Hörspiel und Feature
Hörspiel und Feature | Feature | Mittwoch, 00:00 Uhr
17.1.2001
Man kann es Leben nennen
(Ursendung)
Regine Beyer

Überlebende des Holocaust in Amerika Regie: Klaus-Michael Klingsporn Darsteller: N.N. Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2000 Länge: ca. 54'30

Man nimmt an, dass nach dem II. Weltkrieg 140.000 jüdische "refugees" nach Amerika emigriert sind. Als sie ankamen, legte man ihnen nahe, sich zügig in die Gegebenheiten des neuen Landes einzufügen. Ihre Trauerarbeit fand so vorwiegend im Privaten statt. Anfang der 60er Jahre wurden die ersten Studien über Holocaust-Überlebende publiziert. Sie wurden als emotional gestört beschrieben oder als tragische "Helden". Dabei sind es Menschen, deren Vitalität, Offenheit und Humor tiefen Eindruck hinterlassen, ohne seelische und körperliche Narben zu verleugnen. Im Auftrag des United States Holocaust Memorial Museums begann die Autorin 1995, ausführliche Interviews mit ihnen zu führen.

Regine Beyer, 1953 geboren, studierte Publizistik, Germanistik, arbeitete als Regieassistentin und Autorin beim SFB, seit 1981 als Autorin und Redakteurin in New York.

mh
-> Hörspiel und Feature
-> weitere Beiträge