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Montag - Samstag • 9:05
8.1.2005
Im Gespräch mit Karlheinz Böhm und Burkhard Wilke

Überlebende der Flutkatastrophe in Südindien sitzen auf den Trümmern ihres Hauses. (Bild: AP)
Überlebende der Flutkatastrophe in Südindien sitzen auf den Trümmern ihres Hauses. (Bild: AP)
Die Spendenbereitschaft der Deutschen angesichts der Flutkatastrophe in Südasien übersteigt alle Erwartungen: Mehr als 100 Millionen Euro allein an Privatspenden binnen einer Woche - soviel Geld ging noch nie zuvor bei den Hilfsorganisationen ein.

Kommen die Spenden aber auch wirklich bei den Bedürftigen an? Wie können sie effektiv und nachhaltig verwendet werden? Und was können wir mehr für solche Krisenregionen tun, als sie finanziell zu unterstützen?

Der Schauspieler Karlheinz Böhm ist durch sein persönliches Engagement in Äthiopien zum Vorbild für viele Menschen geworden. 1981 wettete er in der Fernsehshow "Wetten dass…?", dass "nicht jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für Menschen in der Sahelzone spendet". Er verlor und flog mit 1,4 Millionen Mark erstmals nach Äthiopien. Heute unterhält seine Stiftung "Menschen für Menschen" im ganzen Land verschiedene Hilfsprojekte, wie Schulen, Krankenhäuser, Ausbildungsstätten, Wasserstellen u.v.m. Der heute 76-Jährige wurde als erster Ausländer mit der äthiopischen Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet.

Seine Hilfsorganisation trägt das Gütesiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Das DZI mit Sitz in Berlin gibt Auskunft über die Arbeit und Seriosität gemeinnütziger Spendenorganisationen und hat auch angesichts des Seebebens in Südasien eine Liste jener Hilfswerke herausgegeben, die Hilfe für die Opfer leisten und als besonders förderungswürdig gelten.

Der Geschäftsführer des DZI, Burkhard Wilke, ist derzeit ein gefragter Gesprächspartner für Spendenwillige.
"Wie können Spenden effektiv helfen?", darüber und über weitere Fragen rund um die Möglichkeiten und Grenzen von Hilfsaktionen diskutiert Burkhard Wilke heute von 9 Uhr 05 bis 11 Uhr gemeinsam mit Karlheinz Böhm und dem Moderator Dieter Kassel bei "Im Gespräch" von DeutschlandRadio Berlin. Hörerinnen und Hörer können sich beteiligen und Fragen stellen unter der kostenlosen Telefonnummer 00800/2254-2254 oder per E-Mail unter hoerensagen@dradio.de.

Informationen über Karlheinz Böhm und die Stiftung " Menschen für Menschen" unter:
www.menschenfuermenschen.org
Informationen über das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) unter:
www.dzi.de, Tel: 030/839001-0.



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