Kommentar
Archiv | Kommentar | Täglich in der OrtsZeit 12:00, 17:00 und 22:30
5.2.2005
Die Große Strategie
Von Michael Groth
Der amerikanische Präsident hat die Außenpolitik an den Schluss seiner Rede zur Lage der Nation gesetzt. Sie wird dennoch auch in der zweiten Bush-Regierung keine untergeordnete Rolle spielen. Sie dürfte allerdings weniger spektakulär werden, als dies Gegner wie Anhänger der Administration fürchten oder hoffen.
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3.2.2005
Bush zur Lage der Nation
Von Siegfried Buschschlüter
Nach der Achse des Boesen - Iran, Irak und Nordkorea - nun die Quadriga der Freiheit - Afghanistan und die Ukraine, Irak und Palaestina? Nach den Neokonservativen und ihrem draufgängerischen Sendungsbewusstsein nun die Realkonservativen und die Neubesinnung auf Koalitionen?
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2.2.2005
Mehr als fünf Millionen Arbeitslose in Deutschland
Von Dieter Putz
Gestern hat der Kanzler die Außenwand seines Amts mit dem Satz schmücken lassen: "Der Staat ist für die Menschen und nicht die Menschen für den Staat." Eine schöne Idee in 1,40 m hohen Lettern. Albert Einsteins Worte verkünden uns Gerhard Schröders Grundüberzeugung als Politiker und Mensch. Auch schön. Dass der Satz in seiner knackigen Prägnanz außerdem Kenndeys Jahrhundertappell ähnelt, man darf vermuten, dass das gewollt war.
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Fünf Millionen Arbeitslose
Schröder ist gescheitert
Von Martin Steinhage
Als Gerhard Schröder im Herbst 1998 Kanzler wurde, da gelobte der Sozialdemokrat, die Zahl der Arbeitslosen zu halbieren. Hätte er Wort gehalten, wären wir heute bei rund zwei Millionen Menschen ohne Job. Und Schröder würde auf Händen durchs Land getragen, seine Seligsprechung wäre reine Formsache.
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29.1.2005
Gedenken an das Kriegsende vor 60 Jahren
Von Herrmann Rudolph, Tagesspiegel
In dieser Woche hat dieses erinnerungsträchtige Jahr seine erste Wegstrecke erlebt. Es ist die schwierigste, härteste, am tiefsten gehende. Schon das Kriegsende vor sechzig Jahren, das im Mai begangen wird, verlangt den Deutschen einiges an Gedenkkraft und Gedankenarbeit ab, ebenso das Flüchtlingselend und die Bombardierungen - von Dresden, von Potsdam -, die sich noch davor ins Gedächtnis drängen werden.
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28.1.2005
Ausschwitz und die NPD
Von Hermann Rudolph
In dieser Woche hat dieses erinnerungsträchtige Jahr seine erste Wegstrecke erlebt. Es ist die schwierigste, härteste, am tiefsten gehende. Schon das Kriegsende vor sechzig Jahren, das im Mai begangen wird, verlangt den Deutschen einiges an Gedenkkraft und Gedankenarbeit ab, ebenso das Flüchtlingselend und die Bombardierungen - von Dresden, von Potsdam -, die sich noch davor ins Gedächtnis drängen werden. Aber dieser 27. Januar, der Blick zurück auf Auschwitz, ein Menschheitsverbrechen, aber von Deutschen angerichtet, stellt uns vor eine Herausforderung wie kein anderer Tag.
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27.1.2005
Gedenken an Auschwitz
Von Margarete Limberg
Es sind Überlebende der Vernichtungslager wie Arno Lustiger heute im Bundestag, die das Gedenken zum 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz prägen. Sie, die die Hölle erlebt haben, lassen uns ahnen, was wir uns nicht vorstellen und was wir nicht begreifen können.
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26.1.2005
Bundesverfassunsgsgericht ebnet Weg für Studiengebühren
Von Margarete Limberg
Nach dem Urteil aus Karlsruhe frohlocken nun die unionsregierten Länder. Einigen von ihnen kann es gar nicht schnell genug gehen, die Studenten zur Kasse zu bitten. Und die SPD-Länder, die es bisher ablehnen, Studiengebühren zu erheben, weil, wie sie sagen, das Studium nicht zum Luxusgut für wenige werden dürfe, werden sich auf die neue Situation einstellen müssen.
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Über den Umgang mit der NPD
Von Dieter Putz
Wie halten wir es mit der NPD? Nicht das 60. Gedenkjahr zum Kriegsende 1945 und nicht der morgige Auschwitz-Tag haben uns diese Frage um die Ohren geschlagen, sondern - und die haben das gewiss so nicht gewollt - jene 12 NPD-Abgeordneten aus dem sächsischen Landtag. Ihr Auftritt dort verriet, wohin die NPD die Reise gehen lassen möchte, wenn wir sie nur ließen.
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24.1.2005
UNO gedenkt erstmals des Holocaust
Von Margarete Limberg
Für ein offizielles Gedenken an den Holocaust haben sich die Vereinten Nationen skandalös viel Zeit gelassen. Dabei war die Gründung der UNO eine direkte Antwort auf den Massenmord an den europäischen Juden. Die Charta, so Generalsekretär Kofi Annan, wurde geschrieben, als die Welt den ganzen Horror der Todeslager erfuhr. Die Verhinderung von Völkermord, das entschiedene "Nie Wieder" gehöre zu den Existenzgründen der VN, so Bundesaußenminister Fischer.
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