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29.9.2004
Hilfe! Mein Kind ist Neonazi
Von Carsten Hübner

Teilnehmer einer Neonazi-Demonstration (Bild: AP)
Teilnehmer einer Neonazi-Demonstration (Bild: AP)
Seit Jahren wendet sich die rechtsextreme Szene gezielt an Jugendliche. Musik, Kleidung, Symbolik: Ein rechter Lifestyle ist entstanden, dem sich viele Jugendliche nicht entziehen können. Er ist die Einstiegsdroge, die Jugendliche in die rechte Szene locken soll. Und sie wirkt. Bei den Landtagswahlen im Saarland, in Brandenburg und in Sachsen hat jeder fünfte männliche Erstwähler eine rechtsextreme Partei gewählt. Die gesellschaftliche Aufregung ist groß. Aber was bedeutet es eigentlich für Eltern, wenn ihre Kinder in die Neonazi-Szene abgleiten.
Kompass hat sich auf die Suche gemacht. Hat Eltern getroffen und mit Fachleuten erörtert, warum viele Eltern dem Problem völlig hilflos gegenüber stehen. Und häufig sind nicht nur die Eltern ratlos, sondern auch die eigentlich zuständigen Institutionen.


Parolen auf Demonstration: Ausländer raus.

Petra Berger: Dann kam so eine Parole wie: Berlin ist die zweitgrößte türkische Stadt.

Barbara Hansen: Ich habe tüchtige Angst um ihn. Ich habe Angst um ihn, dass er sein ganzes Leben damit versaut. Wenn man nur Gewalt und Hass im Kopf hat, kommt man nicht weit.

Petra Berger: Dann hab ich mit anderen darüber gesprochen, mit Kollegen und so. Und die haben dann immer gesagt: Schmeiß den raus, der ist alt genug, schmeiß den raus! Und da habe ich immer gesagt: Nein, das ist mein Kind, den schmeiß ich nicht raus.

Barbara Hansen: Also die Musik hat eine große Bedeutung. Und eben dieses Kumpelhafte: Wir gehen mal abends ein Bier trinken, und Du bist gut und Du bist unser Kumpel. Und so hat er sich an den Leuten fest gesogen.

Petra Berger: Bei der zweitgrößten türkischen Stadt habe ich gesagt: So, wir gucken jetzt mal nach. Was sind denn nun die großen türkischen Städte - Istanbul, Ankara - im Lexikon kann man ja nachgucken, wie viele Einwohner die haben. So, und dann haben wir geguckt. Aha, Ankara zwei Millionen Einwohner. Berlin hat drei Millionen Einwohner. Wird ja wohl nicht sein, dass wir so viele türkische Mitbürger hier haben. Das konnte dann schon mal nicht mehr stimmen. Und da er nicht so ganz blöd ist, hat er dann auch nachgedacht und gemeint, also da muss irgendwo was verkehrt sein.

Barbara Hansen lebt in Norddeutschland. Ihr ältester Sohn gehört seit Jahren zur militanten Neonaziszene. Sie selbst hat sich nach schweren familiären Krisen an eine Beratungsstelle gewandt, von der sie bis heute betreut wird. Um sich und ihre Familie zu schützen, berichtet sie unter einem Pseudonym.

Barbara Hansen: Also das erste Mal, wo ich das festgestellt habe, das war, als er, mein Sohn, also seine bisherigen Freunde, die kamen nicht mehr. Keiner mehr. Erst wurden es weniger, bis auf einen. Und der kam dann auch nicht mehr. Und die Freunde wechselten. Es kamen dann auf einmal andere Leute zu uns. Und die sahen schon ein Bisschen komisch aus. Die waren auch teilweise älter als er, das kam mir auch schon spanisch vor - erheblich älter manchmal. Und da hab ich gesagt: Was sind das nur für Leute und was gibt Du Dich mit denen ab? Und er sagte immer nur: Den kenne ich von dem und dem. Sind alle in Ordnung. Sind alle gute Kumpels.

Petra Berger: Er hat immer gesagt, dass sind die Kameraden und das kann ich nicht verstehen. Also das hat mit Familie nichts zu tun, das sind jetzt seine Kameraden und mit denen möchte er jetzt zusammen sein und nicht mehr immer nur mit der Familie. Mit denen kann er eben besser sprechen, die verstehen ihn. Und ich verstehe ihn nicht. Dann komme ich einmal nach Hause, abends, von der Arbeit, und da saßen die ganzen jungen Männer, muss man ja sagen, hier an meinem Wohnzimmertisch mit einem Bier und haben Stammtischparolen geklopft. Da musste ich sie erstmal rausschmeißen. War nicht so witzig. War nicht so einfach, das dann auch so zu machen. Man ist ja dann in einer schwierigen Situation.

Auch Petra Berger nutzt aus Sicherheitsgründen einen falschen Namen. Die zweifache Mutter lebt in einem Plattenbau-Viertel im Nordosten Berlins. Ihr ältester Sohn ist inzwischen wieder aus der rechten Szene ausgestiegen. Sie selbst engagiert sich aber weiterhin in einer Selbsthilfegruppe für Eltern rechter Jugendlicher, die sie mitgegründet hat. Sie erinnert sich noch gut an die Zeit zurück, als ihr Sohn in Kontakt mit der lokalen Neonazi-Szene kam.

Petra Berger: Aufgefallen ist es mir an den Klamotten, was er angezogen hat. Da waren die Springerstiefel und die hochgekrempelten Hosen. Und dann hat er mich gebeten eine Jacke zu kaufen, in einem Laden, der hier drüben im Kaufhaus ist. Und die habe ich ihm auch gekauft - und im Nachhinein festgestellt, dass das zum rechten Lifestyle gehört. Damals war Lonsdale ganz groß. Und ich habe das gar nicht gewusst. Da war er ungefähr 15. Also gerade am Anfang, denke ich, ist das wichtig. Sich von der einen Seite abzugrenzen - und zu der anderen Zugehörigkeitsgefühl. Mit derselben Art sich zu kleiden, und auch dieselbe Musik zu hören und auch denselben Geschmack zu haben, an der Stelle. Ich denke, das hat eine große Rolle gespielt.

Rechtsextreme Organisationen und Parteien wissen um die Bedeutung des rechten Lifestyles, der Musik, Kleidung und Symbolik. Sie stiften Identität, sorgen für Abgrenzung und bereiten damit den Boden für gezielte rechtsextreme Agitation. Der Fachjournalist Burkhard Schröder verweist deshalb auf eine klare Strategie der Neonaziszene.

Burkhard Schröder: Weil die sich überlegen müssen: Wie kriegen wir Nachwuchs? Und Nachwuchs kriegen wir nicht über politische Inhalte, sondern über Lebensgefühl, über Events, über Veranstaltungen, über das, was das Leben attraktiv macht für Jugendliche. Musik zum Beispiel - das ist der Transmissionsriemen. Und erst wenn das etabliert ist, wenn die integriert sind in einer Art von Lebensgefühl, dann kann man mit den politischen Inhalten kommen. Dann ist es aber auch sehr schwer gegenzusteuern.

Reinhard Koch: Eltern könnten mit mehr Information und mit mehr Wissen schon viel eher Signalgeber sein. Das ist ganz eindeutig, weil viele Veränderungen relativ spät wahrgenommen werden. Wer hat schon den genauen Überblick über den Musikgeschmack, wer kennt sich in Kleiderordnungen aus, wer kennt sich in Symbolik und Codes aus, im Sprachgebrauch, in dem, was die eigenen Kinder lesen. Und das sind eben Dinge, die relativ spät auffallen. Dann nämlich erst auffallen, wenn damit nicht nur eine äußerliche Veränderung einhergegangen ist sondern auch eine Veränderung im Denken und im Verhalten.

Reinhard Koch leitet die Arbeitsstelle gegen Rechtsextremismus und Gewalt in Braunschweig. Die Arbeitsstelle gehört zu den wenigen Einrichtungen bundesweit, die ein spezielles Beratungsprogramm für Eltern rechter Jugendlicher aufgelegt haben. Doch viele Eltern zögern, den ersten Schritt zu machen.

Reinhard Koch: Ausschlaggebendes Kriterium ist, ganz verkürzt dargestellt, erstmal Leidensdruck. Der Leidensdruck kann ganz vielfältig sein. Das kann hingehen bis zu drohender Verurteilung, Strafverfahren, aber auch die Tatsache, dass das Problem nicht mehr in den vier Wänden zu halten ist, dass die Familie sich in der Öffentlichkeit positionieren muss, Schwierigkeiten mit dem Negativimage bekommt etc. Das sind auslösende Kriterien, erstmal zum Hörer zu greifen.

Barbara Hansen: Wenn man ihn darauf angesprochen hat - wir haben ja, ich weiß gar nicht wie viele Gespräche geführt, aber mein Sohn, der saß nur da und hat nichts gesagt, gar nichts, wie eine Wand. Als wenn sie gegen eine Wand sprechen. Also das Zusammenleben war eine Katastrophe, sag ich mal. Mein Mann und ich waren einem Nervenzusammenbruch nahe. Wir wussten überhaupt nicht mehr, was wir machen sollten. Wir haben es mit Strenge versucht, wir haben es mit Liebe versucht. Wir haben es mit Zuhören versucht. Es klappte irgendwie Überhauptnichts. Er hat nur sein Ding durchgezogen. Und wenn wir das nicht so akzeptiert haben wie er das wollte, dann ist er ausgeflippt zuhause. Dann hat er die Türen geschlagen - er hat mehrere Türen kaputt gemacht - bis er letztendlich uns auch noch bedroht hat.

Andrea Müller kennt solche Fälle aus der eigenen Praxis. Er arbeitet in der Jugendbildungsstätte Lidice-Haus in Bremen und betreut selbst Eltern von rechten Jugendlichen. Dabei musste er feststellen, dass es häufig erst zu Gewalt in der Familie kommen muss, bevor Eltern den Schritt nach außen wagen und nach Hilfsangeboten suchen.

Andrea Müller: Ich weiß von mehreren Fällen, wo das der Anlass war, aufgrund dessen Eltern Hilfe gesucht haben. Dass sie bis zu dem Zeitpunkt, wo es Gewalt gegenüber Geschwistern gegeben hat, gegenüber dem Vater oder gegenüber der Mutter, versucht haben, noch alles mit eigenen Mitteln in irgendeiner Weise zu regeln. Dass das aber für viele der Schritt war zu sagen: Jetzt schaffen wir es nicht mehr selber. Gibt es nicht irgendjemanden, der uns weiterhelfen kann?

Barbara Hansen: Es ist auch erst eine Überwindung da hin zu gehen. Im ersten Moment, muss ich auch ehrlich sagen, schämt man sich, dass sein Sohn rechtsradikal ist. Ich meine, heute kann ich da offen drüber reden, und rede auch mit vielen Leuten darüber und erkläre denen auch wieso, weshalb, warum. Und heute schäme ich mich nicht mehr dafür. Es ist leider so gekommen. Ich konnte es nicht verhindern. Ich hätte alles versucht, um es zu verhindern, aber es ist jetzt mal so gekommen. Ich bin froh, dass ich Leute gefunden habe, mit denen ich vernünftig darüber reden kann, die mich auch verstehen. Und dir mir nicht sagen: Oh, vielleicht sind die auch rechts und was ist da zuhause abgegangen. Wir hatten ein recht normales Familienleben.

Erschwert wird die Suche nach Hilfe aber auch durch einen weiteren Faktor: Viele Institutionen und Beratungsstellen erklären sich beim Thema Rechtsextremismus für nicht zuständig oder spielen das Problem herunter.

Petra Berger: Ich habe mich an die Schule gewendet, in dem Fall an die Klassenlehrer, an die Tutoren. Und die haben das Ganze sehr bagatellisiert. Also sie können das verstehen, wenn die Jugendlichen Probleme mit den anderen ausländischen Jugendlichen haben. Das wäre ganz normal. Und alles andere würde an der Pubertät liegen, das würde sich dann sicherlich entwickeln. Ich soll mir nicht so viele Gedanken machen. Ich wollte, dass das in der Elternversammlung ein Thema wird, ich wollte, dass da von Seiten der Schule Diskussionen geführt werden - das ist von den Klassenleitern abgeblockt worden.

Barbara Hansen: Wir sind damals zur Polizei gegangen und haben uns davon Hilfe erhofft. Aber da kam dann nur: Wenn Sie eine Straftat haben, dann können wir Ihnen helfen - und vorher überhaupt nicht. Die konnten keine Aufklärungsarbeit leisten, die konnten uns überhaupt nichts sagen.

Reinhard Koch: Taucht, um es verkürzt darzustellen, der Begriff rechte Szene, Rechtsextremismus auf, wird schnell gesagt: Das ist nicht unser Bereich. Der klassische Weg ist: Bevor bei uns angerufen wird, hat man in der Regel das Jugendamt oder auch die Polizei kontaktet. Es ist ganz eindeutig, das haben wir aus Befragungen von Angehörigen herausgefiltert, dass die Kompetenz der amtlichen Jugendhilfe als sehr gering wahrgenommen wird.

Eine Erfahrung, die nicht nur Reinhard Koch in Braunschweig gemacht hat. Andrea Müller berichtet von ähnlichen Problemen auch in Bremen. Gemeinsam mit der Braunschweiger Arbeitsstelle gegen Rechtsextremismus und Gewalt hat das Lidice-Haus deshalb ein Qualifizierungsprogramm für Mitarbeiter von Beratungsstellen und Institutionen entwickelt.

Andrea Müller: Viele Eltern, mit denen wir Kontakt haben, haben eine lange Odyssee hinter sich. Deswegen haben wir gesagt, wir müssen an der Stelle eine Ausbildung anbieten, bundesweit anbieten, um Leuten, die in ihren Regionen interessiert daran sind, dass Eltern mit ihren Beratungsanfragen nicht ins Leere laufen, eine Sockelqualifikation mitgeben zu können, um ein Beratungsangebot in der Region anbieten zu können.

Das Konzept kreist um zwei zentrale Punkte.

Andrea Müller: Die Beratung muss zwei Ziele haben. Die muss das Ziel haben, den betroffenen Angehörigen und Eltern erstmal eine Möglichkeit zu geben, sich mit dieser Situation auseinander zu setzen und sie aushalten zu lernen. Weil das ist ja das Drama: Wir werden nicht bis morgen die Situation verändert haben können. Und das zweite ist, über mehr Ruhe den Versuch zu machen, kann man Kommunikation wieder herstellen und kann man vielleicht damit dazu beitragen, dass wenn der Sohn, die Tochter, in eine Phase gerät, in der Clique oder in der Szene, wo nicht mehr alles so golden glänzt, sondern wo die ersten Fragezeichen, die ersten Irritationen auftauchen, dass es dann wieder einen Zugang geben kann in die Familie.

Petra Berger: Also damals habe ich hier nichts gefunden. Aber heute gibt es so was. Also es gibt in Höhenschönhausen speziell eine Elterninitiative, die Eltern anspricht, deren Kinder rechtes Gedankengut haben. Und ich mache da mit, obwohl es mich direkt nicht mehr so betrifft, weil ich damals die Möglichkeit nicht hatte und da mächtig drunter gelitten habe. Weil es ja schwierig ist, mit anderen Leuten darüber zu reden - und man muss darüber reden. Wenn man das alles in sich hineinfrisst, wird es nicht besser. Und man leidet selbst mächtig darunter. Also wie viele Tränen damals geflossen sind, dass kann man heute schon nicht mehr sagen. Also das war wirklich eine ganz große Belastung.

Ob durch eine Beratungsstelle oder, wie im Fall von Petra Berger, im Rahmen einer Elterninitiative: Eltern sind in dieser schwierigen Lage auf Unterstützung angewiesen. Zum einen, um den Einstieg ihrer Kinder in die rechtsextreme Szene zu verhindern oder den Ausstieg wirksam zu begleiten. Zum anderen aber auch, um für sich persönlich mit der Belastung fertig zu werden.

Petra Berger: Es fängt ja bei manchen mit 12, 13 schon an. Wenn die in die Oberschule kommen, mit 13, 14, dann kommen solche Einflüsse von außen und da muss man ganz genau hingucken und genau aufpassen. Aber ich denke, wenn man das ernst nimmt und wenn man wirklich auch gerade in dieser schwierigen Zeit genau hinguckt - was die Jugendlichen sagen, und was sie tun, und nicht alles bloß mit pubertären Schwierigkeiten abtut -, dass man schon eine Möglichkeit hat, dort einzugreifen. Auch wenn man das im Moment vielleicht nicht so merkt. Aber man sollte das nicht aufgeben. Ich kann es ja für mich sagen, dass es so gekommen ist. Vielleicht habe ich Glück gehabt, weiß ich nicht. Also wenn die 20 sind, dann ist, denke ich mal, alles vorbei.

Brigitte Hansen: Wenn die Eltern das nicht mittragen - diese rechten Gedanken -, dann werden die Eltern systematisch ausgebootet und schlecht gemacht - richtig, dass die Hass kriegen auf die Eltern. Ich habe das auch nie verstanden, warum er uns gehasst hat. Unser Sohn, der wollte uns fertig machen - nervlich fertig machen. Wir waren auch kurz davor. Und ich habe gedacht, es geht vieles nicht weiter. Aber jetzt sind ein paar Jahre vergangen und jetzt geht es uns besser. Wir können da sehr gut mit umgehen. Es ist so, wir versuchen das Möglichste zu machen, um ihn da irgendwie wieder raus zu holen. Wenn es gelingt, wäre ich sehr dankbar. Und wenn es nicht gelingt, kann ich es heute nicht mehr ändern. Damals waren wir nur verzweifelt, und heute habe ich auch ein Recht auf mein eigenes Leben - oder wir auf unser Leben. Er hat nicht das Recht, unser Leben kaputt zu machen. Das hat er nicht.


Kontaktadresse:

Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt
Bohlweg 55 (3. OG)
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 - 123 36 - 42
Fax: 0531 - 123 36 - 55
Mail: info@arug.de
Web: Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt


Elterninitiative
Lichtblicke - Netzwerk für Demokratie und Toleranz
Ahrenshooper Straße 7
13051 Berlin
Tel: 030 - 99 27 05 55
Fax : 0 30 - 99 27 05 56
Mail: netzwerk-lichtenberg@gmx.de
Web: Lichtblicke - Netzwerk für Demokratie und Toleranz


Jugendbildungsstätte Lidice-Haus
Auf dem Hohen Ufer 118/122
28759 Bremen
Tel.: 0421 - 69 27 2 - 0
Fax: 0421 - 69 27 2 - 16
Mail: lidice@jugendinfo.de
Web: Jugendbildungsstätte Lidice-Haus


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