Fazit
Archiv | Fazit | Samstag bis Donnerstag • 23:05
25.1.2005
"Breaking Ground"
Daniel Libeskind stellt im Berliner Jüdischen Museum seine Autobiografie vor
Nach einem Gespräch mit Nikolaus Bernau
Der amerikanische Stararchitekt Daniel Libeskind stellte am Dienstag im Jüdischen Museum Berlin seine Autobiografie "Breaking Ground. Entwürfe meines Lebens" vor. Darin schildert der Schöpfer des Jüdischen Museums Berlin das Abenteuer seines Lebens und legt seine Pläne für den Wiederaufbau des World Trade Centers in New York dar.
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Geschickte Kunstpropaganda
Saatchi-Gallerie zeigt "Triumph der Malerei"
Nach einem Gespräch mit Matthias Thibaut
Unter dem Titel "Der Triumph der Malerei" zeigt die Londoner Saatchi-Gallerie Werke von Martin Kippenberger, Jörg Immendorff, Hermann Nitsch, Luc Tuymans, Marlene Dumas und Peter Doig. Saatchi war bislang als Sammler von "Brit Art" bekannt. Dass jetzt ausschließlichMalerei propagiert wird, halten einige Kritiker für geschicktes Marketing.
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24.1.2005
Nobler Kriegsminister mit Ecken und Kanten
Neue Churchill-Biografie zum 40. Todestag erschienen
Von Hans-Jörg Modlmayr
Pünktlich zum 40. Todestag von Winston Churchill (24. Januar 2005) erscheint in Großbritannien eine neue Churchill-Biografie. Der Edinburgher Militärhistoriker Paul Addison zeigt darin Churchill in all seinen Facetten und Widersprüchlichkeiten. Einblicke in das Leben eines der umstrittensten Politiker der Insel, der übrigens 1953 den Nobelpreis für Literatur erhielt - für seine Aufzeichnungen über den II. Weltkrieg.
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Museum als kreativer Motor der Erneuerung
Das MUSAC im kastilischen León
Von Klaus Englert
Seit wenigen Jahren durchzieht die historische Region Castilla-León, das Herrschaftszentrum des mittelalterlichen Spaniens, ein unübersehbarer Modernisierungsschub. Die ökonomisch rückständige Region möchte nicht länger nur auf Kirchen, Kathedralen und Adelspaläste setzen. Einen Erneuerungsschub erwartet man sich auch vom Museum für moderne Kunst, kurz MUSAC, ein avantgardistischer Neubau mit der Form von Meereswogen.
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"25 Grad im Winter"
Belgische Tragikomödie von Stéphane Vuillet
Von Ruth Kinet
Den spanischen Immigranten Miguel plagt ein Haufen Probleme: Seine Frau ist abgehauen, er hat Mietschulden, drei Autounfälle an einem Tag, eine illegale Einwanderin in seinem Dienstwagen und verliert seinen Job. Und das alles an einem extrem warmen Wintertag. Die Tragikomödie von Stéphane Vuillet war ein Senkrechtstarter in Belgien und im Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2004.
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23.1.2005
Primat der Fernsehästhetik
Bilanz des 26. Max Ophüls Festivals 2005
Nach einem Bericht von Heinz Kersten
Der Regisseur Lars Jessen ist der Gewinner des Max Ophüls Preises 2005. Jessen erhielt die mit 18.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen Film "Am Tag als Bobby Ewing starb", der von einem jugendlichen Atomkraftgegner im Jahr 1986 erzählt. Auffällig war beim diesjährigen Nachwuchsfestival, dass viele junge Regisseure einer konventionellen Fernsehästhetik folgen.
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Laufsteg Berlin
Berlin mausert sich zur Mode-(Messe)-Stadt
Von Gerd Brendel
Am Wochenende stand Berlin im Zeichen der Mode, besser des Modegeschäfts: Ein halbes Dutzend Messen, und Veranstaltungen lockten vor allem Fachbesucher. Die beiden größten, "Bread and Butter" und "Premium", boten insgesamt über 1000 Ausstellern Raum. An die 50.000 Besucher waren gekommen. Und viel war die Rede vom besonderen "Berlin-Feeling".
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22.1.2005
Europas Krimielite auf der Suche nach Gemeinsamkeiten
Treffen von Krimi-Autoren in Barcelona
Von Julia Macher
Barcelona hat sich dieser Tage zur Hauptstadt des europäischen Krimis ausgerufen. 19 Autoren aus ganz Europa wollen bei diesem internationalen Treffen gemeinsam ergründen, was ihre Ermittler und Detektive europaweit eint. Die einmalige Veranstaltung ist eine Hommage an den verstorbenen Schriftsteller Manuel Vázquez Montalban, den Erfinder des kauzigen Privatdetektivs Pepe Carvalho.
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Mehr als ein Kriegsreporter
Robert Capa-Retrospektive im Martin-Gropius-Bau Berlin
Von Michaela Gericke
Berühmt geworden ist Robert Capa als Kriegsfotograf: sein Bild vom sterbenden Loyalisten aus dem Spanischen Bürgerkrieg hat sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Bei einem Einsatz in Indochina kam Capa, der auch Mitbegründer der Fotoagentur Magnum war, 1954 durch eine Mine ums Leben. Im Martin-Gropius-Bau Berlin zeigt nun eine große Retrospektive das Werk des Fotografen.
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20.1.2005
Entzauberte Göttinnen der Lust
"Bordell und Boudoir" in der Tübinger Kunsthalle
Von Johannes Halder
Cézanne malte einen Frauenakt in obszöner Pose auf dem Diwan. Toulouse-Lautrecs Blick hinter die Kulissen zeigt entzauberte Göttinnen der Lust. Wer bei dem Ausstellungstitel "Bordell und Boudoir" Schlüpfriges erwartet, den verblüfft bei aller Sinnlichkeit die Nüchternheit, mit der die Tübinger Kunsthalle die Bilder präsentiert.
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