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24.2.2005
Im Gespräch mit Katja Ebstein
Sängerin und Schaupsielerin

Warum heißt ihr neues Album "Witkiewicz"? Das muss sich die Sängerin Katja Ebstein in letzter Zeit wohl öfter fragen lassen. Die Antwort liegt in ihrer Familiengeschichte, und geografisch im Osten, an dem Ebstein immer noch hängt, obwohl sie ihn nie wirklich erlebt hat: Am 9. März 1945 ist sie geboren, in Schlesien, doch sehr bald musste die Mutter mit dem Säugling aus ihrem Dorf bei Breslau fliehen. So wurde Berlin zu Katja Ebsteins Heimat - und zu dem Ort, an dem sie in den späten 60ern als Backgroundsängerin entdeckt wurde. Weltweit bekannt wurde sie, als sie 1970 und 1971 für Deutschland jeweils den dritten Platz beim Grand Prix d'Eurovision holte. Damals steckten sie viele noch in die "Schlager-Schublade". Doch als sie 1980 mit dem Titel "Theater, Theater" noch einmal antrat - und Platz zwei holte, die beste Plazierung für Duetschland seit 25 Jahren - hatte Katja Ebstein ihr Repertoire bereits stark erweitert. Sie trat als Sängerin und Schauspielerin mit kabarettistischen Texten und Chansons, Musical- und Folksongs, einem Heinrich Heine-Abend, und Liedern aus und über ihre Heimat Berlin auf. Und sie nahm in 35 Bühnenjahren ganze 35 Alben auf. Das neuste, das, das "Witkiewicz" heißt, erscheint nun am 7. März, gleichsam als Geschenk an sich selbst, nur zwei Tage vor ihrem sechzigsten Geburtstag, der die Sängerin übrigens nicht schreckt.

Darüber, wie sie auf ihre vielen Bühnen kam, obwohl sie das eigentlich nie vorhatte, über ihre Stiftung für sozial schwache und notleidende Kinder und auch darüber, warum ihr neues Album denn nun so heißt, wie es heißt, erzählt Katja Ebstein im Gespräch mit Holger Hettinger.

CD: Katja Ebstein - Witkiewicz. Capitol Music, 2005

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