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9.12.2004
Im Gespräch mit Peter Krämer
Hamburger Reeder, baut im südlichen Afrika 100 Schulen
Von Katrin Heise

Der Hamburger Reeder Peter Krämer, weltweit führender Experte für Flüssiggas- und Chemietanker, sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen, als er bundesweit Anzeigen gegen den US-Einmarsch in den Irak schaltete.

"Ich war schon immer ein politischer Mensch", - ein Mann der sich nicht nur in öffentliche Debatten einmischt, sondern aktiv wird. So gründete er im vergangenen Jahr die "Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts e.V." und fordert zum Beispiel mehr Engagement von den Reichen. "Man kann sich doch nicht sein Leben lang ausschließlich damit beschäftigen, sein Vermögen zu vermehren."

Sein neuestes Projekt wurde in dieser Woche in Kapstadt vorgestellt: In Zusammenarbeit mit Unicef und der Nelson Mandela Foundation wird Peter Krämer den Bau von 100 Schulen für das südliche Afrika finanzieren. Eine Million Dollar will er investieren und hofft darauf, dass sein Beispiel, im wahrsten Sinne des Wortes, Schule macht, deutschlandweit andere Unternehmer sich beteiligen.

Spenden auf das Konto 300.000 bei der Sozialbank Köln (BLZ 370 205 00)
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