BildungsZeit
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5.11.2004
Drei Jahre nach PISA
Die GEW zieht Zwischenbilanz

Ein Schüler schreibt an eine Tafel (Bild: AP)
Ein Schüler schreibt an eine Tafel (Bild: AP)
Drei Jahre sind seit PISA vergangen und die internationalen Vergleiche gehen weiter: am 7.12.04 wird die OECD die nächste PISA-Studie veröffentlichen, in der die Kenntnisse von Schülerinnen und Schülern in Mathematik verglichen werden. Kaum ein Bildungsexperte erwartetet mehr als mittelmäßige Ergebnisse für die deutschen Teilnehmer der Studie, obwohl sich in den letzten drei Jahren - also nach dem sogenannten PISA-Schock - in allen Bundesländern viel an den Schulen getan hat.

Aber die Reformen greifen langsam und es ist zu vermuten, dass die derzeitige Schülergeneration nichts oder nur wenig davon hat. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert ein radikales Umdenken und eine konsequente Reform der gesamten Schulstruktur, das heißt die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. " Auf dem Weg zu einer guten Schule für alle" heißt die Tagung, zu der die Lehrergewerkschaft am Wochenede einlädt. Dort wird auch die Broschüre vorgestellt, über die wir in der BildungsZeit mit Marianne Demmer, Schulexpertin der GEW, sprechen wollen: "Drei Jahre nach PISA - die GEW zieht Zwischenbilanz", zu finden unter www.gew.de.
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