Fazit
Archiv | Fazit | Samstag bis Donnerstag • 23:05
17.2.2005
"Sometimes in April"
Film über den Völkermord in Ruanda auf der Berlinale
Von Jörg Taszman
Der Wettbewerbsbeitrag "Sometimes in April" auf der Berlinale thematisiert den Völkermord in Ruanda und die Teilnahmslosigkeit in aller Welt. Der aus Haiti stammende Regisseur Raoul Peck war Kulturminister der Aristide-Regierung und lernte sein Handwerk unter anderem an der Filmhochschule in Berlin. Bei der Aufführung in Ruanda wollten 30.000 Menschen seinen Film sehen.
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Jeans, Autos und Hot Dogs auf Gemälden
James-Rosenquist-Retrospektive in Wolfsburg
Von Volkhard App
Er verwendete Jeans, Autos, Hot Dogs und Spaghettis als Motive. Bekannt wurde James Rosenquist unter anderem mit einem vielfach reproduzierten John-F.-Kennedy-Porträt. Neben Warhol und Lichtenstein zählt er zu den führenden Künstlern der amerikanischen Pop Art. Im Kunstmuseum Wolfsburg wird sein Werk facettenreich präsentiert.
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16.2.2005
Die Filmstarts der Woche
"Beyond the Sea", "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich", "Haus aus Sand und Nebel"
In "Beyond the Sea" setzt Oscar-Preisträger Kevin Spacey der amerikanischen Entertainment-Legende Bobby Darin ein filmisches Denkmal. Der junge Ehemann (Ben Stiller) besucht in "Meine Frau, ihre Eltern und ich" seine unkonventionellen Schwiegereltern, die als Hippie (Dustin Hofman) und Sextherapeutin (Barbra Streisand) leben. In "Haus aus Sand und Nebel" verliert eine junge, haltlose Frau ihr Zuhause.
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Gedenkstättenkonzept zur deutschen Diktaturgeschichte
Beratung des Kulturausschusses des Bundestages
Von Dorothea Jung
Das Gedenkstättenkonzept sei geeignet, die Erinnerung an die NS-Terrorherrschaft genauso zu pflegen wie das Gedenken an die SED-Diktatur, meinten die am Mittwoch vor den Kulturausschuss des Deutschen Bundestages geladenen Experten. Einer der Fachleute allerdings warnte vor einer Inflation von Gedenkstätten.
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Gehört die Berliner Akademie der Künste zum Bund oder zum Land?
Vermittlungsausschuss tagt zum Kompetenzstreit
Von Markus Rimmele
Per Gesetz soll die Trägerschaft der Berliner Akademie der Künste nun offiziell auf den Bund übergehen. Ländervertreter wie Ministerpräsident Erwin Teufel meinen, Kultur sei Ländersache. Ungewollt ist die Akademie in die Föderalismusdebatte geraten.
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15.2.2005
Die Kuh als Fußballtor
Kurzfilm-Wettbewerb zur WM 2006
Von Arno Orzessek
611 Filmemachern aus 75 Ländern hatten Beiträge zum Kurzfilmwettbewerb "Shoot goals! Shoot movies!" eingesandt, der zum kulturellen Rahmenprogramm der WM 2006 gehört. 45 Kurzfilme aus 29 Ländern wurden ausgewählt und im Rahmen der Berlinale vorgestellt. Sie zeigen Fußball in allen möglichen Situationen. Im indischen Beitrag wird gar eine Kuh - in Indien heilig - als Tor missbraucht.
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"Gespenster"
Im Wettbewerb auf der Berlinale
Von Bernd Sobolla
Der Berliner Filmemacher Christian Petzold hat erstmals den Sprung in den Wettbewerb geschafft. Vor drei Jahren erhielt er für "Die innere Sicherheit" den Deutschen Filmpreis. In "Gespenster" erzählt er von einer Französin, deren Kind entführt wurde. Plötzlich meint Francoise, ihre Tochter wieder gefunden zu haben.
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"Dionysiac"
Ausstellung im Pariser Centre Pompidou
Von Siegfried Forster
Der Titel "Dionysiac" soll in Anlehnung an Nietzsche ein besonderes Verhältnis der Kunst zum Leben symbolisieren. "Ein JA gegen die Resignation, das genauso über Wut ausgedrückt wird wie über die Freude an der Zerstörung oder Lebenslust." 14 zeitgenössische Künstler präsentieren eigens für die Ausstellung angefertigte Auftragsarbeiten.
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14.2.2005
"Der späte Mitterand"
Im Wettbewerb: Französischer Film über die letzten Monate Mitterands
Von Jörg Taszman
Der Film "Der späte Mitterand" zeigt die die letzten Monate von Francois Mitterand, der von 1981-1995 französischer Staatspräsident war. Ein junger engagierter Journalist stellt dem Präsidenten Fragen, die die Zerrissenheit Mitterands zwischen politischen Idealen und realen Sachzwängen deutlich werden lassen.
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Wildsteins Liste
Streit um die kommunistische Vergangenheit spaltet Polens Gesellschaft
Von Martin Sander
Streit um die polnische Stasi: Der konservative Publizist Bronislaw Wildstein hat im Internet eine Liste mit Namen veröffenlicht, die in Akten des Instituts für Nationales Gedenken (IPN) - vergleichbar mit der deutschen Gauck-Behörde - gefunden wurden. Allerdings ist nicht klar, wer davon Geheimdienstler, Spitzel oder Opfer war. Letztere kämpfen deshalb um ihre Rehabilitation und legen mit einer Flut von Anträgen das IPN lahm, das eigentlich ehemalige Agenten enttarnen soll.
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