BildungsZeit
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2.11.2004
Berufliche Bildung im Vergleich
Deutsche Auszubildende schneiden gut ab

Ein Gießereimechaniker- Azubi in Dresden. Die berufliche Bildung in Deutschland ist konkurrenzfähig. (Bild: AP)
Ein Gießereimechaniker- Azubi in Dresden. Die berufliche Bildung in Deutschland ist konkurrenzfähig. (Bild: AP)
Das deutsche Bildungssystem ist im internationalen Bereich nicht gerade auf Erfolgskurs. Allerdings richtet sich der Blick meistens auf Schulen und Universitäten. Wie aber schneidet unsere berufliche Bildung im Vergleich ab? Können die jungen Auszubildenden, die parallel im Betrieb und in der Berufsschule, also im dualen System, lernen, international mithalten? Erfreuliche Antwort: Ja, das können sie. Darüber gibt es zwar bisher noch keine Studien, aber die Praxis zeigt, dass deutsche Auszubildende mit Franzosen, Briten oder Spaniern sehr gut konkurrieren können.

Wir sprachen mit Susanne Burger, Referatsleiterin "EU Aktivitäten im Bildungsbereich" beim Bundesministerium für Bildung und Forschung über folgende Fragen:

- Wie stellen Sie überhaupt fest, dass deutsche Auszubildende sich gut behaupten im europäischen Ausland?

- Wodurch zeichnet sich der typische deutsche Auszubildende aus?

- Wie sieht die berufliche Bildung in anderen Ländern aus?

- Deutschland und Frankreich haben gerade vereinbart, dass die Abschlusszeugnisse gegenseitig anerkannt werden. Ist es perspektivisch so, dass junge Leute nach oder während der Berufsausbildung in ganz Europa werden arbeiten können?

- Inwiefern müssen Ausbildungsgänge dann vereinheitlicht werden?

- Welche Rolle spielen da die Sprachkenntnisse? Gibt es unterstützende Kursangebote z.B. durch die EU-Programme?
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