Im Gespräch
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Montag - Samstag • 9:05
27.12.2004
Im Gespräch mit Konstantin Wecker
Liedermacher
Moderation: Holger Hettinger

Liedermacher Konstantin Wecker (Bild: AP Archiv)
Liedermacher Konstantin Wecker (Bild: AP Archiv)
Konstantin Wecker zählt zu den bekanntesten, erfolgreichen deutschen Liedermachern. Schon mit fünf Jahren erhielt er Klavierunterricht, dann kamen die Geige und Gitarre dazu, der Kinderchor und schließlich die Musikhochschule. Konstantin Wecker komponierte, trat in Studenten- und Künstlerkneipen auf und schrieb Theatermusiken.

Seine erste LP, "Die sadopoetischen Gesänge des Konstantin Amadeus Wecker", fand wenig Beachtung. Den Durchbruch, auch zu internationaler Anerkennung, erreichte er fünf Jahre später. "Genug ist nicht genug" hieß das Album mit der leidenschaftlichen Ballade "Willy", die an einen Freund erinnert, der bei einer Schlägerei mit rechtsradikalen Sympathisanten ums Leben kam. Diese Ballade wurde Kult.

Zahlreiche weitere LPs folgten, mit mitreißenden und auch zynischen Texten, ein Wechselbad der Gefühle. Mit Preisen geehrt, auf internationalen Konzerten und Tourneen gefeiert, bietet Wecker politisches Kabarett, Jazz; lyrische Songs, arbeitet mit Joan Baez und Mecedes Sosa zusammen, produziert Filme, Bücher und Musicals, engagiert sich in der internationalen Friedensbewegung.

1996 verurteilt das Münchner Amtsgericht Konstantin Wecker wegen Kokainkonsums. 2003 gehörte er zu einer zehnköpfigen "Friedensdelegation", die im Irak z.B. Universitäten, Gesundheitszentren sowie kulturelle Einrichtungen besuchte.
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