Im Gespräch
Im Gespräch
Montag - Samstag • 9:05
15.11.2004
Im Gespräch mit Monika Merkle
Schneckenzüchterin

10 Jahre ist es her, da brachte die Tochter Monika Merkle die ersten Schnecken ins Haus: Die mussten zunächst mit einem Weckglas vorlieb nehmen, zogen später in einen Schuhkarton um, bekamen aber irgendwann einen kleinen Garten.

Und dabei kam die heute 41-jährige Monika Merkle, die in der Nähe von Ulm lebt, auf den Geschmack: In Italien ließ sie sich als erste Deutsche zur Schneckenzüchterin ausbilden und im vergangenen Jahr gründete sie das Institut für deutsche Schneckenzucht. Denn es werden zwar in jedem Jahr an die 40.000 Tonnen Weinbergschnecken mit Genuss verzehrt - aber sie stehen schon seit Jahrzehnten unter Naturschutz.

Mit der Helix pomatia, den besonders großen Weinbergschnecken, versucht Monika Merkle auch die deutsche Küche zu bereichern. Was es dabei zu beachten gilt, warum Schnecken "geerntet" werden und wo Sie sich zum Schneckenkenner ausbilden lassen können, erfahren Sie im Gespräch mit der Schneckenzüchterin.

Das Gespräch führt Matthias Hanselmann
-> Im Gespräch
-> weitere Beiträge