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Arbeitslosigkeit im Euroraum bleibt auf Rekordniveau

Stärkster Anstieg in Zypern und bei Jugendlichen

Arbeitsmigration: Junge arbeitslose Spanier, die in Ulm ausgebildet werden (picture alliance / dpa / Stefan Puchner)
Arbeitsmigration: Junge arbeitslose Spanier, die in Ulm ausgebildet werden (picture alliance / dpa / Stefan Puchner)

In den 17 Ländern der Eurozone sind immer mehr Menschen ohne Arbeit. Besonders in Südeuropa stieg die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich. Am stärksten sind Jugendliche betroffen. Deutschland hat mit die niedrigsten Quoten.

Im Euroraum waren im September rund 8000 Jugendliche mehr arbeitslos als noch vor einem Jahr - die Quote stieg auf 24,1 Prozent, berichtet die europäische Statistikbehörde Eurostat.

Dabei klafft eine Nord-Süd-Schere auseinander: Es sind vor allem junge Menschen in Mittelmeerländern, die keinen Job und keine Ausbildungsplätze finden. Weit über die Hälfte aller jungen Spanier, Griechen und Kroaten haben sich arbeitslos gemeldet - in Deutschland und Österreich sind es dagegen 7,7 und 8,7 Prozent.

Auch die allgemeine Arbeitslosigkeit ist im Jahresvergleich angestiegen - unterschiedlich stark in Nord und Süd. Im September 2013 gab es im Euroraum 986.000 Arbeitslose mehr als noch vor einem Jahr. Die durchschnittliche Quote liegt bei 12,2 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenzahlen meldeten Griechenland (27,6 Prozent) und Spanien (26,6 Prozent). Nirgendwo stieg die Arbeitslosigkeit so stark an wie im krisengeplagten Zypern: Dort kletterte die Quote innerhalb eines Jahres von 12,7 Prozent auf 17,1 Prozent.

Österreich, Deutschland und Luxemburg verzeichnen mit 4,9 bis 5,9 Prozent die geringste Arbeitslosigkeit im Euroraum. Im Deutschland fiel die Quote in diesem Zeitraum saisonbereinigt um 0,2 Prozentpunkte. In den beiden baltischen Staaten Estland und Lettland sank die Zahl der Menschen ohne Arbeit am deutlichsten - in Lettland zum Beispiel von 15,6 Prozent auf 11,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat hat sich die durchschnittliche Arbeitslosigkeit in den 17 Euro-Ländern nicht erhöht.

Mehr auf dradio.de:

Ohne Hoffnung <br /> Jugendarbeitslosigkeit in Spanien (DLF)

 

Letzte Änderung: 07.11.2013 23:18 Uhr

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