BuchTipp
Archiv | BuchTipp | Sonn- und Feiertag • 12:50
25.5.2003
Widerwort
Eine Verteidigung der kritischen Vernunft
Christopher Hitchens
Ein ebenso belesener, wie nachdenklicher investigativer Journalist britischer Abstammung nutzt die ehrwürdige literarische Form der Briefe an einen fiktiven Adressaten, um über ein heikles Thema zu räsonieren: was heißt es heute, mit Kopf und Herz Widerstand zu leisten? Hitchens wählt die Rolle des akademischen Lehrers, der an einen Schüler schreibt, ihm auf Fragen nach einer kritischen Praxis der Feder und des öffentlichen Engagements antwortet. Hoch hängen hier die Vorbilder: Swift und Zola nennt Hitchens zu Beginn. Es folgen Rilke, Aldous Huxley und andere. Am Ende verweist er auf die eigentümliche Paradoxie dieses Unterfangens:
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18.5.2003
Stürmen für Deutschland
Die Geschichte des deutschen Fußballs von 1933 bis 1945
Dirk Bitzer/Bernd Wilting
Der FC Bayern München gilt als das Aushängeschild des Deutschen Fußballs. Keine Mannschaft wurde so oft Meister, kein Team gewann so viele internationale Trophäen. Kein Verein arbeitet derart profitabel. Und wie kaum ein anderer Club, so die Autoren, hat der FC Bayern auch im dritten Reich eine weiße Weste behalten.
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11.5.2003
Frauen im Gulag
Meinhard Stark
Nora Pfeffer. Neun Jahre Gulag, 13 Jahre Verbannung.
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4.5.2003
Das Berliner Schloss
Guido Hinterkeuser
Unter den großen Hauptstädten Europas ist Berlin der Parvenue. Als Paris oder London schon bedeutende Zentren ihres Landes waren, wurde an der Spree zwischen bescheidenen Häusern Fisch verkauft.
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1.5.2003
Der lange Weg der Grünen
Markus Klein / Jürgen W. Falter
Der Titel ist bewusst an Joschka Fischers "Mein langer Lauf zu mir selbst" angelehnt. Ein Foto des prominentesten Grünen-Politikers auf dem Buchdeckel, einem Schattenriss ähnlich, spielt auf dessen herausgehobene Rolle an. Der Wandel, den die Grünen in gut zwei Jahrzehnten durchgemacht haben, spiegelt sich auch im Lebensweg des Außenministers. Von einer systemkritischen Bewegung mit Wurzeln in Friedens-, Umwelt-, Anti-Atomkraft- und Frauengruppen zu einer pragmatischen Reform- und Regierungspartei führte ein hürdenreicher Weg.
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27.4.2003
Der Narr
Stephan Krawczyk
Die Geschichte geht so: Der junge Mann ist eigentlich ganz nett, und so ist es auch klar, dass er in die Partei geht, dass er zur Armee geht. Man könnte vielleicht behaupten, der junge Mann sei naiv, und da ist was dran, aber dann wird er Sänger, dieser Stephan.
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21.4.2003
Stark für das Leben
Wege aus dem Erziehungsnotstand
Petra Gerster / Christian Nürnberger
Die Ursachen der deutschen Bildungsmisere sind hinlänglich bekannt: Kindergärten, in denen Kinder mehr betreut als gefördert werden, Unterrichtsausfall an Schulen, zu große Klassen und überforderte Lehrer. Diese Fakten waren vor zwei Jahren Gegenstand des Buches "Erziehungsnotstand" der Fernsehmoderatorin Petra Gerster und ihres Mannes, Christian Nürnberger. Nach der Diagnose folgt nun die Therapie: Das Autorenpaar hat ein zweites Buch auf den Markt gebracht: Stark für das Leben - Wege aus dem Erziehungsnotstand. Die zentrale These des Buches: Bildung setzt Erziehung voraus, und die ist erst einmal Aufgabe der Eltern.
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20.4.2003
Die Bundespräsidenten
Von Theodor Heuss bis Johannes Rau
Günther Scholz / Martin E. Süskind
Der Gegenstand ist nicht unspröde. Personen in ihren Ämtern werden geschildert, eine sehr kleine und ausgelesene Gruppe, das letzte halbe Jahrhundert betreffend. Es handelt sich um die Bundespräsidenten unserer Republik, angefangen mit Theodor Heuss und vorläufig endend bei Johannes Rau.
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13.4.2003
Schluss mit der Bildungsmisere
Ein Sanierungskonzept
Jürgen Kluge
Während die Hartz-, und die Rürup-Kommission in monatelangen Beratungen gegen den Reformstau in unserem Lande arbeiten, hat Jürgen Kluge - ohne Auftrag vom Bundeskanzler - ein Buch geschrieben, welches auf 240 Seiten eine fundierte Analyse unseres maroden Bildungssystems vorlegt. Das Sanierungskonzept liefert der Unternehmensberater gleich mit, inklusive Finanzierungsvorschlägen. Eigentlich, so der Eindruck nach der Lektüre, müsste man sofort die Ärmel hochkrempeln und damit beginnen, unsere Kindergärten und Schulen vom Kopf auf die Beine zu stellen, denn, so Kluge, es ist nicht fünf vor, sondern fünf nach zwölf:
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6.4.2003
Die Tochter des Geschichtenerzählers
Meine Heimkehr nach Afghanistan
Saira Shah
Saira Shah ist eine Muslima. Sie stammt aus einer uralten afghanischen Familie, die sich zu den Nachfahren Fatimas, der Tochter des Propheten Mohammed, zählt. Aufgewachsen ist sie in der englischen Grafschaft Kent. Die Eltern erzogen ihre drei Kinder im Geiste eines toleranten Islam. Und dabei erzählte der Vater, ein Schriftsteller, ihnen viele Märchen aus einem Paradies namens Afghanistan, damit sie ihre Herkunft, ihr Erbe nicht vergessen.
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