Im Gespräch
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2.11.2004
Im Gespräch mit Sandra Gerding
Jüngste Wahlbeobachterin des deutschen OSZE-Teams

Sandra Gerding ist die jüngste Wahlbeobachterin des deutschen Teams der OSZE. Sie 26 Jahre alt, studierte an der Hochschule für Politik in München, mit zusätzlichem Schwerpunkt Ost- und Südeuropawissenschaften an der Ludwigs Maximilians Universität.

Im Jahr 2000 fuhr Sandra Gerding zu ihrem ersten Einsatz als Kurzzeitwahlbeobachterin zu den Präsidentschaftswahlen in Kroatien. Nachdem sie im Herbst 2000 ein Praktikum beim OSZE-Generalsekretariat in Wien absolviert hatte, folgten weitere Wahlbeobachtereinsätze in Serbien, Russland und in Bosnien-Herzegowina.

Ihr politisches Engagement begann mit 16, als sie Mitglied der Jungen Union wurde und führte sie zwei Jahre später geradewegs in ihren Bezirksausschuss, einer Art Stadtteilparlament, in München. Sie hielt die Legislaturperiode tapfer durch, stellte aber dann fest, dass die kommunalen Probleme doch nicht ihr Ding sind. Der berufliche Schwerpunkt, liegt bei Sandra Gerding, nach Beendigung des Studiums, auf den sogenannten Public Affairs, eine u.a. auf die Politik gerichtete Lobbyarbeit.

Berufspolitikerin will sie nicht werden, aber im August 2002 organisierte sie den Bundestagswahlkampf der CDU in Sachsen und im Mai dieses Jahres war sie für ein paar Wochen im Wahlkampfteam von Jahn Kerry in Washington, D.C., um festzustellen, dass es "in den Staaten wesentlich professioneller" zugeht als in Deutschland, zuhause aber zum Beispiel die Arbeit an der Basis besser organisiert ist.
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