Im Gespräch
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Montag - Samstag • 9:05
15.12.2004
Im Gespräch mit Mario Adorf
Schauspieler
Moderation: Gisela Steinhauer

Er gilt als der beliebteste Schauspieler Deutschlands: Mario Adorf. Seit fünf Jahrzehnten brilliert der mittlerweile 74-Jährige in großen Kino- und Fernsehproduktionen und auf der Theaterbühne: Er war der "große Bellheim" und der Mafiaboss Jan Herzog in "Der Schattenmann", drehte weit über 100 Filmerfolge u.a. mit Regisseuren wie Dieter Wedel, Volker Schlöndorff und Helmut Dietl. Auch in seiner langjährigen Wahlheimat Italien ist er seit Jahrzehnten ein gefeierter Star.

Vieles aus seinem bewegten und interessanten Leben ist nachzulesen in seinem in diesem Jahr erschienenen Buch, "Himmel und Erde - Unordentliche Erinnerungen", das benannt ist nach einem Gericht in seiner Heimat in der Eifel. Es erzählt von dem unehelichen Kind, das sich im wahrsten Sinne in der Nachkriegszeit hoch boxen musste und eher aus Zufall zur Schauspielerei kam; vom amüsanten und halsbrecherischen Filmeinsätzen in Italien, den USA und Russland und von Adorfs ungebrochener Liebe zu seinem Beruf.

Zurzeit ist Mario Adorf in dem Stück "Enigma" am Renaissance-Theater in Berlin zu erleben, als einsiedlerischer Literaturnobelpreisträger Abel Znorko. Im Gespräch mit Gisela Steinhauer verrät er auch, wie er sich fühlt, wenn der Vorhang nach der Vorstellung fällt.

Mario Adorf: Himmel und Erde - Unordentliche Erinnerungen, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2004

Das Stück "Enigma" von Eric-Emmanuel Schmitt, u.a. mit Mario Adorf und Justus von Dohnányi unter Regie von Volker Schlöndorff läuft noch bis zum 22. Dezember 2004 am Renaissance-Theater in Berlin. (Kartentelefon 030 / 312 42 02 )

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