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Montag - Samstag • 9:05
7.2.2005
Im Gespräch mit Hortensia Völckers
Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes

Profisportlerin, Tangotänzerin, Übersetzerin, Rosenverkäuferin ... all das hätte Hortensia Völckers theoretisch werden können. Die 48-Jährige, geboren 1957 als Tochter deutscher Eltern im argentinischen Buenos Aires, spricht mehrere Sprachen fließend, trainierte als Jugendliche mal in einer argentinischen Leistungsschwimm-Auswahl für die Olympischen Spiele, jobbte als Kellnerin und Blumenverkäuferin und war auch schon mal als Tango-Tänzer auf Tournee.

Trotzdem ist Hortensia Völckers heute etwas ganz anderes: Seit dem März 2001 fungiert sie als künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes in Halle. Als solche vergibt sie mit ihren Mitarbeitern jährlich einen Etat von mittlerweile 37 Millionen Euro zur Förderung von Kulturprojekten in- und außerhalb Deutschlands. Und natürlich hat Hortensia Völckers diese Verantwortung nicht von ungefähr, denn auch ihre Arbeit für die Kultur reichen weit zurück. Von Argentinien nach Deutschland umgezogen, studierte sie Kunstgeschichte und Politologie, sie arbeitete für das Kunstfestival in München, im Theater am Turm in Frankfurt am Main, als Referentin bei der Documenta X in Kassel, arbeitete für die Wiener Festwochen und, bevor sie ihre Aufgabe bei der neu gegründeten Kulturstiftung übernahm, als Referentin für Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin. Auch diese Vielzahl an Engagements hat ihren Grund - schon immer hatte Hortensia Völckers eine goldene Regel: Nichts länger als fünf Jahre machen, danach braucht sie Tapetenwechsel.

Über ihre Rastlosigkeit, ihr Naturell als "stürmischer Mensch" und ihre Liebe zur Kultur erzählt Hortensia Völckers im Gespräch mit Dieter Kassel.
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