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6.1.2005
"Guckomobil"
Ein mobiles Blickbewegungsmessgerät diagnostiziert Leseschwächen

Lese- und Schreibschwächen gibt es relativ häufig bei Kindern. Woran das liegt, weiß man aber häufig nicht. Dabei ist die Diagnose wichtig. (Bild: AP)
Lese- und Schreibschwächen gibt es relativ häufig bei Kindern. Woran das liegt, weiß man aber häufig nicht. Dabei ist die Diagnose wichtig. (Bild: AP)
Deutschlands Schulkinder haben Probleme beim Lesen und Schreiben. Das weiß man. Woran das liegt, weiß man aber oft nicht. Dabei können Aufmerksamkeits-, Sprachgedächtnis- und Lesestörungen oft eindeutig erkannt und anschließend auch behandelt werden. Besonders gut klappt das, wenn die Probleme möglichst früh identifiziert werden. Das kann bei Ärzten, Psychologen und an universitären Einrichtungen gemacht werden, oder aber - viel einfacher - gleich vor Ort an den Schulen im "Guckomobil".

In einer zehnminütigen Untersuchung werden Blickbewegungen und Pupillenveränderungen während des Lesens registriert und ausgewertet. In Kombination mit anderen Tests können mit diesem mobilen Blickbewegungsmessgerät Schwächen und Störungen präzise diagnostiziert werden.

Ein solches "Guckomobil" wurde an der Freien Universität Berlin entwickelt. Wir sprechen mit Dr. Arthur Jacobs, Professor für Allgemeine Psychologie an der FU Berlin, über folgende Fragen:

• Was ist das "Guckomobil"?
• Was passiert bei der Untersuchung? Was für ein Text wird gelesen? Wie muss er gelesen werden?
• Was für Ergebnisse kann ein mobiles Blickbewegungsmessgerät liefern?
• Wie geht es nach einer Untersuchung weiter? Wie viele Schüler müssen danach weiter untersucht werden?
• Wieso werden entsprechende Störungen oft sehr spät oder gar nicht erkannt?
• Wie werden die Problemfälle dann weiter behandelt?
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