Im Gespräch
Archiv | Im Gespräch | Montag - Samstag • 9:05
7.9.2004
Im Gespräch mit Carola Sedlacek
Goethe-Kennerin
Carola Sedlacek aus dem thüringischen Bergern ist Goethe-Kennerin. Fast 30 Jahre hat sie als Museumspädagogin in der Stiftung "Weimarer Klassik" gearbeitet und sich vor allem mit der Alltagskultur der Goethezeit beschäftigt. 20.000 Dokumente, die in den Archiven dazu lagern, haben ihr dabei geholfen zu ergründen, wie der "Geheime Rat" gelebt hat.
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6.9.2004
Im Gespräch mit Albrecht Müller
Autor, Politik- und Unternehmensberater
Die Reformpolitik von Regierung wie Opposition sei nicht nur ungerecht, prangert Müller in seinem gerade erschienen Buch "Die Reformlüge" an, sie sei auch unwirksam. Seit gut zwanzig Jahren brächten Reformen nach neoliberalen Kriterien keinen nachhaltigen Erfolg. Diese Kritik kommt von einem, der auf jahrzehntelange Erfahrung in und mit der Politik zurückblicken kann.
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4.9.2004
Im Gespräch mit Thorsten Dolla
Sportmediziner
Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland. Fast jeder zweite Erwachsene klagt darüber. Schätzungsweise 500.000 Patienten leiden unter schwersten chronischen Schmerzen. Als besonders beunruhigend bewerten Mediziner die Zunahme bei den 14 bis 29-Jährigen: 35 bis 40 Prozent zeigen bereits nachweisbare Haltungsschäden. Der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm: Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens verursachen jährlich rund 3,7 Millionen Krankschreibungen, die Gesamtkosten liegen vorsichtigen Schätzungen zufolge bei knapp 15 Milliarden Euro.
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3.9.2004
Im Gespräch mit Andrea Nahles
SPD-Präsidiumsmitlglied und Sprecherin der Parteilinken
"Miss Bürgerversicherung", so wird die SPD-Politikerin Andrea Nahles mittlerweile genannt, weil sie der SPD-Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung des Parteikonzepts zur Neuorganisation der Krankenversicherung vorsitzt. Und so heißt sie vermutlich nicht zu unrecht: Als Nahles, 34 Jahre alt, den Posten vor einiger Zeit als Mitglied des Parteipräsidiums übernahm, musste sie sich erst mal gehörig einarbeiten. Heute kann sie die Grundzüge des Papiers, das ihre Gruppe am letzten Sonntag vorlegte, gleichsam herunterbeten.
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2.9.2004
Im Gespräch mit Karen Ullmann
Rechtsanwältin, Beobachterin der Gacaca-Prozesse in Ruanda
Karen Ullmann ist kürzlich aus Ruanda zurückgekehrt. Dort hat sich die 29-jährige Rechtsanwältin einen Eindruck von den so genannten Gacaca-Prozessen verschafft. Zehn Jahre nach dem Genozid sollen diese zur juristischen, politischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung des Völkermordes beitragen.
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1.9.2004
Im Gespräch mit Marie-Luise Oswald
Gründerin und Geschäftsführerin des Vereins "Lesen und Schreiben e.V."
Marie-Luise Oswald ist Gründerin und Geschäftsführerin des Vereins "Lesen und Schreiben e.V." aus Berlin, der Kurse für Analphabeten anbietet. In Kombination mit berufsvorbereitenden Kursen lernen Jugendliche und Erwachsene hier das, was ihnen eigentlich die normale Schule hätte mitgegeben sollen: Lesen, Schreiben, Rechnen und Allgemeinkunde, in 19 Stunden Unterricht in der Woche.
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31.8.2004
Im Gespräch mit Dr. Hilde Schramm
Initiierte die Stiftung Zurückgeben
Die Erziehungswissenschaftlerin Dr. Hilde Schramm hatte bereits eine Universitätskarriere und Jahre als AL-Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus hinter sich, als sie sich in Berlin und Brandenburg in ganz unterschiedlichen Projekten engagierte. Unter anderem baute sie die Stiftung "Zurückgeben" e.V. auf, die vor allem auf die Enteignung jüdischer Familien in der NS-Zeit aufmerksam machen will, deren Besitz zum größten Teil in Auktionen und als Schenkungen nicht-jüdischen Familien zuteil wurde.
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30.8.2004
Im Gespräch mit Judith Brand
Sozialarbeiterin in Flüchtlingslagern
Es war 1993, als Judith Brand zum erstem Mal mit der christlichen Friedensorganisation Pax Christi in ein Flüchtlingslager nach Kroatien ging. Nach den Jahren als Redakteurin, vor allem für den privaten Kirchen-Funk, entschloss sie sich für die Sozialarbeit, lernte Serbokroatisch und Bosnisch, um in den verschiedenen Flüchtlingslagern besser arbeiten zu können.
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28.8.2004
Im Gespräch mit Prof. Dr. Dieter Rucht
Protestforscher
Prof. Dr. Dieter Rucht beobachtet die Protestbewegungen in Deutschland, aber auch international, schon seit mehr als drei Jahrzehnten. Der Soziologe vom Wissenschaftszentrum Berlin ist bei der letzten Montagsdemonstration in Berlin mitgelaufen, um die Stimmung unter den Teilnehmern hautnah zu erfahren.
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27.8.2004
Im Gespräch mit Eric T. Hansen
Journalist und Mittelalterforscher
Wenn man ihm so zuhört, kann Eric T. Hansen tatsächlich ein wenig verrückt erscheinen. Kommt aus Amerika, arbeitet sich in Deutschland mühsam hoch - und als er ein Angebot für seinen Traumjob bekommt, schlägt er es aus. Statt dessen macht er lieber einen Kindheitstraum wahr: Er setzt sich ein Jahr lang an das Steuer eines VW-Busses, um auf den Spuren des Mittelalters quer durch Europa zu fahren.
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