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"Anonym, feige und ohne menschlichen Bezug"

Generalbundesanwaltschaft erinnert an Buback-Ermordung durch RAF

Siegfried Buback, Generalbundesanwalt in seinem Arbeitszimmer im Jahr 1975 (AP Archiv)
Siegfried Buback, Generalbundesanwalt in seinem Arbeitszimmer im Jahr 1975 (AP Archiv)

Generalbundesanwältin Monika Harms hat sich dagegen ausgesprochen, einen Schlussstrich unter die Diskussion über den Terror der Roten Armee Fraktion zu ziehen. Möglicherweise seien die Debatten der vergangenen Wochen auch deshalb so heftig ausgefallen, weil zu lange geschwiegen worden sei, sagte Harms auf einer Gedenkveranstaltung für Siegfried Buback in Karlsruhe.

Harms, die im Beisein der Angehörigen einen Kranz niederlegte, äußerte sich auch skeptisch über eine mögliche Begnadigung des RAF-Terroristen Christian Klar. Gnade sei ein großes Wort. Die RAF habe einzelnen Menschen und der Gesellschaft insgesamt tiefe Verletzungen zugefügt. Die Täter hätten anonym, feige und ohne menschlichen Bezug getötet, meinte die Generalbundesanwältin.

Der ehemalige Regierungssprecher Klaus Bölling sagte im Deutschlandfunk, er sehe noch keine wirkliche Gerechtigkeit hergestellt. Die Tatbeteiligten müssten sagen, was sie wüssten. (Text/ MP3-Audio)

Hinrichtung auf der Straße

Der damalige Generalbundesanwalt sowie sein Fahrer und ein Justizbeamter waren vor 30 Jahren von der RAF ermordet worden. Der Mord bildete den Auftakt für eine blutige Anschlagsserie im Jahr 1977. (Text/ MP3-Audio)



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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:22 Uhr

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