Im Gespräch
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Montag - Samstag • 9:05
4.12.2004
Im Gespräch mit Thomas Olk
Sprecher des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement

Wer kennt sie nicht, die ehrenamtlichen Sanitäter, Sporttrainer, Feuerwehrmänner, Helfer in Suppenküchen und Altenheimen. 23 Millionen Menschen engagieren sich hierzulande ehrenamtlich. Ihre freiwillige Arbeit ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und wird in Zeiten knapper öffentlicher Kassen immer wichtiger.

Um die vielen verschiedenen Initiativen und Projekte besser zu fördern und zu vernetzen, wurde im Jahr 2002 das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) gegründet. Ziel ist auch, die Anerkennung der freiwilligen Dienste zu stärken und nicht nur Privatpersonen, sondern vermehrt auch Firmen einzubinden. "Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ist eine politische Herausforderung ersten Ranges", sagt BBE-Sprecher Prof. Dr. Thomas Olk. Der Professor für Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Universität Halle arbeitet selbst ehrenamtlich in verschiedenen Bürgerschafts-Initiativen, "Es gibt immer mehr Bereiche, in denen der Markt und der Staat nicht mehr ausreichen."
Der Vorstandsvorsitzende der "Stiftung Bürger für Bürger" fordert deshalb auch eine neue, aktive Kultur der freiwilligen Arbeit und eine "intelligente Mischung" von Hauptamtlichen, Freiwilligen und gegebenenfalls auch Ein-Euro-Jobs.
Olk nennt die USA und den historischen Spruch von J.F. Kennedy als Vorbild:
"Frage nicht, was dein Land für dich tun kann! Frage, was du für dein Land tun kannst!"
Welche Möglichkeiten gibt es, sich bürgerschaftlich zu engagieren?
Gehen ohne Ehrenämter die Lichter aus in Deutschland?
Heute, einen Tag vor dem "Internationalen Tag des Ehrenamtes", diskutiert Dieter Kassel darüber gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Olk bei "Im Gespräch" von DeutschlandRadio Berlin. Hörerinnen und Hörer können sich beteiligen und Fragen stellen unter der kostenlosen Telefonnummer 00800/22542254 oder per E-Mail unter hoerensagen@dradio.de.
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