Hörspiel und Feature
Hörspiel und Feature | Feature | Mittwoch, 19:05 Uhr
29.10.2003
Die Verwandlung: Vom Körper als Tempel zur biologischen Maschine
Körper
Ursula Weck

Im Berliner Herz-Zentrum wird im Jarh 2002 ein neues künstliches Herz präsentiert (Bild: AP)
Im Berliner Herz-Zentrum wird im Jarh 2002 ein neues künstliches Herz präsentiert (Bild: AP)
Regie: die Autorin
Darsteller: Imogen Kogge, Thomas Thieme, Hans Diehl, Friedhelm Ptok, Brigitte Röttgers u.a.
Produktion: DeutschlandRadio Berlin/ Norddeutscher Rundfunk 1996
Länge: 50'53

Mindestens 3000 Jahre lang glaubten die meisten Menschen, ihr Körper sei etwas Besonderes, sogar Heiliges. Das Herz galt als unantastbar. Heute gilt die Technik des Herzschrittmachers schon als überholt. Die Biotechnik lässt uns vom umfassenden Reparaturbetrieb träumen, in dem Krankheit als Defekt behandelt wird und der Körper aus bestellbaren Einzelteilen besteht. Ist mit der Integrität des Körpers auch der letzte Schonraum der menschlichen Individualität bedroht? - Dieses Feature, 1996 entstanden, klingt schon jetzt wie ein historisches Dokument aus der Zeit vor der Gentechnologie.

Ursula Weck, 1951 in Ratingen geboren, Chemotechnikerin, seit 1983 freie Autorin und Regisseurin, arbeitete für ARD, ABC Australien, Radio France und erhielt mehrere Preise. DLR Berlin produzierte 2001 "Aborigines auf Streifendienst".
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