Fazit
Archiv | Fazit | Samstag bis Donnerstag • 23:05
15.12.2004
Letzte Stele für Holocaust-Mahnmal
Offizielle Einweihung am 10. Mai 2005
Von Markus Rimmele
Das Holocaust-Mahnmal in Berlin ist fünf Monate vor der Eröffnung zum Jahrestag des Kriegsendes am 10. Mai äußerlich fertig. Mit Nummer 2711 steht die letzte Betonstele an ihrer endgültigen Position. In dem auf- und abwogenden Betonquaderfeld sollen die Besucher die unendliche Einsamkeit der Menschen in den Vernichtungslagern nachempfinden können.
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"Les Halles" mit Grünanlagen und breiten Alleen
Pariser Hallen werden umgestaltet
Von Christoph Heinemann
"Les Halles", das größte Pariser Einkaufszentrum, gilt mit viel Beton und wenig Grün als städtebauliche Sünde. Ein Architektenwettbewerb sollte Abhilfe schaffen. Den Sieg trug der unspektakulärste Entwurf des Franzosen David Mangin davon. Er sieht vor, das Areal als Grünanlage mit breiten Alleen als Flaniermeile zu gestalten.
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14.12.2004
"Barfuß auf weiß glühenden Mauern"
Ausstellung über den Architekten Peter Eisenman in Wien
Nach einem Bericht von Dorothee Frank
Die Ausstellung "Barfuß auf weiß glühenden Mauern" im Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien zeigt verschiedene Aspekte des Werkes des amerikanischen Architekten Peter Eisenman. Dabei wird Eisenman als Architekt, Theoretiker, Autor und Lehrender vorgestellt. Dazu wurde die MAK-Ausstellungshalle eigens von Peter Eisenman radikal verändert.
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Projekte, Personen, Perspektiven
Neue Förderprojekte der Kulturstiftung des Bundes
Nach einem Gespräch mit Hortensia Völckers
Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes hat sich auf die neuen Förderprojekte für die nächsten fünf Jahre von 2005 bis 2010 verständigt. Zu den Projekten, die mit insgesamt 17,9 Millionen Euro gefördert werden, gehören die 1200-Jahr-Feier in Halle 2006 und ein Internationales Autorentreffen auf der Buchmesse Jerusalem 2005. Fazit sprach darüber mit Hortensia Völckers.
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Vom Mauerfall bis zur Jahrtausendwende
ARD zeigt "Heimat 3" in sechs Folgen
Von Bernd Sobolla
In seinem "Heimat"-Epos erzählt Regisseur Edgar Reitz eine weit verzweigte Familiengeschichte des 20. Jahrhunderts. Die ARD beginnt am Mittwochabend mit der Ausstrahlung des letzten Teils der Trilogie "Heimat 3 - Chronik einer Zeitenwende", für die Reitz gemeinsam mit Thomas Brussig das Drehbuch schrieb. Sie beginnt mit dem Fall der Mauer und endet zur Jahrtausendwende.
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13.12.2004
"Rigorist der Wahrheit"
Robert Gernhardt erhält Heinrich-Heine-Preis
Nach einem Bericht von Ute May
Der Lyriker und Karikaturist Robert Gernhardt ist am Montag mit dem Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet worden. Gernhardt erhielt die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung, weil er "alles Hohle der Lächerlichkeit preisgebe" und seit Jahren ein kritische Beobachter der "deutschen Zustände" im Sinne Heines sei, heißt es in der Begründung der Jury. Laudator Michael Maar nannte ihn einen "Rigorist der Wahrheit".
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Die fetten Jahre fangen bald an
3. Festival des deutschen Films in Moskau
Gesrpäch mit German Films-Geschäftsführer Christian Dorsch
Russland ist ein zunehmend wichtiger Markt für Filme. Um auch den Absatz deutscher Filme zu fördern, fand zum dritten Mal das "Festival des deutschen Films" in Moskau statt. Dort sollen Multiplikatoren und Verleiher angesprochen werden und für deutsche Filme werben. Doch auch das "normale" Publikum war von den Filmen angetan.
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12.12.2004
Theoretiker des modernen Dramas
Ausstellung über Peter Szondi in Marbach
Von Ruthard Stäblein
Peter Szondis "Theorie des modernen Dramas" sowie seine Studien zu Hölderlin und Celan gehören seit 40 Jahren zu den Standardwerken der Germanistik. Das deutsche Literaturarchiv in Marbach widmet dem Literaturwissenschaftler, der 1971 den Freitod wählte, eine Ausstellung mit Briefen, privaten Zeugnissen, Notizen und Manuskripten, die zeigen soll, worin heute die Faszination seiner Bücher liegt.
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11.12.2004
Literatur gegen die Trennung
10. Buchmesse in Pula/Kroatien
Von Martin Sander
Mit dem Zerfall Jugoslawiens zersplitterte auch der vormals gemeinsame Buchmarkt zwischen Zagreb, Belgrad und Sarajevo. Zudem wurden von nationalistischen Politikern Forderungen durchgesetzt, sprachliche Gemeinsamkeiten einzuebnen und Verschiedenheit herauszustellen. Dieser Trennung will die Buchmesse im kroatischen Pula entgegenwirken: Sie lud Autoren aus allen Teilen des ehemaligen Groß-Jugoslawien ein.
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"Im Dienst von Diaghilew"
Ausstellung in Groningen
Von Günther Beyer
Sergej Diaghilew war einer der großen Kunsterneuerer Anfang des 20. Jahrhunderts. Wie kein anderer zog er die Strippen im Hintergrund, um Maler, Komponisten und Choreographen der künstlerischen Avantgarde zusammenzubringen. Er war einflussreicher Impressario und Agent des "Ballets russes", das im Paris der 20er Jahre Erfolge feierte. Eine Ausstellung in Groningen zeigt jetzt Diahilews Einfluss auf die Kunst.
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