Fazit
Archiv | Fazit | Samstag bis Donnerstag • 23:05
25.12.2004
Kulturpolitik in Spanien
Kulturministerin Calvo fördert zeitgenössische Kunst
Von Gregor Ziolkowski
Anfangs mutete es etwas dilettantisch an, was die neue Kulturministerin Carmen Calvo in Spanien auf die Beine stellte. Mittlerweile kann sie auf ein erfolgreiches kulturpolitisches Jahr zurückblicken. Insbesondere die Gegenwartskunst konnte sich sowohl national als auch international profilieren.
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23.12.2004
Zurück aus der Winterpause
Premiere für "Harald Schmidt" im Ersten
Ein Jahr nach seiner letzten Sendung bei SAT.1 und mehr als neun Jahre nach seiner letzten Sendung im Ersten ist Harald Schmidt zurück im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Von seinen Fans lange erwartet, präsentierte sich ein langhaariger und bärtiger Schmidt gut gelaunt auf dem Schirm, fast so wie alten Tagen, mit seinem Assistenten Andrack an seiner Seite, nur die Gäste fehlen.
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22.12.2004
Die Filmstarts der Woche
"Birth", "Alexander", "Anatomie einer Entführung", "In 80 Tagen um die Welt"
Nach einem Gespräch mit Hannelore Heider
Als sich eine junge Frau (Nicole Kidman) in "Birth" entschließt, nach dem Tod ihres Mannes wieder zu heiraten, erscheint ein Junge, der behauptet, ihr verstorbener Ehemann zu sein. In "Alexander" erzählt Regisseur Oliver Stone die Lebensgeschichte des antiken Welteroberers. Robert Redford spielt einen gekidnappten Geschäftsmann in "Anatomie einer Entführung". "In 80 Tagen um die Welt" ist Popkornkino für die ganze Familie.
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Wiederentdeckung eines "Unbekannten"
Gedenkjahr zum 200. Geburtstag des Bildhauers Ernst Rietschel
Von Carsten Probst
Das Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar kennt man. Den Namen des sächsischen Bildhauers Ernst Rietschel, der die Skulptur 1855 geschaffen hat, nicht. Sein 200. Geburtstag war in diesem Jahr Anlass für ein Gedenkjahr, in dem das Albertinum in Dresden das Ouevre des "Unbekannten" wieder entdeckt. Dass der Name des Bildhauers hinter seinem Werk verschwinden konnte, zählt zu den ungelösten Rätseln der Ausstellung.
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Schindhelm wird Generaldirektor der Berliner Opernstiftung
Ein Kommentar
Von Uwe Friedrich
Von Haus aus Naturwissenschaftler mit Ostbiografie, Ex-Stasi-IM, Schriftsteller und derzeit recht erfolgreicher Intendant des Basler Theaters. Nach über einem Jahr der Suche konnte der Berliner Kultursenator Flierl am Mittwoch einen der wichtigsten Posten im Berliner Kulturleben mit Michael Schindhelm besetzen. Die allgemeine Begeisterung hält sich bislang in Grenzen.
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21.12.2004
Das Ende von "Die Andere Bibliothek"?
Enzensberger kündigt letzten Band für 2005 an
Von Jörg Plath
Hans Magnus Enzensberger kündigte Anfang dieser Woche an, der letzte Band der von ihm herausgegeben "Die Andere Bibliothek" erscheine im nächsten Jahr, obwohl sein Vertrag mit dem Eichborn Verlag noch lange nicht ausläuft. Unter souveräner Missachtung der Einteilungen Roman, Sachbuch oder Wissenschaft erscheint in dieser Reihe jeden Monat ein schön gestaltetes Buch. Über die Motive Enzensbergers herrscht Rätselraten.
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Darf's etwas mehr sein?
Zeitungsverlage und das Geschäft mit den Zusatzprodukten
Von Volkhard App
Die Bücher von "Bild", die DVD-Kinofilme des "Stern" und die Lexika der "Zeit" füllen derzeit die Zeitungsgeschäfte. Der Käufer wird auch bei der "SZ - Bibliothek" in Wechselbäder gestürzt: Proust, Siegfried Lenz und Botho Strauß. Am Ende wird mancher Kulturfreund mit geringem Zeitbudget ratlos vor seiner eindrucksvollen Buch- und DVD-Ansammlung stehen.
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Pressefreiheit in den palästinensischen Gebieten
Journalisten im Westjordanland und im Gaza-Streifen
Von Michael Meyer
Wie steht es mit der Pressefreiheit in den palästinensischen Gebieten? Nicht nur politische Repressalien, die die Bewegungsfreiheit der Journalisten einschränken, sondern auch die zunehmende Armut in den besetzten Gebieten sind ein Problem für die Medienmacher. Vielen Menschen fehlt das Geld für eine Tageszeitung.
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20.12.2004
Deutsche Kulturoffensive erfolgreich beendet
Ende des deutschen Kulturjahres in Russland
Von Silke Högner
Das deutsche Kulturjahr in Russland geht zu Ende. Mit einer wahren Kulturoffensive machten das Goethe-Institut und das Auswärtige Amt deutsche Kultur in allen Facetten bekannt, von Tocotronic über Pina Bausch bis zum Berliner Rundfunk Sinfonieorchester. Als besonderes Schmankerl gab es zum Schluss eine konzertante Aufführung des Films "Alexander Newski" von Sergej Eisenstein, nach 66 Jahren wieder aufgeführt im Moskauer Bolschoi-Theater mit der Original-Partitur der Filmmusik von Sergej Prokowjew.
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"Ein nicht endender schwarzer Traum"
Ein Folteropfer aus Tschetschenien berichtet
Von Barbara Lehmann
Tschetschenien ist ein weißer Fleck auf der Landkarte der Journalisten. Dieses von zwei Kriegen verwüstete Land ist dank Putins Politik für die Presse geschlossen, Berichte aus Tschetschenien werden zensiert. Die Berliner Autorin Barbara Lehmann ist zum zweiten Mal in diesem Jahr illegal nach Tschetschenien gereist, um sich ein unverstelltes Bild von der Lage zu machen. Im Untergrund von Grosny und den umgrenzenden Dörfern hat sie sich mit den Opfern von Folter und Verschleppung, unter anderem mit dem Dichter Aslan, getroffen.
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