Im Gespräch
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Montag - Samstag • 9:05
13.1.2005
Im Gespräch mit Gerhard Schwehm
Hauptabteilungsleiter für Planetare Missionen der ESA

Die Cassini-Huygens-Saturn-Mission, dem Gemeinschaftsvorhaben von NASA, ESA und der italienischen Raumfahrtagentur ASI, ist eines der großen wissenschaftlichen Highlights des Jahres. In dieser Woche wird die Sonde in die Atmosphäre des Saturn-Mondes Titan eintreten. Die Wissenschaftler erhoffen sich aus den Daten auch Aufschlüsse über die Entwicklung der Erdatmosphäre, also eine Zeitreise zurück in ein frühes Stadium unseres Planeten.

Gerhard Schwehm ist seit drei Jahren der Hauptabteilungsleiter für Planetare Missionen der ESA und betreut auch dieses Vorhaben. Er arbeitet im Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum mit Sitz in den Niederlanden, dort befindet sich die Konstruktionszentrale für die meisten ESA-Raumfahrzeuge.

Für Gerhard Schwehm stand schon während der Schulzeit fest, dass er irgendetwas mit Mathematik oder Physik studieren wollte. Gelandet ist er bei der extraterrestrischen Physik, bei der Atmosphärenphysik und der Erforschung des Weltraumes mit unbemannter Raumfahrt. "Ich bin kein Freund der bemannten Raumfahrt."
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