Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Angst vor dem Domino-Effekt?

Reihe in der Ortszeit: Europas Osten und die Euro-Falle

Auf der Festwiese in Zittau wird ein Europa-Puzzle ausgelegt, 29.4.2004 (AP)
Auf der Festwiese in Zittau wird ein Europa-Puzzle ausgelegt, 29.4.2004 (AP)

Für viele Experten steht fest: In der Finanzkrise versagen die Europäer. Doch was ist mit jenen Ländern, die erst seit kurzem in der EU sind oder noch hineinwollen. Haben sie ähnliche Probleme oder kann man von ihnen etwas lernen? Unsere Korrespondenten haben sich umgehört.

Für viele Experten steht schon seit Langem fest: In der Finanzkrise versagen die Europäer – trotz aller Gipfeltreffen, Durchhalteparolen oder kurz- und mittelfristigen Rettungsmanöver. Und die beinahe täglich neuen Hiobsbotschaften aus den krisengeschüttelten Ländern Griechenland, Italien, Portugal oder Spanien scheinen dem Recht zu geben.

Aber ist es wirklich so, dass die – also alle – europäischen Staaten versagen? Was ist zum Beispiel mit jenen Ländern, die erst seit wenigen Jahren in der Europäischen Union sind oder die noch hineinwollen und über die im Moment kaum jemand redet. Wie gehen sie mit der Finanz- und Eurokrise um? Haben sie ähnliche Probleme oder kann man von ihnen womöglich etwas lernen?

Unsere Korrespondenten haben sich umgehört: in Polen und Bulgarien, im Baltikum und der Slowakei, in Montenegro und im Kosovo. Über ihre Eindrücke und Beobachtungen berichten wir in dieser Woche täglich in der Ortszeit von 17 bis 18 Uhr.

" Montag, 28.11.2011 "
Polen
Polen, der Euro und die Krise
Von Henry Jarczyk

" Dienstag, 29.11.2011 "
Bulgarien
Als Fluchthafen für griechisches Kapital scheint Bulgarien zu profitieren. Karla Engelhard blickt in dieses junge EU-Land.

" Mittwoch, 30.11.2011 "
Baltikum
Die baltischen Länder und die europäische Finanzkrise
Ein Bericht von Albrecht Breitschuh

" Donnerstag, 1.12.2011 "
Kosovo und Montenegro
Zwei Zwergstaaten mit Euro ohne EU
Ein Beitrag von Karla Engelhard

" Freitag, 2.12.2011 "
Slowakei
Slowakischer Tiger in Gefahr
Ein Bericht von Stefan Heinlein

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:46 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 13:10 Uhr Themen der Woche

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 13:05 Uhr Breitband

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Endlich Samstag

Aus unseren drei Programmen

München"Brutale und menschenverachtende Bluttat"

Eine Hand legt eine Blume auf einer Mauer neben Kerzen nieder. (dpa)

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat mit Trauer und Entsetzen auf die tödlichen Schüsse in einem Münchener Einkaufszentrum reagiert. Ein 18-jähriger Deutsch-Iraner hatte gestern neun Menschen und danach sich selbst getötet. Auch auf Bundesebene beraten nun die Sicherheitsbehörden.

Nach MünchenWie gehen wir mit unserer Angst um?

Rettungs- und Polizeifahrzuge stehen in München nahe dem Hauptbahnhof. Bei Schüssen am Olympia-Einkaufszentrum in München hat es Tote und Verletzte gegeben (picture alliance / dpa)

Nach Paris und Nizza ist die bayerische Hauptstadt von einer blutigen Tat erschüttert worden. Klaus Pokatzky diskutiert darüber mit dem Psychologen Prof. Dr. Werner Greve von der Universität Hildesheim und Gudula Geuther, Hauptstadtkorrespondentin des Deutschlandradios.

Terror-Experte Krause"Den Medien fehlte die Gelassenheit"

Sie sehen Marcus da Gloria Martins, den Pressesprecher der Polizei München, auf den viele Mikrofone gerichtet sind. (picture-alliance / dpa / Matthias Balk)

Der Terrorismus-Experte Joachim Krause sieht es kritisch, wie die Medien mit den Ereignissen von München umgegangen sind. Im DLF sprach er von einer "Hysterie" - und prangerte auch an, dass viele Nutzer die sozialen Medien missbraucht hätten, um Falschinformationen unterzubringen. Die Polizei dagegen sei gelassen geblieben.

Fantasy und SexismusSex, Gewalt und Game of Thrones

Weltweit ist "Game of Thrones" eine der beliebtesten Fernsehserien, produziert vom US-Bezahlsender HBO. Die Mittelalter-Fantasy-Geschichte basiert auf der Romanreihe "A Song of Ice and Fire" von George R.R. Martin. Doch wie werden in der Fantasy-Serie Sexualität, Gewalt und Machtverhältnisse dargestellt? Und welche Frauen- und Männerrollen können wir sehen?

MahlzeitDer "Insektenburger" ist ethisch problematisch

Speisebohnenkaefer (imago stock&people)

Bei der Suche nach der ethisch, politisch oder sonstwie korrekten Nahrung wird im Netz inzwischen häufig der Insektenburger empfohlen. Doch es gibt Bedenken: Wo bleibt da das Tierwohl? Udo Pollmer ist gespannt, wie die Motten- und Läusesaga weitergeht.

Erdogans Erzfeind Wer ist Fethullah Gülen?

Fethullah Gülen (dpa/picture-alliance)

Für den türkischen Staatspräsidenten hat der Putschversuch einen eindeutigen Urheber: Fethullah Gülen. Der islamische Prediger lebt seit vielen Jahren in den USA und gilt als Hauptfeind Erdogans. Dabei schritten beide lange Seit an Seit - bis es zum großen Zerwürfnis kam. Ein Porträt.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

München  Ermittler: Kein islamistischer Hintergrund - Täter offenbar Amokläufer | mehr

Kulturnachrichten

"The Sphere" zurück an Ground Zero  | mehr

Wissensnachrichten

Politiker in Deutschland  Regierungsbänke ohne Muslime | mehr