BildungsZeit
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9.2.2005
Kommt der Werkstudent wieder?
Wie sich die Industrie Bildungsfinanzierung und Stipendienprogramme vorstellt

Studenten protestieren auf einer Kundgebung am 26. Januar 2005 gegen mögliche Studiengebühren in Heidelberg (Bild: AP)
Studenten protestieren auf einer Kundgebung am 26. Januar 2005 gegen mögliche Studiengebühren in Heidelberg (Bild: AP)
Nachdem das Verbot der Studiengebühren für das Erststudium gefallen ist, geht es nicht mehr darum, ob Studenten zukünftig Studiengebühren bezahlen müssen, sondern nur noch um die Frage, wieviel sie zahlen werden. Der Deutsche Industrie- und Handelstag DIHT hat ein Positionspapier vorgelegt, in dem er vorschlägt, dass jede Hochschule selbst bestimmen soll, wieviel Gebühren sie erhebt, die Gebühren würde dann quasi der Markt regeln.

Wir sprachen mit der Hochschulexpertin des DIHT, Berit Heintz über die Vorstellungen des DIHT.

• Will der DIHT überhaupt keine Grenzen nach oben festlegen? Bedeutet das, dass das Erststudium deutlich mehr als die bisher diskutierten 500€ kosten könnte?
• Wer garantiert dann das hohe Niveau, das sich die Hochschulen dann möglicherweise selbst bescheinigen?
• Wie sollen Studenten so hohe Gebühren bezahlen?
• Welche Beteiligung an Stipendienprogrammen ist von der Wirtschaft zu erwarten?
• Was soll mit Studierenden geschehen, die unter kein Begabtenprogramm fallen, also mit der Mehrheit?
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