Im Gespräch
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Montag - Samstag • 9:05
13.12.2004
Im Gespräch mit Susi Benz
Wanderin zwischen Welten und Religionen

Affen, Schlangen, Spinnen und den Dschungel vor der Haustür und drinnen eine Welt ohne Strom, ohne Fernseher, aber mit strengen Regeln. Keine Hosen für Mädchen, keine langen Haare für Jungs. Pünktlich, sauber, hilfsbereit. Beten, arbeiten, und der Vater hat immer Recht. Ungefähr so ist Susi Benz , heute 43 Jahre alt, aufgewachsen. In einer Mennoniten-Gemeinde, einem kleinen Dorf in Paraguay. Als sie das Dorf zum ersten Mal verließ, war sie 18 Jahre alt.

Beim Arztbesuch in Paraguays Hauptstadt Asuncion wird ihr fast sofort ist ihr klar: Sie will raus. In die Welt. Sie beginnt mit der Arbeit in einer Mennoniten-Pension in der Hauptstadt, wo sie neben einer größeren Freiheit, kurzen Haare und langen Hosen auch ihre große Liebe kennen lernt. Bis ihr heutiger Mann und sie sich diese Liebe gestehen, führt Susi Benz' Weg aber noch über verschiedene Arbeiten in Kanada und Deutschland. Mehrere Jahre dauert das. Eine Zeitungsannonce und der Mann einer Freundin bringen das Paar, das heute mit einen drei Kindern im Erzgebirge wohnt, schließlich zusammen. Wie genau diese ungewöhnliche Liebesgeschichte schließlich zum Happy End führte, erzählt Susi Benz im Gespräch mit Matthias Hanselmann.

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