Hörspiel und Feature
Hörspiel und Feature | Hörspiel | Sonntag, 18:30 Uhr
26.12.2004
Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre (Episoden 10-12)
Von Peter Steinbach

Fabre (Bild: Deutschlandradio)
Fabre (Bild: Deutschlandradio)
Es ist der französischen Geräuschemacherin Dominique Aubert zu verdanken, dass neben der Forscherfigur Fabre auch die kleinsten Hauptdarsteller zu hören sind. Sie hat die Vielfüßler und Hautflügler akustisch unter die Lupe genommen und stellt uns damit ein bisher vielleicht unerhörtes Wunderwerk der Natur vor.
Fabre flüstert mittlerweile im Schlaf und beschäftigt sich mit Wespen, Spinnen und dem Kampf ums Dasein. Seine Tochter Aglaé macht sich Sorgen, Fabre neigt neuerdings zu Selbstversuchen.
Entdecken Sie Fabres Welt im Internet: www.dradio.de und jetzt auch als CD.

Regie: Marguerite Gateau
Geräusche: Dominique Aubert
Musik: Gerd Anklam und Rolf Fischer
Darsteller: Matthias Habich, Matthias Matschke, Verena von Behr, Martin Engler, Sigrid Burkholder, Wolfgang Condrus, Max Hopp, Steven Horn, Louise Nöllemeyer, Lukas Nöllemeyer, Jenny Arand u.a.
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2002
Länge: ca. 89'

Jean-Henri Casimir Fabre (1823-1915), Sohn einer Bauernfamilie aus Saint-Léons, promovierte 1855 in Naturkunde, war Vater von zehn Kindern und verfasste über 100 Bücher. Berühmt ist sein zehnbändiges Werk "Souvenirs Entomologiques". 30 Jahre lang lebte er in seinem Haus "Le Hamas" in Sérignan bei Orange.

Peter Steinbach, 1938 geboren, Autor von Fernseh- und Kinodrehbüchern ("Klemperer", "Heimat I", "Jahrestage") und Verfasser zahlreicher Hörspiele ("Immer geradeaus und geblasen", "Der Herr der Ringe"). Er erhielt für "Hell genug und trotzdem stockfinster" (WDR 1981) den Hörspielpreis der Kriegsblinden 1982.

Anschließend:
"Wenn die Zikaden lachen - Über die Entstehung der wunderbaren Welt des Jean-Henri Fabre", eine Reportage von Beate Ziegs.

-> Hörspiel und Feature
-> weitere Beiträge