Im Gespräch
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10.11.2004
Im Gespräch mit Georg Frank
Geschäftsführer der Bayer-Bitterfeld GmbH

Nach der Wende von 1989 war der Bayer-Konzern das erste westdeutsche Pharma-Unternehmen, das in ein ostdeutsches Land investierte. Man entschied sich für Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. "Sehn wir uns nicht in dieser Welt, so sehn wir uns in Bitterfeld." So böse sprachen nicht nur die Bewohner über das Chemie- und Braunkohlezentrum der DDR, wo es im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel stank, der Schnee nicht weiß, sondern schwarz war.

1995 machte sich Georg Frank vom Mutterwerk in Leverkusen auf nach Bitterfeld. Heute ist er Geschäftsführer der Bayer-Bitterfeld GmbH und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der "Chemiepark" Bitterfeld-Wolfen nicht nur zum Aushängeschild des Konzerns geworden ist. Die Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden der Region, der Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, zufriedene Mitarbeiter: Wichtig für das berufliche Engagement von Georg Franke im einst geschundenen Bitterfeld, das heute - dank einer einzigartigen Metamorphose - als grüne Seestadt gilt.

Das Gespräch führt Holger Hettinger.
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