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3.3.2005
"MaerzMusik"
4. Internationales Festival für aktuelle Musik
Nach einem Interview mit dem Festivalleiter Matthias Osterwold

Plakatmotiv der "MaerzMusik 2005" (Bild: Berliner Festspiele)
Plakatmotiv der "MaerzMusik 2005" (Bild: Berliner Festspiele)
In Berlin hat das zehntägige Festival für aktuelle Musik begonnen. Es will eine Plattform für die unterschiedlichen Strömungen der zeitgenössischen Musik sein. Die "MaerzMusik" steht in diesem Jahr unter dem Motto "Vielfalt der Stimmen". Die Uraufführungen und Neuproduktionen ordnen sich den Schwerpunkten "Musik im Raum" und "Musik, Stimme, Text" zu.

Zu den Höhepunkten in der Festival-Sektion "Musik im Raum" gehört in diesem Jahr die Aufführung von Benedict Masons "felt/ebb/thus …". In dem Ensemble Modern spielen 48 Musiker das Werk auf über 600 eigens entworfenen und gebauten Instrumenten.

Am Ende des Festivals steht am 13. März anlässlich des 75. Geburtstages des Komponisten Dieter Schnebel die Uraufführung seiner utopischen "Sinfonie X" auf dem Programm. DeutschlandRadio Berlin überträgt das Konzert am Samstag, den 2. April 2005 um 19.05 Uhr.

Matthias Osterwold, künstlerischer Leiter der MaerzMusik 2004 (Bild: Berliner Festspiele)
Matthias Osterwold, künstlerischer Leiter der MaerzMusik 2004 (Bild: Berliner Festspiele)
Fazit fragte den Leiter des Festivals: Was kann man sich unter "Musik, Stimme, Text" vorstellen?

Matthias Osterwold: Bei uns geht es unter anderem darum, wie sich ein vorgetragener Text mit Hilfe von Technik plötzlich in eine vibrierende musikalische Klangskulptur verwandeln lässt. Ein Beispiel dafür ist die Uraufführung von Sandeep Bhagwatis "Inside a native land", ein Gedicht, das aus neun Buchstaben besteht, und das die Binnenstruktur der ganzen Komposition steuert.

Service:

"MaerzMusik" - das Festival für aktuelle Musik findet vom 3. bis 13. März in Berlin statt.

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