Auf diesen kahlen Berghängen am äußerten, südöstlichen Stadtrand von Kabul begräbt die afghanische Hauptstadt ihre Selbstmordattentäter. (Deutschlandradio - Sandra Petersmann)

Friedhöfe in AfghanstanEntspannend und beklemmend zugleich

Flanierende Pärchen, spielende Kinder, plaudernde Gruppen: Am Wochenende sind die Friedhöfe in Afghanistan voller Menschen. Für sie sind die Grabstätten Orte der Ruhe und der Entspannung. Mit einer Ausnahme: der Friedhof der Selbstmörder am Rande der Kabuls.

PsychologieAusgrenzung beginnt im Kopf

Wir alle haben Vorurteile. Dafür können wir nicht mal was. Unser Gehirn hat nämlich automatisierte Arbeitsroutinen, die zwar nützlich sind, aber eben auch Stereotype und Vorurteile fördern. Allerdings: Wir sind unseren Synapsen nicht hilflos ausgeliefert.

Der Soulsänger James Brown bei einem Auftritt am Mikrofon. (MICHAL CIZEK / AFP)

James McBride: "Kill 'Em and Leave"James-Brown-Biografie vom Fan

James Brown ist der Mann der Spitznamen: "Mr. Dynamite", "The Hardest Working Man in Show Business", "Soul Brother Number One", "Godfather of Soul". "Kill Em´or Leave" heißt eine neue Biografie von James McBride. Missverstanden und einsam sei Brown gewesen, so der Autor.

Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth (Grüne), äußert sich am 30.05.2016 in Berlin zum Thema Rassismus. (dpa)

Claudia Roth zur Türkei"Eine unvorstellbare Entrechtung des Rechts"

In der Türkei sei "eine Art ziviler Putsch in Richtung eines autokratischen Präsidialsystems" in Gange. "Man könnte es auch als Diktatur bezeichnen", sagte die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) im DLF. In dieser Lage müssten die Bundesregierung, die Europäische Union und auch die Nato klare Worte finden.

Vor dem Olympia Einkaufszentrum liegen Blumen, es brennen Kerzen. (picture-alliance / dpa / Felix Hörhager)

Terror in DeutschlandNicht in Hysterie verfallen

Die Angst oder zumindest die Sorge vor weiteren Anschlägen ist allgegenwärtig. Aber wir dürfen jetzt nicht in Hysterie verfallen, meint Marie Sagenschneider, Wortchefin von Deutschlandradio Kultur. Die größte Gefahr bestehe in einer Überreaktion.

Symbolfoto zum Thema Internetkriminalität: eine Hand vor einem Computer-Monitor (imago / epd / Annette Zoepf)

Ermittlungen im Darknet"Uns als Polizei sind da Grenzen gesetzt"

Das Darknet sei ursprünglich geschaffen worden, damit Bürger von Unrechtsstaaten ihre Meinung frei äußern könnten, sagte der Cyberexperte Frank Scheulen vom nordrhein-westfälischen LKA im DLF. Zunehmend hielten sich in dem separaten Bereich des Internets aber auch Kriminelle auf. Für die Polizei sei es schwierig, gegen sie vorzugehen.

US-Wahlkampf 2016: Hillary Clinton und Donald Trump kämpfen um das Amt. (picture / alliance / dpa / Collage Deutschlandradio)

Clinton oder TrumpWen wählt der amerikanische Wutbürger?

Ob die Demokratin Hillary Clinton als erste Frau das US-Präsidentenamt übernimmt oder ob die größte Demokratie der Welt künftig von dem republikanischen Populisten Donald Trump angeführt wird: Ausschlaggebend werden die Stimmen der Unentschlossenen sein.

Ein kleines Mädchen wirft vor Freude die Arme in die Luft. (imago stock&people)

GesellschaftGlücklichsein gegen den Terror

Ist es egoistisch, in Zeiten von Terror und Gewalt auch Glück zu empfinden? Nein, meint die Soziologin Hilke Brockmann. Vielmehr sei das auch ein Statement gegen Terroristen, die genau dieses Glück beschädigen wollten.

(dpa / picture alliance / Erwin Elsner)

Armin Nassehi"Religion ist etwas Wildes"

Der Münchner Soziologe Armin Nassehi ist Sohn einer katholisch sozialisierten Schwäbin und eines Iraners. Er hat sich als junger Mann für die Taufe entschieden. Heute bezeichnet er sich als Kultur-Katholik. Er hadert immer wieder mit der Religion. Denn "sie kann sehr gefährlich sein."

Nachrichten

 

Presseschau

 

Nachrichten

Bundesverfassungsgericht  Keine Live-Zuschaltung türkischer Politiker auf Kölner Pro-Erdogan-Demo | mehr

Kulturnachrichten

Regisseur Erpulat: Türkei bald ohne Theater?  | mehr

Wissensnachrichten

Beziehungen  Beim Streiten an die Zukunft denken | mehr

 
 
 
 
 
 

LIVE-STREAM HÖREN

mehr

Programmtipps

Deutschlandfunk

Essay und Diskurs | 31.07.2016 09:30 UhrMerkur: Christian Demand und Ekkehard Knörer

Kunsthistoriker und Kulturphilosoph Christian Demand (Deutschlandradio Kultur / Stefan Ruwoldt)

Herausgeber Christian Demand und Redakteur Ekkehard Knörer in Berlin wollen mit "Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken" Monat für Monat die Standards für politische und kulturelle Essayistik im deutschsprachigen Raum setzen. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Deutschlandrundfahrt | 31.07.2016 11:05 UhrMit dem Politiker Gregor Gysi durch seine Heimatstadt Berlin

Gregor Gysi an alter Wirkungsstätte - die DEFA-Synchronstudios - hier arbeitete er als Kind. (Deutschlandradio / Frank Ulbricht)

Seit 1990 sitzt Gregor Gysi fast ununterbrochen im Bundestag, zuletzt wieder als Direktkandidat für den Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Hier ist er aufgewachsen. "Der schönste Bezirk Berlins", findet der 68-Jährige. Mehr

 
 

Über uns

Media Analyse 2016 Radio II:Deutschlandradio Kultur mit Spitzenwerten

((c) iStock)

Deutliche Steigerung der Hörerzahlen bei Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen.

Literaturredaktion im DeutschlandfunkJan Drees wird neuer Literaturredakteur im Deutschlandfunk

Bücherstapel (imago stock&people)

Der Literaturjournalist Jan Drees wird ab 15. Juli neuer Literaturredakteur im Deutschlandfunk. Er tritt, nach dem Ausscheiden von Denis Scheck aus der Literaturredaktion, dessen Nachfolge an.

11. bis 17. Juli: Themenwoche zur US-Präsidentschaftswahl Traum und Wirklichkeit – die USA vor der Wahl

US-Fahne im Wind (picture alliance / dpa)

Mit den Nominierungsparteitagen der Demokraten und Republikaner geht die US-Präsidentschaftswahl in ihre heiße Phase. Deutschlandradio Kultur berichtet kurz vor der offiziellen Kandidatenaufstellung eine Woche lang aus und über ein gespaltenes Land im Wahlkampfendspurt.