Ein ehemaliger Abbaubetrieb des Bergwerks Auguste Victoria. (Bergwerk Auguste Victoria)

EnergiewendeDer schwere Abschied von der Kohle

Deutschland hat bei der Förderung und dem Ausbau erneuerbarer Energien eine Vorreiterrolle. Der Abschied von den fossilen Brennstoffen wurde zwar schon oft verkündet, will aber nicht so recht vorankommen. Und das hat vor allem einen Grund: Es fehlt an einer klaren politischen Linie.

Symbole der Aborigines - Sonne, Mond und Sterne - auf einem Kunstwerk. (picture alliance / dpa / Lawson Menzies)

Kunst australischer UreinwohnerAusverkauf der Aborigine-Kultur?

Nie war die Kunst australischer Ureinwohner wertvoller als heute: Sie ist längst kein Nischen-Genre mehr und wird zu Höchstpreisen gehandelt. Doch je erfolgreicher Aborigine-Kunst wurde, desto weniger Gemälde waren authentisch.

Mehrere Messgeräte stehen oder hängen an einer Kiefer. Der Baum "twittert" seinen Zustand. (Foto: Kathy Steppe, Uni Gent)

Twitternde BäumeWenn die Eiche aus ihrem Leben erzählt

Ob Kim Kardashian, der Papst oder Angela Merkel: Fast jeder, ob Privatperson oder Promi, twittert mittlerweile oder informiert sich über den Nachrichtendienst. Jetzt twittern sogar Bäume. Das ist kein Scherz und keine PR-Aktion, sondern ernst gemeinte Wissenschaft.

Michael Haller, Professor an der Hamburg Media School (dpa / picture-alliance / Arno Burgi)

Glaubwürdigkeit der Medien"Journalismus hat nicht mehr die Aufklärungsautorität wie vor 20 Jahren"

Vertrauen in die Medien auf der einen Seite, Zweifel an der Unabhängigkeit auf der anderen: Für Journalistikprofessor Michael Haller sind diese Ergebnisse einer Studie Ausdruck von Ratlosigkeit vieler Menschen. Dafür gebe es verschiedene Ursachen, sagte er im Deutschlandfunk.

Leonardo da Vincis Porträt der Mona Lisa. (imago/Leemage)

Krimi in FlorenzWissenschaftler lösen Rätsel um Mona Lisa - fast

Wer war die Frau, die für Leonardo da Vincis Gemälde der Mona Lisa Modell gestanden hat – und wo wurde sie begraben? Forscher glauben, ihr in einem ehemaligen Kloster in Florenz sehr nahe gekommen zu sein. Doch ein letztes Puzzleteil fehlt.

ZusammenlebenJetzt aber schön leise hier

Endlich. Es wird wärmer. Wir können abends wieder draußen sitzen - gerne auch auf öffentlichen Plätzen. Aber die sind teils zur Kampfzone zwischen Anwohnern und Feiernden geworden. Die Städte versuchen gegenzusteuern - mit Säulen, Tönen, Konfliktmanagern.

Matthias Miersch (SPD) bei einer Rede im Deutschen Bundestag (dpa / picture-alliance / Britta Pedersen)

TTIP-Enthüllungen"Das kann nur noch Murks geben"

Nach der Veröffentlichung bisher geheimer TTIP-Dokumente fordern Teile der SPD einen Abbruch der Verhandlungen. Die Dokumente zeigten, dass sich die USA auch nach Jahren in vielen zentralen Punkten kein Stück bewegten, sagte Matthias Miersch, Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD-Fraktion.

Sie sehen eine Frau in einem blauen Mantel. (Deutschlandradio / Gesine Dornblüth)

Russische ProvinzVon der Gefahr, Unliebsames zu posten

Es war nur ein unvorsichtiger Post im Netz. In Twer, zwei Stunden nördlich von Moskau, steht Andrej Bubejev vor Gericht, weil er den kritischen Artikel eines anderen Autors über die Krim gepostet hat. Dafür droht ihm nun eine mehrjährige Haftstrafe. Unsere Korrespondentin Gesine Dornblüth hat Bubejevs Frau getroffen.

Soldaten patrouillieren in der Brüsseler Innenstadt.  (imago/Xinhua)

TerrorGegen den Tunnelblick der Angst

Das Wort Terror bedeutet nichts anderes als Angst. Diese kann zu einem gefährlichen politischen Werkzeug werden, warnt der Publizist und Musiker Ofer Waldmann: Deshalb sollte man nicht nur den Terror abwehren, sondern auch die allgegenwärtige Präsenz seiner Begriffswelt.

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Urteil zu Oppositionsrechten  Linke, Grüne und FDP enttäuscht | mehr

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Hoher Brandschaden bei Künstlerin Rosemarie Trockel  | mehr

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Nachgerechnet  "Cry me a River" ist Quatsch, "Cry me a Pool" würden wir schaffen | mehr

 
 
 
 
 
 

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Länderzeit | 04.05.2016 10:10 UhrWie Unternehmen Flüchtlinge integrieren wollen

Eine Dame legt zusammen mit einer Flüchtlingsfrau Kleidung in einer Wäscherei zusammen. (picture alliance / dpa / Philipp Schulze)

Immer mehr Unternehmen und Verbände engagieren sich für die Integration der Neuankömmlinge. Sie bündeln Aktionen der einzelnen Unternehmen auf Internetplattformen, damit Flüchtlinge und Unternehmen zusammenfinden können. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Feature | 04.05.2016 00:05 UhrKurzstrecke 49

Ein Flugzeug zwischen Stromleitungen bei Großkrotzenburg in der Nähe von Hanau  (dpa / picture alliance / Frank May)

Innovative, radiophone Autorenproduktionen aus den Genres Feature, Hörspiel und Klangkunst werden vorgestellt und diskutiert. Mehr

 
 

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„Trappeto-Solingen-Trappeto … und zurück“: Sizilianer in Deutschland Multimediareportage von Deutschlandradio Kultur für Grimme Online Award nominiert

Solingen-Ohligs: Hier haben sich viele Italiener aus Trappeto niedergelassen. (Stephan Morgenstern)

Vor vier Monaten on Air und online und jetzt für den Grimme Online Award nominiert: Stephan Morgensterns Multimedia-Umsetzung von Michaela Böhms Reportage "Trappeto-Solingen-Trappeto … und zurück" geht für Deutschlandradio Kultur ins Rennen um die begehrte Auszeichnung.

Auszeichnung für Deutschlandfunk-Produktionen ECHO Jazz 2016 für Nils Wogram und Sebastian Sternal

Der Posaunist Nils Wogram (Jazzdor / Guilia Marthaler)

Zwei CD-Produktionen der Deutschlandfunk-Jazzredaktion sind mit dem diesjährigen ECHO Jazz ausgezeichnet worden. Beide Alben wurden im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk in Köln aufgenommen.

Preisübergabe zum Finale des Heidelberger FrühlingsAuszeichnung der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen als „Orchester des Jahres“ von Deutschlandradio Kultur

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen (Deutsche Kammerphilharmonie Bremen)

Golda Schultz & Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen gestalten das Festivalfinale des 20. Jahrgangs des Heidelberger Frühlings. Zum Abschlusskonzert wird dem renommierten Klangkörper aus der Hansestadt eine besondere Ehre zuteil. Bundestagspräsident Norbert Lammert und Hans-Dieter Heimendahl, Programmchef von Deutschlandradio Kultur, übergeben vor dem Konzert die Auszeichnung als "Orchester des Jahres" von Deutschlandradio Kultur.