jury der hr2-Hörbuchbestenliste zum „Hörbuch des Jahres 2016“ gekürt worden. Das dreiteilige Stück wurde unter Regie von Leonhard Koppelmann von Deutschlandfunk und dem Südwestrundfunk produziert.

Dr. Willi Steul stellt sein Amt 2017 zur Verfügung

Dr. Willi Steul, Intendant von Deutschlandradio (© Deutschlandradio/B. Fürst-Fastré )

Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul (65) stellt sein Amt zum 1. Mai 2017 zur Verfügung. Steul steht seit dem 1. April 2009 an der Spitze des nationalen Hörfunks und wurde 2014 im Amt bestätigt. Seine zweite Amtszeit läuft bis zum 31. März 2019.