BuchTipp
Archiv | BuchTipp | Sonn- und Feiertag • 12:50
28.9.2003
Mir selber seltsam fremd
Die Unmenschlichkeit des Krieges - Russland 1941–44
Willy Peter Reese
Herausgegeben von Stefan Schmitz
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21.9.2003
Generation Z oder:
Von der Zumutung älter zu werden
Reinhard Mohr
Reinhard Mohr hat ein Buch über Reinhard Mohr geschrieben, also über einen 48-jährigen, weißen, unverheirateten, heterosexuellen, linksliberalen Wessi-Mann, der seit ein paar Jahren in Berlin-Mitte lebt, dessen politische Wurzeln auf die Frankfurter Sponti-Szene der 70er Jahre zurückgehen.
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14.9.2003
Die Kriege der USA
Chronik einer aggressiven Nation
Nicole Schley und Sabine Busse:
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7.9.2003
Mein Manifest für die Erde
Jetzt handeln für Frieden, globale Gerechtigkeit und eine ökologische Zukunft
Michael Gorbatschow
Aus dem Russischen von Bernd Rullkötter
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31.8.2003
Der Auftritt
Deutschlands Rückkehr auf die Weltbühne
Gregor Schöllgen
Die deutschen Historiker, in früheren Zeiten stimm- und meinungsgewaltig, waren in den Tagen der Wiedervereinigung und danach nur schwach vernehmbar. Ihre Kollegen von der Politikwissenschaft beherrschten das Feld. Als umso erfreulicher ist daher nun zu konstatieren, dass mit dem Erlanger Historiker Gregor Schöllgen ein jüngerer Wissenschaftler die Herausforderung angenommen hat, den Standort der deutschen Außenpolitik wenige Monate nach dem Irakkrieg zu beschreiben. Dazu hat er soeben den Essay mit dem beziehungsreichen Titel: "Der Auftritt" - 'Deutschlands Rückkehr auf die Weltbühne' vorgelegt. Dem Buch sind viele Leser zu wünschen. Schöllgen zeichnet noch einmal den atemberaubenden Weg nach, den Deutschland nach 1949 und dann um ein Vielfaches beschleunigt, seit der Wiedervereinigung außenpolitisch zurücklegte. Als Historiker schaut er auf Fakten, lässt sich von politischer Rhetorik nicht beeindrucken und stellt nüchtern fest, dass wir uns nach wie vor in einem Zeitalter der Nationalstaaten bewegen. Europa, schreibt Schöllgen frech und gegen den herrschenden Trend: "Europa wurde erfunden, um die Deutschen zu bändigen". Die Irak-Krise und ihre Vorgeschichte ist für Schöllgen der beste Beweis, dass die Mittelmacht Deutschland, geführt von einer rot-grünen Bundesregierung, zu neuem Selbstbewusstsein gefunden hat:
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24.8.2003
Querschüsse
Downsize This!
Michael Moore
Aus dem Amerikanischen von Helmut Dierlamm & Heike Schlatterer
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17.8.2003
Die Korruptionsfalle
Hans Leyendecker
Im Müllgeschäft wird geschmiert wie in kaum einem anderen Geschäftszweig" - diese Aussage eines ermittelnden Staatsanwalts stellt Hans Leyendecker an den Anfang seines Kapitels über den Kölner Müllskandal. Ein Skandal, der im letzten Jahr publik wurde und der hohe Wellen geschlagen hat: Bei Bau einer Müllverbrennungsanlage in der Domstadt sind nach Erkenntnissen der Ermittler Bestechungsgelder in Millionenhöhe geflossen. Im Zusammenspiel zwischen Kommunalpolitikern, Abfall-Unternehmern und Lobbyisten wurden Gesetz und Moral hier systematisch außer Kraft gesetzt, um eine freie Ausschreibung des Projekts zu verhindern und den lukrativen Auftrag unter sich aufzuteilen. Hans Leyendecker, einer der besten Rechercheure unter den Journalisten hierzulande, zeichnet den Kölner Müllskandal noch einmal in allen Einzelheiten nach. Was dort ans Tageslicht kam, ist nach Ansicht des Autors nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Korruption habe in Deutschland bedrohliche Ausmaße angenommen, schreibt Leyendecker.
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10.8.2003
Die Europäische Union auf dem Weg nach Osten
Erhard Busek und Werner Mikulitsch
Die Ost-Erweiterung der Europäischen Union ist zweifellos ein historisches Ereignis und so etwas verleitet gelegentlich zu Pathos. Mit dem Nebeneffekt, dass große Worte die Unsicherheit darüber verdecken, auf was wir uns da eigentlich einlassen, wir Europäer in West wie Ost. Die österreichische Perspektive auf dieses Groß-Ereignis, die Busek und Mikulitsch entwickeln, ist erfreulich nüchtern: der distanzierte Blick eines kleinen Landes, das zwar involviert ist, aber nicht zu den Hauptakteuren gehört.
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3.8.2003
Einspruch!
Wider den organisierten Staatsbankrott
Oswald Metzger
Metzger: "Ich fühle mich derzeit den Grünen näher als je zuvor.."
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27.7.2003
Mythos Rhein
Kulturgeschichte eines Stromes
Gertrude Cepl-Kaufmann / Antje Johanning:
Der Rhein ist zur Zeit wieder relativ sauber und lebendig. Bis auf den Stör sind alle 64 Fischarten, die früher im Rhein schwammen wieder zurückgekehrt. Was die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins kürzlich auf ihrer Jahrespressekonferenz in Bonn stolz mitzuteilen hatte, hätte noch gut in den "kleinen, sentimentalen Rückblick" auf den "demokratischen Rhein" gepasst, mit dem die beiden Düsseldorfer Literaturwissenschaftlerinnen Gertrude Cepl-Kaufmann und Antje Johanning ihr großartiges Buch über den "Mythos Rhein" beendet haben.
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