Politisches Feuilleton
Politisches Feuilleton | Montag bis Samstag • 7:20
8.5.2011
Erfolgsautorin Siri Hustvedt aus den USA (Bild: picture alliance / dpa)
Erfolgsautorin Siri Hustvedt aus den USA (Bild: picture alliance / dpa)
Das Märchen vom großen Unterschied der Geschlechter
Siri Hustvedt stellt ihren neuen Roman "Der Sommer ohne Männer" in Berlin vor
Mit ihrem Roman "Was ich liebte" und dem Sachbuch "Die zitternde Frau" hat sie sich in die Bestsellerlisten und heraus aus dem Schatten ihres Mannes Paul Auster geschrieben. Jetzt legt die US-Amerikanerin Siri Hustvedt nach: "Der Sommer ohne Männer" - ein Roman über eine Ehekrise.
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7.3.2005
Hinweis in eigener Sache
Deutschlandradio hat seinen Internet-Auftritt überarbeitet
Mit dem Start des Deutschlandradio Kultur haben wir unsere Website neu gestaltet. An dieser Stelle finden Sie ausschließlich ältere Beiträge aus dem DeutschlandRadio Berlin. Alle neuen Beiträge finden Sie im Deutschlandradio Kultur.
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5.3.2005
Politik und Distanzlosigkeit
Das Ärgerliche an den meisten unserer Politiker ist ihre Distanzlosigkeit: Sie haben keinen Abstand zu dem, was sie tun. Sie handeln nur aus der Situation und nur für die Situation. Kaum einer tritt einmal drei Schritte zurück, um das Objekt seiner Entscheidung nicht isoliert, sondern im Zusammenhang zu sehen.
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4.3.2005
Florian Felix Weyh, Schriftsteller und freier Journalist in Berlin (Bild: Katharina Meinel)
Florian Felix Weyh, Schriftsteller und freier Journalist in Berlin (Bild: Katharina Meinel)
Darüber reden: Zukunftsthema Kinder
Hoch konzentriert sitzt der Autor am Schreibtisch, darum bemüht, die Welt in Worte zu fassen. Da schrillt sein Telefon. Soll es ins Leere läuten, die Welt muss warten, wo der Geist regiert! Doch dann geht der Anrufbeantworter an, und eine Kinderstimme erklingt in höchster Not: "Hilfe, Hilfe! Wo bist du! Niemand außer dir kann jetzt noch helfen!" Und die Stimme erstirbt.
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3.3.2005
Bettina Gaus (Bild: privat)
Bettina Gaus (Bild: privat)
Bürgerrechte und Sicherheitsvorkehrungen
Der Bush-Besuch hat es mal wieder deutlich gemacht: Das, was wir im Falle eines Staatsbesuches an Einschränkungen unserer Bewegungsfreiheit hinnehmen müssen, grenzt ans Unerträgliche. Das wäre nicht der Rede wert, wenn nicht der rücksichtslose Umgang der Administration mit den Bedürfnissen der Bevölkerung inzwischen eher die Regel als die Ausnahme wäre. Nicht nur die Mainzer, vor allem die Einwohner von Berlin können da viel erzählen.
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2.3.2005
Alt sind sie geworden, die 68er (Bild: AP)
Alt sind sie geworden, die 68er (Bild: AP)
Methusalem im Disneyland
Wenn Sie älter als 50 sind, kennen Sie noch den Spruch: Traue keinem über 30! Dieser Slogan der 68er zeigt eine ironische Dialektik. Aus dem Repertoire der Studentenrevolte wanderten Sprüche mit den Jahren durch die Institutionen und tauchen heute vor denjenigen, die sie als Original in Erinnerung haben, in befremdlicher Form wieder auf. Sie werden mit dem Pflichtenheft neoliberaler Flexibilität oder spätpubertärer Hyperaktivität konfrontiert.
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1.3.2005
Gert Heidenreich
Gert Heidenreich
Das lahme Land
Was lahmt nicht alles in unserem Land. Die Konjunktur. Der Binnenmarkt. Die Nachfrage. Die Nation hinkt. Die Arbeitslosigkeit galoppiert. Das kann nicht gut gehen. Darum werden wir täglich mit Angst überschüttet. Angst vor noch mehr Arbeitslosigkeit. Angst vor noch weniger Wachstum, Angst vor der Rentenfalle. Angst vor Nazis. Wo aber ist das Glück geblieben? Wo der Lebensmut? Wo die Zuversicht?
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