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25.1.2005
"Breaking Ground"
Daniel Libeskind stellt im Berliner Jüdischen Museum seine Autobiografie vor
Nach einem Gespräch mit Nikolaus Bernau

Architekt Daniel Libeskind bei der Vorstellung seiner Autobiografie "Breaking Ground. Entwürfe meines Lebens" im von ihm entworfenen Jüdischen Museum in Berlin (Bild: AP)
Architekt Daniel Libeskind bei der Vorstellung seiner Autobiografie "Breaking Ground. Entwürfe meines Lebens" im von ihm entworfenen Jüdischen Museum in Berlin (Bild: AP)
Der amerikanische Stararchitekt Daniel Libeskind stellte am Dienstag im Jüdischen Museum Berlin seine Autobiografie "Breaking Ground. Entwürfe meines Lebens" vor. Darin schildert der Schöpfer des Jüdischen Museums Berlin das Abenteuer seines Lebens und legt seine Pläne für den Wiederaufbau des World Trade Centers in New York dar. Die Buchvorstellung war die Auftaktveranstaltung zu Daniel Libeskinds Lesereise durch Deutschland.

Daniel Libeskind, 1946 in Polen geboren, mit seinen Eltern zunächst nach Israel und dann nach New York ausgewandert, ist in vielen Welten zuhause. In jungen Jahren stand er als Akkordeon-Virtuose auf der Bühne, begeisterte sich fürs Zeichnen und für die Mathematik.

Erst spät entdeckte er die Architektur: Das Jüdische Museum Berlin ist das erste Gebäude, das er - mit über 50 - realisierte. Dem Sohn von Holocaust-Überlebenden sind Themen wie Trauma und Erinnerung nah, dennoch bezeichnet er seine Arbeiten als "Architektur des Optimismus".

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