BildungsZeit
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1.10.2004
KMK: Rechtschreibreform genießt hohe Akzeptanz in Schulen
Rückkehr zur alten Rechtschreibung würde zu Verunsicherung führen

Schüler üben die neue Rechtschreibung (Bild: AP)
Schüler üben die neue Rechtschreibung (Bild: AP)
Die Kulturministerkonferenz (KMK) hat sich zusammen mit Gewerkschaften, Schulbuchverlagen sowie Schüler- und Elternvertretungen für die Beibehaltung der Rechtschreibreform ausgesprochen. Die 1998 in den Schulen eingeführte Rechtsschreibung erfahre dort eine hohe Akzeptanz, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Eine Rückkehr zur alten Rechtschreibung wäre unverantwortlich und führe nur zur Verunsicherung bei Schülern, erklärte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Eva-Maria Stange. Zugleich warnten Vertreter der Organisationen davor, zur alten Rechtschreibung zurückzukehren. Bei Schulbuchverlagen, Schulen und Eltern würden dadurch jeweils Kosten in dreistelliger Millionenhöhe entstehen.
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