Interview
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5.2.2005
Schäuble kritisiert Außenpolitik der Bundesregierung als substanzlos
Interview mit dem CDU-Außenexperten Wolfgang Schäuble
Nach dem Besuch der neuen US-Außenministerin, Condoleezza Rice, bei Bundeskanzler Schröder, hat Wolfgang Schäuble, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion von CDU/CSU, mehr Substanz in der Außenpolitik der Regierung gefordert. Das Treffen sei eine "gute Show" gewesen, sagte Schäuble. Doch müsse in der nächsten Zeit geklärt werden, wie sich Deutschland in die Konflikte im Irak, Afghanistan, Iran und in Nahost einbringen werde.
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Köhler sieht keine Welle des Antisemitismus in Deutschland
Interview mit Bundespräsident Horst Köhler
Moderation: Dieter Jepsen-Föge
Bundespräsident Horst Köhler sieht derzeit keine Welle des Antisemitismus in Deutschland. Es gebe allerdings neue Facetten des Antisemitismus, die sich zum Teil in vordergründiger Kritik an Israel oder den USA ausdrückten, sagte Köhler in unserem Programm. Die Ereignisse im sächsischen Landtag hätten einen Weckruf ausgelöst, dem aber nicht mit Panik, sondern mit Tatkraft und guter Überlegung gefolgt werden sollte. Köhler äußerte sich zugleich zufrieden mit dem Verlauf seiner Israel-Reise.
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4.2.2005
Scholz fordert Änderung der DFB-Statuten
Interview mit Rupert Scholz, Vorsitzender des Hertha-Aufsichtsrates
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates von Hertha BSC, Rupert Scholz, hat eine eigenständige Organisationsform für alle Schiedsrichter gefordert. Das geltende Recht des Deutschen Fußball-Bundes müsse angesichts des Wettskandals rund um den Schiedsrichter Robert Hoyzer geändert werden, sagte Scholz. Bisher müssten Schiedsrichter Mitglieder von Fußballvereinen sein. Das würde jedoch die sportgerichtlich Zuständigen des Deutschen Fußball-Bundes im Fall Hoyzer vor Probleme stellen.
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Hartz-IV-Ombudsmann schließt Nachbesserungen nicht aus
Interview mit Hermann Rappe, Hartz-IV-Ombudsrat
Das Mitglied im Ombudsrat für Sorgen und Probleme mit der Arbeitsmarktreform Hartz IV, Hermann Rappe, schließt Nachbesserungen bei Hartz IV nicht aus. Zwar gebe es gute Ansatzpunkte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit wie die Mini-Jobs, sagte Rappe, aber keine Maßnahme allein könne den Durchbruch bringen.
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3.2.2005
Gesamtbetriebsrat: Gute Chancen für Rettung von Walter Bau
Interview mit Karl Bauer, Gesamtbetriebsrat Walter Bau
Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates des Baukonzerns Walter Bau, Karl Bauer, sieht gute Chancen für die Rettung des gesamten Unternehmens. Alle Bereiche innerhalb des Unternehmens könnten erhalten bleiben, sagte Bauer. Allerdings dürften nicht im Vorfeld die guten Teile des Unternehmens verkauft werden.
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Studentenwerk warnt vor "amerikanischen Verhältnissen"
Interview mit Hans-Dieter Rinkens, Präsident des Deutschen Studentenwerkes
Der Präsident des Deutschen Studentenwerkes, Hans-Dieter Rinkens, hat mit Blick auf die Einführung von Studiengebühren vor amerikanischen Verhältnissen gewarnt. Die derzeit diskutierte Summe von 500 Euro pro Semester sei letztlich ein Einstiegspreis, sagte Rinkens. Bald schon würden die einzelnen Bundesländer erklären, dass das nicht reichen werde, sondern beispielsweise auf 2000 Euro erhöht werden müsse.
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Bisky: NPD-Verbot ist kein "Allheilmittel"
Interview mit Lothar Bisky, PDS-Vorsitzender
Moderation: Hans Ostermann
Ein NPD-Verbot ist nach Ansicht des Bundesvorsitzenden der PDS, Lothar Bisky, kein "Allheilmittel". Das habe die Erfahrung in der DDR gezeigt, sagte Bisky. Dort habe man 40 Jahre lang jegliche faschistische Propaganda verboten und dennoch den braunen Sumpf nicht verhindern können.
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2.2.2005
Senkung der Lohnnebenkosten gefordert
Interview mit Ulrich Blum, IWH
Angesichts der Zahl von mehr als fünf Millionen Arbeitslosen hat der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, eine drastische Senkung der Lohnnebenkosten gefordert. Das Wachstum sei nicht groß genug, um letztlich Menschen in Arbeit zu bringen, sagte Blum.
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Rechte Gewalt in Berlin bleibt auf "bedenklich hohem Niveau"
Interview mit Claudia Schmid, Landesamt für Verfassungsschutz Berlin
Die rechtsextremistische Gewalt in Berlin bleibt auf einem "bedenklich hohem Niveau". Vor der Präsentation einer Broschüre über "Rechte Gewalt in Berlin" sagte die Leiterin des Berliner Landesamtes für Verfassungsschutz, Claudia Schmid, dass dennoch keine weitere Zunahme zu verzeichnen sei.
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Verheugen: Lissabon-Agenda kann nicht bis 2010 umgesetzt werden
Interview mit Günter Verheugen, Industriekommissar der Europäischen Union
Moderation: Birgit Kolkmann
Vor der Vorstellung einer Halbzeitbilanz der so genannten Lissabon-Strategie der EU-Kommission, hat der EU-Vizepräsident und Industriekommissar Günter Verheugen bezweifelt, dass die EU bis zum Jahr 2010 der wettbewerbsfähigste Wirtschaftsraum der Welt werden könne. Es sei damals schon eine verwegene Aussage gewesen, bis zu einem bestimmten Jahr besser sein zu wollen als alle anderen, sagte Verheugen.
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